Bestellerprinzip geht durch den Bundesrat

Der Bundesrat hat heute das Bestellerprinzip und die Mietpreisbremse beschlossen.
Die Regelungen treten ab dem 01. Juni in Kraft. Fehlen tut nur noch die Unterschrift vom Bundespräsidenten.

Nach der Einführung der Gesetzesänderung werden zahlreiche Klagen erwartet. Der IVD bereitet eine Verfassungsklage vor, der BVFI möchte sogar vor den Europäischen Gerichtshof ziehen und wirbt dafür um Unterstützung.

Open Source Java-Bibliothek für Immobilienaustauschformate

Von OpenEstate, den Entwicklern der freien Immobilien-CRM ImmoTool, gibt es ab sofort eine Java-Bibliothek mit dem Namen OpenEstate-IO, die den Austausch von Immobiliendaten auf Basis der gängigen Formate für Softwareentwickler erleichtert.

Das Projekt steht unter der Apache Lizenz auf GitHub zur Verfügung.

Es werden folgende Formate unterstützt:

  • “casa.it” XML Format
  • “daft.ie” Overseas Webfeed (2.7)
  • IDX Format (3.01)
  • ImmoXML Format (3.0)
  • “Immobiliare.it” XML Format (2.5)
  • IS24-CSV Format (1.4.0.4)
  • IS24-XML Format (rev189438)
  • “Kyero.com” XML Feed (2.1, 3)
  • OpenImmo Format (1.1, 1.2, 1.2.1, 1.2.2, 1.2.3, 1.2.4, 1.2.5, 1.2.6, 1.2.7)
  • “Trovit.com” Homes Feed
  • “Wohnen-in-Suedtirol.it” XML Format

 

ImmobilienScout24: neues Expose-Design

ImmobilienScout24 hat ein neues Exposé-Design angekündigt, das ab heute Nachmittag freigeschaltet wird.

Auf den ersten Blick fallen die größeren Bilder, die angepasste Schrift, der Anbieterkontakt im Overlay und die übersichtlichere Darstellung der Objektdaten auf. An der Neugestaltung der Preis- und Lageinformationen wird laut einem Interview mit dem verantwortlichen Produktmanager als nächstes gearbeitet.

is24-expose-2015

Anfang Februar hatte Immowelt gerade ein neues Exposé-Design veröffentlicht. ImmobilienScout24 startete bereits letztes Jahr die ersten Schritte für die Neugestaltung des Angebotes. Im Oktober wurde die Startseite überarbeitet und im bereits im April die Suchergebnisliste.

Apple Watch App von ImmobilienScout24

Erst gestern Abend wurde die neue Apple Watch detaillierter vorgestellt und der Verkaufsstart für den 24. April angekündigt. Im September 2014 wurde sie jedoch bereits erstmalig gezeigt. In der Zwischenzeit hatten Entwickler bereits Zeit spezielle Apps auf Basis des Watch SDK zu entwickeln.

is24-apple-watch-app

ImmobilienScout24 hat heute eine Watch-App angekündigt, die in Kombination mit der iOS-App eine Immobiliensuche am Handgelenk unterstützt. So werden z.B. Immobilienangebote aus bestehenden Suchaufträgen auf der Uhr angezeigt. Im Exposé erscheinen Fotos, die wichtigsten Daten und ein Kartenausschnitt. Markierte Angebote lassen sich dann später auf anderen Endgeräten bequem genauer anschauen.

Außerdem kann auf der Uhr eine Umkreissuche auf Basis des aktuellen Standortes durchgeführt werden.

Inwieweit die Apple Watch einschlagen wird, zeigt sich dann in den kommenden Monaten. Bei den saftigen Preisen und eine Batteriekapazität von bis zu 18 Stunden (je nach Nutzung) dürften sich auch eingefleischte Fans 2x überlegen ob sie gleich beim ersten Modell zuschlagen oder auf Version 2 oder 3 warten.

ImmobilienScout24: Interview mit Volker Wohlfarth

Die Immobilienwirtschaft hat ein Interview mit Volker Wohlfarth, VP Anbietermarketing bei ImmobilienScout24, geführt. Darin geht es u.a. um die Gerüchte, dass die Mitgliedschaft der Vorbote eines ImmobilienScout24-Franchisemodells sei.

IW: Ihnen wird immer wieder unterstellt, Sie wollten selber ein Makler werden …
Nein, wir haben klar gesagt, dass wir das nicht wollen!
IW: Auch nicht die Maklerprovision?
Nein!  Für mich ist es ab und zu etwas enttäuschend, dass diese Botschaft nicht richtig ankommt. [..]
Und, wollen Sie? (Anm.: das Franchisesystem)
Klares Nein. Ein Franchisesystem aufzubauen, erfordert Manpower, regionale Präsenz. Es ist kein digitales Geschäftsmodell, das entspricht nicht unserem Business.

Immowelt und Immonet fusionieren

Axel Springer Digital Classifieds hat heute mit den Aktionären des Immobilienportals immowelt.de eine Vereinbarung über die Zusammenführung der Immowelt-Gruppe und der zu Axel Springer Digital Classifieds gehörigen Immonet-Gruppe geschlossen. Beide Unternehmen werden unter dem Dach der neuen Immowelt Holding AG vereint. An dem Gemeinschaftsunternehmen wird Axel Springer Digital Classifieds mit 55 Prozent mehrheitlich beteiligt sein. Darüber hinaus bleiben die Gesellschafter der markt.gruppe als strategische Partner beteiligt, wie auch die beiden Gründer der Immowelt AG.

Andreas Wiele, Vorstand Vermarktungs- und Rubrikenangebote der Axel Springer SE:

„Mit der Zusammenführung stärken wir unsere Position auf dem deutschen Immobilienmarkt signifikant. Gemeinsam wollen wir weiter investieren und wachsen. Mein besonderer Dank gilt der Immonet-Geschäftsführung unter dem Vorsitz von Christian Maar, die das Unternehmen in den letzten Jahren sehr erfolgreich entwickelt hat.“

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Carsten Schlabritz, CEO Immowelt AG

 

CEO des neuen Unternehmens soll Carsten Schlabritz (derzeit CEO Immowelt AG) werden. Jürgen Roth (derzeit CTO Immowelt AG), Ulrich Gros (derzeit CFO Immowelt AG) und Philip Schulze (derzeit Geschäftsführer der Immonet-Gruppe) sollen ebenfalls Vorstände der neuen Immowelt Holding AG werden.

Carsten Schlabritz: „Mit der Fusion werden Immowelt und Immonet über die beiden Standorte Nürnberg und Hamburg hinweg gemeinsam zur starken Nummer zwei auf dem deutschen Online-Immobilienmarkt. Mit Axel Springer steht uns nun zusätzlich ein weiterer erfahrener Partner für eine erfolgreiche Zukunft zur Seite.”

Christian Maar, Vorsitzender der Geschäftsführung Immonet: „Der Zusammenschluss der beiden Marken Immmowelt und Immonet ist der nächste konsequente Schritt, sich noch stärker im Immobilienmarkt zu positionieren.“

Den Verhandlungen liegt eine Bewertung beider Unternehmen in Höhe von insgesamt EUR 420 Mio. zugrunde. Axel Springer Digital Classifieds leistet im Zusammenhang mit der Herstellung der neuen Struktur Kaufpreiszahlungen in Höhe von insgesamt circa EUR 131 Mio. an die bisherigen Immowelt-Gesellschafter.

Harald Brenner und Johannes Werle, Geschäftsführer der markt.gruppe: „Wir sehen in der Fusion von Immowelt und Immonet einen zukunftsweisenden Schritt. Daher haben wir der teilweisen Veräußerung von Anteilen an der erfolgreichen Immowelt AG zugestimmt. Wir bleiben auch in Zukunft wesentliche Aktionäre der Immowelt Holding AG und werden daneben unsere anderen Digital-Aktivitäten im Gemeinschaftsunternehmen markt.gruppe weiter ausbauen.“

Die Transaktion steht noch unter dem Vorbehalt der Freigabe durch die zuständigen Kartellbehörden.

Und hier noch die Ad-hoc-Meldung

Zusammenführung der Immobilienportale Immonet und Immowelt zu einem
Gemeinschaftsunternehmen unter Führung von Axel Springer Digital
Classifieds

Axel Springer Digital Classifieds hat heute mit den Gesellschaftern des
Immobilienportals Immowelt eine Vereinbarung über die Zusammenführung der
Immowelt-Gruppe und der zu Axel Springer Digital Classifieds gehörigen
Immonet-Gruppe geschlossen. Nach Vollzug verschiedener Kauf- und
Einbringungsverträge werden beide Immobilienportale künftig unter dem Dach
der neuen Immowelt Holding AG vereint. Axel Springer Digital Classifieds
wird mit 55 % mehrheitlich an dem Gemeinschaftsunternehmen beteiligt sein.
Die weiteren 45 % werden die bisherigen Gesellschafter der Immowelt AG
halten.

Axel Springer Digital Classifieds hat den übrigen Gesellschaftern
im Zusammenhang mit der Transaktion verschiedene Optionen zum Verkauf ihrer
Beteiligung an dem Gemeinschaftsunternehmen an Axel Springer Digital
Classifieds eingeräumt.

Der Transaktion liegt eine Bewertung beider
Unternehmen in Höhe von insgesamt EUR 420 Mio. zugrunde. Axel Springer
Digital Classifieds leistet im Zusammenhang mit der Herstellung der neuen
Struktur Kaufpreiszahlungen in Höhe von insgesamt circa EUR 131 Mio. an die
bisherigen Immowelt-Gesellschafter. Die Zusammenführung der beiden Portale
stellt für Axel Springer Digital Classifieds die Möglichkeit dar, die
Wettbewerbsposition im deutschen Marktsegment für Immobilienportale
nachhaltig zu verbessern.

Die Transaktion steht noch unter dem Vorbehalt der Freigabe durch die
zuständigen Kartellbehörden.

Außerdem…

[…] Die internationale Wirtschaftskanzlei Milbank, Tweed, Hadley & McCloy LLP begleitet Axel Springer Digital Classifieds beim Zusammenschluss der Immobilienportale Immonet und Immowelt zu einem Gemeinschaftsunternehmen. Ein Milbank-Team um Norbert Rieger hat Axel Springer Digital Classifieds umfassend zu allen gesellschafts- und steuerrechtlichen Aspekten der Fusion beraten. […]

Update 30.03.2014

kartellamt-immonet-immowelt

Unternehmenshistorien Immowelt und Immonet

Immowelt hat ein kurzes Video zur Unternehmensgeschichte veröffentlicht.

Auch von Immonet gibt es ein Video zum 10-jährigen Jubiläum mit einem Schnelldurchlauf zur Unternehmenshistorie. Von ImmobilienScout24 ist mir noch nichts vergleichbares über den Weg gelaufen.

Wer noch mal sehen möchte wie die Portale damals aussahen, kann einen Blick in diesen Beitrag aus 2009 werfen. Dort hatte ich auf die verschiedenen Versionen im Internet Archive verlinkt.

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Immowelt startet TV-Kampagne

Unter dem Motto “Eine Welt voller Zuhause” startet Immowelt eine 360 Grad-Kampagne in Deutschland, Österreich und der Schweiz um Reichweite und Bekanntheit zu stärken. Sie startet am 24. Januar mit Online und Print-Platzierungen.

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Ab Februar geht es außerdem ins Fernsehen (Pro7, RTL, VOX). Dafür wurde ein aufwendiger TV-Spot von Hollywood-Regisseur Patrick Hughes produziert. Er zeigt zwei junge Menschen die sich ein Wettrennen bei der Suche nach ihrer Traumwohnung liefern.

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Für Immowelt ist das die größte Kampagne in der Unternehmensgeschichte. Sie soll Reichweite und Bekanntheit signifikant steigern.

Die Kampagne wurde von der Agentur DDB aus Berlin betreut. Den TV-Spot hat Radical Media produziert.

Zur Übersicht noch mal vergangene Kampagnen von Immowelt ohne Anspruch auf Vollständigkeit:

Der Claim Eine Welt voller Zuhause zeigt sich übrigens auch im neuen Immowelt-Logo.

immowelt-logo-2015

Update 28.01.: die Kampagne wird nicht nur in Deutschland laufen sondern auch in Österreich. Der TV-Spot ist ab Mitte Februar auf Kanälen wie RTL, RTL 2, Pro 7, ATV, Kabel 1 und Puls 4 zu sehen.