Immobiliensuche rund um den Arbeitsplatz

Lokku, die Firma die hinter Nestoria steckt, hatte bereits im Januar 2009 die englische Version where-can-i-live.com gelauncht. Nun gibt es auch einen deutschen Ableger mit dem Namen wo-soll-ich-hinziehen.com sowie eine spanische Version unter dondepuedovivir.com.

Auf wo-soll-ich-hinziehen.com wird davon ausgegangen, dass man sich bei einer Immobiliensuche an der Lage des aktuellen Arbeitsplatzes orientiert. Man kann angeben, dass die durchschnittliche Fahrzeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln eine bestimmte Dauer nicht überschreiten soll. So bestimmt man zuerst den Standort des Arbeitsplatzes und bekommt darauf eine Liste von U-Bahn Stationen angezeigt, die in der maximal angegebenen Zeit erreicht werden können. Ein Klick auf einen U-Bahnhof listet alle passenden Immobilien im Umkreis der Station zusammen mit einem durchschnittlichen Immobilienpreis. Hier kann noch weiter gefiltert werden. WSIH_berlin_zoom_klein

Die deutsche Version ist vorerst für Berlin, München und Frankfurt verfügbar. Die berrechnete Fahrzeit bezieht sich auf die U-Bahn Stationen und nicht von Tür zu Tür. In Zukunft sollen noch weitere Transportmittel, z.B. Fahrrad, S-Bahn, etc, hinzugefügt werden.

Flatrate-Angebot für Bestandskunden von Immonet

Angeblich gibt es derzeitig ein Angebot für Bestandskunden von Immonet, bei dem für einen Zeitraum von 6 Monaten unbegrenzt viele Angebote inseriert werden können. Es gibt wohl preisliche Unterschiede je nach derzeit gebuchtem Paket. Leider habe ich noch keine offizielle Aussage zu den Regelungen. Aber ein Anruf bei der Kundenbetreuung kann sicher nicht schaden.

Twitter für Immobilienmakler

Im Blog von Immobilo gibt es eine schöne Zusammenfassung von Twitter mit Fokus auf einen evtl. vorhandenen Mehrwert für Immobilienmakler.

Twitter auf der Maklerhomepage

Hier ein Beispiel, wie ein Immobilienmakler Twitter integrieren kann. via dkimmo.

twitter-dk

W3B: Interesse an mobiler Immobiliensuche steigt

Kurz nach der Veröffentlichung der ImmoStudie 2009 gibt es nun auch wieder eine W3B-Studie. Rund 86 Prozent der Online-Immobiliensuchenden sind laut Studie auf ImmobilienScout24 aktiv und 30 Prozent werden dort auch fündig. Die Erfolgsquote anderer Immobilienportale und Angebote von Tageszeitungen liege deutlich unter 10 Prozent. Tageszeitungen werden nur noch von 52,9 Prozent der Befragten genutzt.

[Edit 24.06.: der Satzbau war etwas missverständlich. Die 10 Prozent bezogen sich auf die Erfolgsbilanz, nicht auf die Nutzung anderer Angebote]

Einen Zuwachs erhielt die Nutzung von mobilen Immobiliensuchen. Über 35 Prozent der Suchenden auf ImmobilienScout24 nutzen bereits die mobile Suche.

[Edit 24.06.: Anbei die Charts mit den vollständigen Daten]

Layar: mobile Immobiliensuche

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BestFewo: Suchmaschine für Ferienwohnungen

Seit einer Woche ist die neue Suchmaschine für Ferienwohnungen und Ferienhäusern, bestfewo.de, in der öffentlichen Beta-Version online. Zum Start sind bereits mehr als 20.000 Angebote in ganz Deutschland vorhanden. Um bei bestfewo.de gelistet zu werden, müssen die Angebote zunächst von Kooperationspartner, den Tourismusagenturen der jeweiligen Regionen, aufgenommen und freigeschaltet werden. Dadurch soll sich die Qualität und die Seriösität der Anzeigen auf einem hohen Niveau bewegen.

Die Veröffentlichung der Anzeigen ist kostenlos. Eine Provision wird nur bei erfolgreicher Vermittlung fällig. Wer mehr möchte kann eine Premium-Vermarktung buchen.

Hinter BestFewo stehen Carsten Gersdorf, ehemals Produktmanager Ferien bei ImmobilienScout24, Frank Ristau und Norman Etmanski, beide ebenfalls Ex-ImmobilienScout24er, und Marco Behrends von der Tourismus-Agentur InternetConcept.

Agrarimmobilien

Ein Spezialportal für Agrarimmobilien ist heute an den Start gegangen. Bei Acker, Wald & Wiese sollen zukünftig sowohl Angebote als auch Gesuche rund um grüne Immobilien, wie z.B. Bauernhöfe, Reiterhöfe, Weingüter, Ackerland oder Waldgrundstücke, zu finden sein. Ein ähnliches Portal findet man bei landimmo.de.

Ergebnisse Immostudie 2009

Die Ergebnisse der zweiten Immostudie (Immostudie 2008) der Ludwig-Maximilians-Universität München sind nun verfügbar. Für die Befragung wurden 13.800 Teilnehmer per E-Mail und durch Bekanntgabe in Foren eingeladen. Davon beteiligten sich 1.523 Unternehmen im Zeitraum zwischem dem 26.03.2009 und 20.04.2009, 1.308 Teilnehmer flossen in die Befragung mit ein.

Hier ein paar Kernergebnisse. Immobilienportale sind der meistgenutzte und wichtigste Kanal zur professionellen Immobilienvermarktung und führen bei guter Effizienz zu den meisten Vertragsabschlüssen vor Vermittlerhomepages, Zeitungen und Vermarktungsschildern. Mehr als 98 % aller professionellen Immobilienanbieter nutzen Immobilienportale, über 56% der befragten Unternehmen nutzen mindestens drei Immobilienportale parallel. Die eigene Homepage halten 70% der Befragten neben Vermarktungsschildern für sehr wichtig. Sie steht damit bei der Nutzungshäufigkeit nach Immobilienportalen mit 85,7% auf Platz 2.

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Natürlich wurde auch wieder ein Ranking in Bezug auf Immobilienportale erstellt. Nach einer detailierten Aufschlüsselung (s. vollständige Ergebnisse) sieht das Ranking (oh Wunder ;) so aus:

  1. ImmobilienScout24 (84,1%)
  2. Immonet (73,9%)
  3. Immowelt (64,1%)
  4. Immopool (23,3%)
  5. Immobilien.de (10,1%)

Regional betrachtet sind außerdem sueddeutsche.de und Kalaydo von Bedeutung.

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Es geht weiter mit Einschätzungen zur Effizienz, Weiterempfehlungen, Crossmedia und zur parallelen Nutzung von mehreren Immobilienportalen.

Google Local Business Center Dashboard

Google hat interessante neue Features zum Local Business Center hinzugefügt, die bald auch in Deutschland verfügbar sein sollen. Im Dashboard werden nun Zahlen genannt die Auskunft darüber geben, wie häufig ein Google Local Eintrag angezeigt oder geklickt wurde. Außerdem werden die Keywords aufgeführt mit denen ein Nutzer die eigene Anzeige gefunden hat und welchem Postleitzahlengebiet die IP-Adresse zugeordnet werden kann.

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Der Screenshot kommt von Google und verwendet beispielhaft ein Restaurant. Ein Video soll die neuen Funktionen zusätzlich verdeutlichen. Mehr dazu hier und hier auf Englisch.

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