Blumenauer stellt Immobilienwelt “auf den Kopf”
Die Pressemitteilung von iMakler hatte ich zwar gestern schon entdeckt gehabt (Stichwort: Geheimnis um iMakler), wollte aber bis zum 12.10. warten, weil sie da erst rausgehen sollte. Da Phillip nun aber auch schon drauf gestossen ist, und auch bereits ein bischen gegraben hat, hier der Text. Und hier der Link zu einer weiteren PM. Wer Wordpress als CMS verwendet sollte den RSS-Feed sperren ;)
Bei iMakler zahlt Käufer keine Maklerprovision
Bad Soden, 8. Oktober 2007 – Mit einer bundesweit bisher einzigartigen Herangehensweise fordert Harald Blumenauer mit seinem Maklerunternehmen iMakler das traditionelle Maklergeschäft heraus. Bei diesem zahlen Käufer – teilweise auch Verkäufer – einer Immobilie gewöhnlich eine Provision auf den Verkaufspreis, sofern sie Maklerleistungen in Anspruch nehmen. iMakler stellt die Immobilienwelt „auf den Kopf“: Die Kosten für die Maklerleistung fallen nicht wie bisher für den Käufer, sondern beim Verkäufer an. Dieser liegt bei einer einmaligen Pauschalgebühr von 995 Euro pro Angebot. Die marktübliche Erfolgsprovision für den Käufer entfällt damit komplett.Verkäufer und Käufer profitieren
Nicht nur die Käufer, sondern auch die Verkäufer profitieren bei iMakler. „Durch unseren Ansatz kann sich der Käufer mehr Immobilie leisten, dem Verkäufer fließt entsprechend der komplette Marktwert – und nicht der Marktwert minus Provision – der Immobilie zu. Beide profitieren also durch das Geschäftsmodell“, sagt Harald Blumenauer, geschäftsführender Gesellschafter von iMakler. Mit Blumenauer, einem Mitglied der erfolgreichsten Maklerfamilien Deutschlands, stehen 40 Jahre Erfahrung im Immobilienmarkt hinter iMakler. Der Mut zur Veränderung liegt in der Familie. So sorgte bereits Hans Joachim Blumenauer, Vater von Harald Blumenauer, durch die Gründung des Verbands Deutscher Makler (VDM) in den sechziger Jahren für einen Ruck in der Immobilienbranche.Umfassender Beratungsansatz
Durch optimale Nutzung modernster Technik, können sich die Makler von iMakler auf ihre Kernkompetenz – die professionelle Begleitung beim Verkauf und Kauf einer Immobilie – konzentrieren. Dazu zählen: die Objektaufnahme, die Immobilienbewertung, die professionelle Präsentation des Angebots sowie die Zusammenführung von Käufer und Verkäufer mit dem Ziel bei Preisverhandlungen einen marktgerechten Preis zu finden. Dabei wird der Verkäufer an geeigneter Stelle aktiv in den Verkaufsprozess eingebunden – so z.B. bei der Hausbegehung. Das Immobilienangebot von iMakler wird Käufern und Verkäufern über einen optimalen Mediamix zur Verfügung gestellt, der individuell auf die Anforderungen des jeweiligen Objektes maßgeschneidert wird. Darüber hinaus ist das vollständige Angebot über die Webseite von iMakler bundesweit einzusehen.„iMakler geht mit seinem Modell in Deutschland bewusst neue Wege, denn wir glauben, dass die Kostenverteilung im deutschen Maklermarkt immer noch nicht ausgeglichen ist. Deshalb zahlt bei uns nur der Verkäufer – in der öffentlichen Wahrnehmung auch der Leistungsempfänger – ein Honorar von 995 Euro. Der Käufer trägt keine Kosten. Sein Budget kann er somit ohne den Abzug einer Provision vollständig für die Immobilie ausgeben“, erklärt Blumenauer.
iMakler geht neue Wege
Während flexiblere Strukturen im Maklermarkt bundesweit noch einzigartig sind, gibt es international bereits ähnliche Konzepte wie bei iMakler. „Wir sind davon überzeugt, eine Vorreiterrolle innezuhaben und tragen dazu bei, den deutschen Immobilienmarkt durch unseren Ansatz internationalen Standards anzugleichen“, so Blumenauer.Dabei baut das Unternehmen auf konkrete Erfahrungen auf. Die Firma Makelaarsland z.B. praktiziert das Konzept in Holland sehr erfolgreich und ist innerhalb von 2 Jahren zum größten Immobilienmakler der Niederlande gewachsen. Um Wissen und Erfahrung optimal zu nutzen, bezieht iMakler Makelaarsland als Geschäftspartner und Gesellschafter ein.
Über iMakler
iMakler ist ein Maklerunternehmen mit einem bundesweit einzigartigen Konzept für den privaten Immobilienmarkt: Der Preis für die Maklerleistung fällt für den Verkäufer an und liegt bei einer einmaligen Pauschalgebühr von 995 Euro pro Angebot. Die marktübliche Erfolgsprovision für den Käufer entfällt. Dabei setzt das Unternehmen auf eine intelligente Kombination aus Immobilienexpertise und Technikeffizienz. Die Maklerleistung umfasst: die Begleitung beim Verkaufsprozess, das Feststellen des Marktpreises durch einen Sachkundigen, die professionelle Präsentation des Angebotes sowie die Mediation zwischen Käufer und Verkäufer. Präsentiert wird das Immobilienangebot über einen zielgruppengerechten Mediamix sowie auf der Webseite von iMakler.
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177 Kommentare
… und ich sag noch, da kommt was auf die Maklerschaft zu.
… und falls es noch einen interessiert: Meine Denke geht schon in die ähnliche Richtung, unterscheidet sich aber dennoch (zumindest so viel bisher bekannt ist)
Weiß denn einer schon was für die 995 EUR konkret geboten werden soll, ich meine, dass reicht ja nicht einmal für eine SV-Bewertung (zum. nicht bei dem Bsp. 350.000).
Außerdem ist wohl davon auszugehen, dass dies alles außerhalb des 34c, als reine Dientleistung, laufen wird.
Ups, ups, das wird spannend …
Die Idee ist ja wie bereits angemerkt keine neue! Auf dem Immobilienmarkt in Luxemburg z.B. ist die Konzept schon jahrelang so eingeführt und funktioniert hier einwandfrei! Die Höhe der eingerechneten “Maklerprovision” kenne ich zwar nicht, aber hier entstehen dem Käufer in der Regel überhaupt keine weiteren Kosten beim Kauf. Grunderwerbssteuer gibt es nicht, Provision und Notarkosten sind im Kaufpreis inbegriffen!
Nun denn, …
wenn ich es richtig sehe, dann ist *imakler* ein reiner Internet-Makler. Und der o.g. Philipp verweist darauf, daß sich *interhyp* an *imakler* kapitalmäßig beteilgt hat.
Meine Einschätzung(!):
Aufbereitung der Immobilie via Internet-Erfassungs-Maske, Beratung(!) über Marketingmöglichkeiten via Internet, Insertion über *imakler.com* .
Ob ein (freier) Sachverständiger vor-Ort auftritt (was bei der Zahl *50*) zu erwarten ist oder dies auch per Internet geschieht weiß ich nicht.
Denken wir an *Redfin* in den USA. die gelten als pöser Discounter, liefern vor-Ort-Beratung, müssen dafür 3.000$ in Rechnung stellen … und wissen nciht, ob sie das finanziell überleben.
Man schaue sich die HP des ndl. Vorläufers * makelaarsland* an.
Es bleibt dabei: Harald Blumenauer und einige Kollegen sind (noch ?) als “traditionelle” Makler tätig - wie können die das verklickern ?
Im übrigen würde ICH es außerhalb des §34c umsetzen…im Stil eienr Werbe-/Marketingagentur. Ich hatte (ohne Gutachten) schon mit erheblich geringeren Sätzen kalkuliert. ;)
So wie sich das bisher drstellt geht das ganze auch nur außerhalb des 34c, weil das Erfolgsprinzip des 652 BGB fehlt.
Nichts gegen das Geschäftsmodell, welches ja noch gar nicht hinreichend bekannt ist, aber auf die Stellungnahme des IVD, dessen Länderfürst er ja war/ist (?) bin ich wirklich gespannt.
Wann wohl die ersten offziellen Anfragen dort ankommen ;-)
@2. Stephan Probst
> … und ich sag noch, da kommt was auf die Maklerschaft zu.
Ach , Herr Probst :-) iMakler dümpelt doch seit Jahren so vor sich hin. Ich kann nich noch gute an den Wirbel bei der Einführung erinnen. Nun wird eben wieder mal gewirbelt.
… und ich sg mal wieder: Schauen wir mal in einem Jahr
> die Maklerschaft
Gibt es nicht.
Rein nach dem Text zu urteilen, ist der Ansatz, Käufer von der unsinnigen (Käufer-)Provision zu befreien, der richtige Ansatz. Gleichzeitig bin ich mir ziemlich sicher, dass Immobilien online nur bedingt handelbar sind. Insofern wird wohl noch einige Zeit gewirbelt werden müssen.
Klar Herr Kirchner, Käuferprov. ist eigentlich logisch gar nicht zu argumentieren, auch wenn’s immer wieder versucht wird - insofern ist der Weg schon richtig.
Es geht hier m.E. aber nicht um einen Onlinehandel, sondern ausschließlich um eine Angebotsaufbereitung in Kombi mit Web-Werbung (na, bei der IS-Nähe), also keine klassische Maklerleistung, sondern lediglich die zur Verfügungstellung von Makler-Know-How (ähnlich p2p, nur da gibt’s das für 29,80 ;-) ).
Abwarten, Tee trinken …
Also ich bin ja der Meinung, daß man endlich von der absurde HOAI für Guatchten runterkommen sollte.
So ein kleines Sprengnetter-Gutachter müßte man eigentlich für max. 100 Euro erstellen können. Und die “Öffentlich-Bestellten”: deren Arbeitsmoral ist ja legendär.
Klar formuliert: bei Schwankungen von +/- 20 Prozent in einem Berufstand dürfte es schwierig werden, mehr als 250 Euro für irgendetwas glaubhaft vertreten zu können.
Gäbe es nicht den gerichtlichen “Zwang” zu Gutachten (oder den jeweiliger Behörden), wäre ein profunder Zweitjob notwendig.
Aber das wissen Sie ja alle selbst, meine Herren !
@derherold - was hat das mit dem Thema zu tun? Im Übrigen würde ich für ein Sprengnetter-Gutachten keine 100,– EUR ausgeben ;-)
Jeder scheint sich hier irgendwie anzufeinden!
Wenn jemand zum Makler gehen will, dann soll er es tun!
Wenn nicht, dann soll man es halt privat versuchen!
Maklerzwang wie zum Beispiel bei anderen Berufen gibt es ja nicht!
Man sollte nur bedenken: Kostenlos ist gar nichts im Leben! :-)
Weil die Diskussion schief läuft:
1. Die Frage “wer” eigentlich wirklich zahlt, ist das Huhn-Ei-Dilemma. Wird “alles” vom Verkäufer bezahlt, raten Experten einem Kaufinteressentn, dann noch ein bißchen am Preis zu drücken.
2. Service und Preis gehören “irgendwie” nicht zusammen.
Die Klage über “dumme” Makler hat gar nicht so viel mit der Courtage zu tun.
3. Ein Makler wird dann geholt, wenn man es sonst nicht auf die Reihe bekommt. Man bekommt also keine Servicegebühr, sondern Erfolgsprämie eines Feuerwehrmannes. Die passable Verkaufsquote eines Maklers liegt bei 8 Häusern p.a. (oder vergleicbbar). Da kann sich jeder selbst ausrechnen, wohin die Reise geht. Ergebnis sind all die rumstümpernden “Profis” die makeln, verwalten, gar technisch baubetreuen - ohne irgendetwas davon wirklich zu beherrschen.
4. Grundsätzlich gibt es angesichts der technologischen Entwicklung nur selten einen Grund, für irgend eine Vermaklung mehr als max. 12.000 Euro zu fordern.
5. Die Qualitätsverbesserung der Makler ist in den 90igern nicht erreicht worden, weil die Marktkonsolidierung ausbliebt. Die Banken haben sich von ihrem Allfinanz-Konzept zurückgezogen und als nach der gierigen Ost-Euphorie die dortigen Märkte stagnierten, ging jedem die Lust auf “Expansion” verloren.
Natürlich bekommt der Makler nur ein Erfolgshonorar! Das ist doch genau die transparente Zukunftsmusik die in allen Branchen immer mehr eingeführt wird.
Sollten nicht auch Anwälte nach Erfolgshonorar belohnt werden!?
Eigentlich ist das Honorar des Maklers doch eines der fairsten in der Wirtschaft überhaupt!
- nur im Erfolgsfall - Transparent - genau kalkulierbar!
Wer weiß wie transparten Versicherungen sind? Wie lange muss ich einen Versicherungsvertrag besparen, damit zumindest einmal die Provision abgedeckt sind. Nur die wenigsten wissen es!
Wieviel bleibt an Gewinnspannen bei Bauträgerprojekten für die Baufirma, den Generalunternehmer und den Makler übrig? Die Öffentlichkeit weiß es sicher nicht!
Leider geht überall dort ein Raunen durch die Reihen, wo man offensichtlich für eine Leistung zahlen muss!
Gerecht wird man es vermutlich nie machen können - in keiner Branche!
@ immobilienblogs.at - unterschreib! Das Problem scheint mir zu sein, dass es dem Käufer in der Regel nicht zu vermitteln ist, warum er eine Provision bezahlen soll. Er empfängt ja auch keine Leistung, jedenfalls keine, die er bestellt hat. Insofern ist der Ruf des Maklers insbesondere bei Immobilien - Konsumenten m.E. nicht sonderlich gut, da er als notwendiges ungeliebtes Übel gesehen wird.
Dass ist richtig!
Scheinbar ist es nicht zu vermitteln für was der Kunde (Käufer bzw. Verkäufer) bezahlt!
Wir sind aber schon der Meinung, dass der Kunde die Leistungen bestellt. Deshalb geht ja der Verkäufer zum Makler und auch der Käufer! Aber scheinbar ist es vor allem auch beim Verkäufer in den Köpfen, dass die vermittelnde Leistung des Maklers umsonst ist.
Der Käufer scheint diese Leistungen noch eher zu akzeptieren! Vieles wurde und wird von den Maklern noch immer falsch gemacht! Typischer Satz für den Verkäufer: Wir schlagen unsere Provision auf den Kaufpreis auf!
Vielleicht sollte vermittelt werden, wofür ein Makler steht:
- Vermittler für beide Seiten (Käufer, Verkäufer): es ist doch angenehm, wenn man die Preisverhandlungen nicht selbst führen muss bzw. etwas schriftlich vorgelegt bekommt und es sich dann noch überlegen kann
- Werbeprofi für Immobilien
- Vermittler von weiteren Anlaufstellen (Finanzierung, Notar, …)
- usw.
ich bin absolut der meinung dass der maklermarkt in deutschland durch vielen faktoren nicht positiv gestimmt ist. Wohlgemerkt: private immobilienmarkt!! Gewerbemarkt ist komplett anders. Da gewinnen die makler an marktanteil. Ganz klar sind die meinungen der verkäufer und käufer. 49% ist der lausige marktanteil der makler. muss mann sich doch mal fragen warum? jeder weiss dass der öffentliche meinung: Deutsche Makler sind zu teuer –
und tun zu wenig ist (zitat Studien). Der Käufer möchte die leistung eines maklers zahlen und abnehmen, aber wieso soll er die 9 von 10 anderen Objekte die der Makler in seinem Angebot hat und evtl nicht verkauft, auch noch zahlen??.. das ist doch die grosse Frage und da haben wir eine Lösung für gefunden. Wir arbeiten für den verkäufer und vermarkten sein objekt. Geben ihm eine gewohnte komplette maklerleistung, bekommt eine professionelle marktwertermittlung durch einen zertifizierten oder vereidigten Sachverständiger. Morgen werden wir unsere webseite komplett freischalten, damit ihr sehen könnt was wir genau anbieten. Manchen von euch urteilen, ohne zu wissen was dahinter steckt.. und glaub mir: mehr als das was manchen hier schreiben. Bitte…bitte liebe Kollegen die ihr Fach verstehen, ihr verdient das Honorar. Wir wissen was ihr leistet… die schlechten Makler die unsere Branche kaput machen… bitte regt euch auf… und … naja.. das letzte werde ich mir verkneifen… aber ihr versteht schon was ich sagen möchte… Schönen Abend und bis Morgen, RK
Ich kenne wirklich keine andere Berufgruppe als die Makler, die so “bescheuert” ist , permanent ihre Entlohnung SELBER zum Gegenstand von Diskussionen und Geschäftsmodellen zu machen.
ganz einfach: das provisionsmodell ist für viele käufer nicht nachvollziehbar und wird id öffentlichkeit heftig bekritisiert. Resultat: dieser berufsgruppe will seine leistung, was bei guten makler auch gerechtfertigt ist, erklären/verteidigen. Und bescheuert sind nur die, die es verdienen.
Volle Maklerleistung ?
D.h., *imakler* sind bei der Besichtigung dabei, um “Kaufsignale” richtig zu deuten und für die weiteren Verhandlungen einsetzen zu könnnen ? Analysegespräche mit den Interessenten, damit die sich nicht 45 Immobilien ansehen müssen ? Die *imakler* (oder die Sachverständigen) erstellen Fotos und Exposees ? Ggfs. Durchsprechen (mit beiden Parteien) der Notarverträge ? Und IHR zahlt Zeitungs- und Online-Inserate ?
Denn DAS ist *volle Maklerleistung*.
Eure niederländischen Brüder machen das nicht …aber wem sag´ich das ! :)
Na, da bin ich mal (bis morgen) gespannt. ;)
was will der Kunde?… der eine gibt lieber 15-35K aus und bekommt die traditionelle Leistung, der Andere möchte das Geld lieber in seinen eigenen 4 Wände investieren…. Kunde sollte selber entscheiden können. Leider ist es momentan: viel Geld ausgeben und einen Makler oder kein Geld und kein Makler. Klar ist dass Käufer und Verkäufer eine professionelle Begleitung haben wollen…. Jetzt bekommt Jeder was er möchte. Bis Morgen.. wir arbeiten noch ein bisschen..
Ah, ja … hört sich gar nicht mehr nach “voller Maklerleistung” an.)
Ich bin Euch sogar wirklich dankbar (und Ihr könnt gar nicht wissen, wie sehr). :)
Jedes Angebot, daß mit (Riesen-)Marketing-Aufwand startet, (fast) 1.000 Euro verlangt und (mit Ausnahme des Kurzgutachtens) den Hausverkäufer dort stehen läßt, wo er jetzt schon ist, hilft uns nur weiter, uns weiter zu profilieren. ;)
Ich wünsche Euch jede Menge Wirbel, viel Presse- und Marketing-Aufwand - hoffentlich auch in meiner Region. Davon proftiere ich.
dann haben sie es nicht verstanden, aber ihr gutes recht so zu reagieren. Die gauner unter den maklern werden uns wie verrückt bekämpfen. Die guten werden es gelassen sehen, da die wissen was sie leisten und auch dementsprechend bezahlt bekommen. Wir bieten eine massgescheiderte dienstleistung an. Und… die niederländer haben zufriedene kunden. Die verkaufen schneller und mit weniger delta zwischen angebotspreis versus verkaufspreis… kann ja dann doch nicht so schlecht sein. Ihre reaktion deutet aber auf verwehr… wieso?
Ich denke, hier wird einfach nur die Brücke gebaut zwischen Privatverkauf und Verkauf mit Makler. Beides wird es weiterhin geben und dazwischen iMakler mit wahrscheinlich bald auftretenden Konkurrenten.
Was mich wundert: Der Erfolg in NL. 795 EUR zahlen, ohne zu wissen, ob die Immobilie verkauft wird, das ist schon happig.
Doch der Erfolg in NL gibt dem Konzept offensichtlich recht. Die 795 EUR haben sich gegen 1-1,5% marktübliche Courtage (bitte korrigieren, wenn falsch,) durchgesetzt, nicht gegen 6-7%, was noch mehr für das Konzept spricht.
mit traditionell meine ich dass der makler alles macht und der verkäufer nix. Verkäufer kann sich in prinzip hinlegen und der makler kümmert sich aktiv um den verkauf des objektes (so soll es ja sein). Wir binden den verkäufer id verkaufsprozess aktiver ein… manchen werden es lieben, anderen wiederum nicht.. recht hat Phillip indem er schreibt: konkurenz wird bald entstehen. dies war auch in holland der fall, aber leider gab es auch dort personen die gedacht haben ohne maklerkenntnisse und investitionen in den richtigen technologien schnell geld verdienen zu können. wir haben einen team von hoch qualifizierten sachverständiger und immobilienmakler… eins der GF ist ja schon seit baby ein erfolgreicher immobilienmakler.
Jetzt warten wir doch erst einmal die “Freischaltung” der HP ab, um die tatsächlichen Leistungen betrachten zu können.
“Knackpunkt” dürfte der Vor-Ort-Termin sein. Zahlt der Kunde für ein Gutachten und (Internet-)Begleitung ? Die Beauftragung von Gutachtern scheiterte bisher daran, daß Verkäufer nicht nur wenig, sondern gar nichts zahlen wollten. Zumal sie in verschiedenen Bundesländern häufig genug OHNE Provision Aufträge abschlossen.
Wir haben einen riesigen VOM-Markt (VerkaufenOhneMakler) - das war wohl der große Unterschied zu den Niederlanden. ;)
@Robert, Sie verstehen mich nicht … ich bin FÜR das Angebot von *imakler*.
@Robert
Also, vorher macht der “traditionelle” Makler nichts? Wie kommen denn die ganzen Objekte an den Markt?
@ derherold : Warum sollte ein Privatverkäufer heute für in “Gutachten” zahlen. Der hat doch im Internet die bisher größte Markttransparenz aller Zeite. Der gibt bei einem Immobilienportal ein “Haus, 100 qm, 1000qm Grundstück, Markise, Einbauküche” und, wusch, hat er seinen “exakten” Preis. Na gut, noch was oben drauf für den Verhandlungsspielraum. Machen die Profis ja auch so.
derherold: absolut richtig! Knackpunkte gibt es in jeder firma zu bewältigen, aber schauen wir einfach mal was der markt dazu sagtsagt.. wir sind überzeugt vd modell und glauben damit einige verkäufer und käufer glücklich zu machen. Der VOM Markt haben wir selbstverständlich in detail analysiert: Fazit: Makler verteuern das Angebot und bekomme zu wenig Leistung. Traurig, aber wahr.
Ralf: da hast du mich falsch verstanden. Ich habe aus sicht der verkäufer gesprochen. Klar ist es ein intensiver weg die objekte zu bekommen, sichselbst einen guten namen zu verschaffen etc..etc.. Die preisbestimmung ist aber nicht so einfach wie du es sagst. Oft ein grosses problem bei vielen VOM’s und schlechten makler. Internetpreise sind wunschpreise, nicht die tatsächlich erzielten Verkaufspreis. gehe bei uns mal auf die ratgeberseiten.. da sollte bald ein tipp stehen wie einen verkäufer sein preis selber finden kann. Jaja.. ich gebe dort auch verkäufer und käufer tipps die keine kunden sind. Mach deine kunden schlau, dann nimmt er eine für sichselbst richtige entscheidung. Um den richtigen Preis bestimmen zu können, braucht es einen fachmann. Entweder einen guten makler oder einen sachverständiger. Evtl sind noch weitere quellen anzubohren …. sah.. Morgenfrüh 9:00 imakler.de…
Die prä-senile Bettflucht hat mich aus dem Warmen vertrieben - nette Seite, Ihr kleinen *imakler*. ;)
Da wird ein EFH in Bad Vilbel angeboten.
Oberhalb Eures Inserates bei Is24 wird die gleiche Immobilie (?) von einem Makler mit 5%-Courtage angeboten - da wird sich der Makler Steiner (?) aber freuen.
Kann man eigentlich wg. verbandschädigenden Verhaltens aus dem IVD geworfen werden ?
wundert es euch dass Objekte manchmal 2x inseriert werden? Natürlich wird der IVD iMakler nicht “rauswerfen” wieso? Herr Blumenauer der sich immer für die Maklerbranche eingesetzt hat und es immer noch tut, Träger einer goldenen Ehrennadel, ehemaliger Bundesvorstandsmitglied der IVD? Glaube ich nicht!
Nicht daß es 2 x inseriert wurde, ist das wirkliche Problem, sondern daß es im zweiten Fall courtagefrei inseriert wird. :)
Ich bin aus naheliegenden Gründen dafür, daß Ehrenvorsitzenden-Ehrungen und -nadeln nur posthum vergeben werden sollten
Wenn der IVD nur einen Funken cojones hat, kann er nicht anders reagieren….obwohl ich es bezweifle. Ein Verbandsmitglied, das erklärt, zum Spartarif die “volle Lestung” (auch, wenn es nicht stimmt) anzubieten, kann wohl nicht ernsthafterweise Mitglied sein … …daß ist so, als würde ein Anti-Monarchist König der Niederlande. ;).
Ich finde *imakler* sehr spannend oder - wie ich es mal auf meinem Blog geschrieben habe - “seperates the boys from the men”. ;)
In diesem Sinne, frohes Schaffen …
Nur mal kurz vor dem Schlafengehen ein Hinweis darauf, daß das Justizminsterium der USA eine Website online gestellt hat, die sich ausschließlich mit mehr Wettbewerb, geringere Courtagen beschäftigt.
@derherold - besten Dank für den Hinweis. Das dürfte natürlich in Deutschland von höchster Relevanz sein ;-)
überigens… steiner war vorgestern noch bei uns….. ;-) … volle leistung ist im auge des empfängers zu betrachten… das sieht dann oft ganz anders aus… es wäre mal interessant die leistung die einen makler gibt pro käufer zu analysieren und zu sehen was der käufer in seiner wahrnehmung abnimmt und was er dafür am ende zahlt.. erstaunlich… ich als käufer war auch sehr überrascht.. habe den makler auch nicht das gezahlt was er haben wollte.. er hat dann aber eingesehen dass er es nicht verdient und hat 50% angeboten.. komisch oder?? ..
… es wäre mal interessant die leistung die einen makler gibt pro käufer zu analysieren und zu sehen was der käufer in seiner wahrnehmung abnimmt …
Hae’n wir vom Verlag gerade getan - das Ergebnis ist zwar nicht erstaunlich und auch nicht überraschend, aber interessant ;-)
Hallo Herr Koning, es ist doch einfach unseriös und macht Ihr Produkt und Sie persönlich unglaubwürdig wenn Sie verbreiten, der Kunde würde bei iMakler die “volle Maklerleistung” erhalten und “…volle leistung ist im auge des empfängers zu betrachten…”. Insbesondere letzteres steht absolut kontär zu dem, was Herr Blumenauer jahrzehntelang propagiert hat.
wir als imakler sind sehr offen in der kommunikation zum kunden und verpflichtet unsere dienstleistung, welches sehr klar und deutlich umschrieben ist zu erbringen. Dies im gegensatz zu den jetzigen makler. Die muessen nicht …. auch ein problem md alten modell… Die volle Maklerleistung wird endlich auf dem punkt gebracht und ist messbar, greifbar und zu verstehen. Unsere kunden wissen genau wofuer sie 995,- ausgeben.
Das scheint ja eine freud´sche Fehleistung zu sein, daß Ihr immer von *volle Maklerleistung* sprecht - schlechtes Gewissen ?
Daß nun -abgesehen von in D. wenig üblichen Verkaufsschildern und einem Gutachten von freien(?) Sachverständigen- Eure Leistungen wesentlich deutlicher sind, kann ich nicht erkennen.
Man könnte natürlich zur Klarstellung für Eure Kunden von Eurer Seite darauf verweisen, welche Leistung Ihr NICHT erbringt. :)
ganz einfach: lesen Sie unsere pressemitteilung, die infos ad webseite, dann müsste klar sein was wir machen. Ich kann nicht ständig erklären was wir machen. Wir haben bis jetzt sehr positive Reaktionen von Verkäufer…. klasse.. sowas hat immer gefehlt… “indertat brauche ich keine Inszenierungen durch den Makler während Besichtigungen”. “Die kennen mein Objekt gar nicht… “. Nur mal so einen Griff aus der Schublade der Reaktionen… Über Käufer brauche ich nichts zu sagen, dass soll zu verstehen sein, wieso die positiv über uns gestimmt sind…
“….indertat brauche ich keine Inszenierungen durch den Makler während Besichtigungen…”
:))) Der Brüller !!
Und die verkäufer haben wirklich “Objekt” gesagt ? ;)
Na, dann macht mal…
Immobilie, Objekt…. Haus, Wohnung… der Message… darum geht es… uns freut es zu hören dass der markt (ausser leider unsere Berufsgruppe) positiv reagiert. Darum geht es doch: zufriedene Kunden mit einem qualitativ hochwertigen Dienstleistung bei einem angemessenen Preis zu begeistern.
es wird über die sachverständiger sehr heftig diskutiert. Unser Dienstleistungsangebot beinhaltet die professionelle Marktwertermittlung durch einen unabhängigen, zertifizierten und/oder vereidigten Sachverständiger. Die werden dementsprechend dafür entlohnt. Dieser Ermittlung wird als Wertlos angesehen, obwohl es ein Profi macht. Ist ein Sachverständiger weniger Profi als ein Makler und was ist der Wert (wenn ich in Euro’s ausdrucken könnte) von einer Besichtigung (Bewertung/Einschätzung) durch einen Makler? Das haben wir bis jetzt noch nicht ermittelt, aber sind zu der Schlussfolgerung gekommen dass es effizienter und professioneller (unabhängiger) ist es durch einen qualifizierten Sachverständiger machen zu lassen und ihm dafür entsprechend zu entlohnen.
Na nun kommt der Käse ja langsam ins Rollen …
Merkt ihr eigentlich noch welchen Blödsinn, um nicht zu sagen Schwachsinn, ihr verbreitet - täglich nue Münchhausen Geschichten.
Zertifizierte und/oder vereidigte Sachverständiger sind in D. nach HOAI zu entlohnen sonst gar nichts und das gibt der Preis nicht her - entsprechend ist hier ein Unwort.
( .. Unsere kunden wissen genau wofuer sie 995,- ausgeben.
.. ] Das will ich gerne glauben, aber leider erst nachher, wenn Sie feststellen: Das war für NIX
Abgesehen davon braucht man Kunden nicht mehr zu begeistern, allenfalls Interessenten …
“Zertifizierte und/oder vereidigte Sachverständiger sind in D. nach HOAI zu entlohnen sonst gar nichts ”
Das ist schlichter Unsinn. Ich würde mir an Ihrer Stelle erstmal einige Informationen einholen, bevor ich im Glashaus mit Steinen herumwerfe.
Da haben wir und die anderen Sachverständiger eine ganz anderen Meinung zu und stimmt nicht. Denken Sie wirklich die würden eine Marktwertermittlung… vielleicht kennt nicht jeder diesen Begriff gegen Vorschriften und Gesetze ausführen? Ich glaube es nicht!
aber lassen wir das Thema md HOAI.. eine Antwort auf die Frage nach dem Wert der Erstbesichtigung durch den Makler habe ich bis jetzt noch nicht gehört…. Herren?? 100 Euro, 200 Euro, 5000 Euro?
Ich kann “alle möglichen” Tarife mit beauftragten Gutachtern abschließen - *frei* hin, *zertifiziert* her.
Interessant ist allerdings, wie die “Öffentlichen” in der Branche erklären, was eine “Marktwertermittlung” ist… und warum weiterhin bei “öffentlichen Aufträgen” abkassiert werden soll… aber grundsätzlich.. ;).
Interessant war (bis Freitag) für mich, ob Is24&Co. das so mitmachen … aber das eröffnet ja ganz neue Perspektiven. … :)
Im Taunus - und artverwandten Gebieten - war die Courtageforderung viel zu hoch. Ich kann keinem Interessenten klarmachen, warum er 30, 40, 50.000 EURO als Vermittlungsprovision zahlen soll.
Des Maklers Stärke ist die (lokale) Marktkenntnis und die auf Kundenpsychologie beruhende Verhandlungsstärke … warten wir doch mal die ersten Ergebnisse ab. Als Einstieg in den VOM(VerkaufenOhneMakler)-Markt ist das Angebot von *imakler* doch überlegenswert … zumindest in “Hochlohn-Ghettos” der hessischen Provinz. ;)
dann kann ich nur noch sagen: http://www.imakler.de , Immobilie suchen und kaufen… da finden sie die aktuellen angebote… ihr letzter Absatz ist absolut richtig, für die, die es zahlen wollen.. Aber die Courtageforderung ist doch eigentlich überall relativ gleich.. Durchschnitt: 5,7% + MwSt.
Sorry Herr Kirchner, ich war von der vollen Maklerleistung und damit von Verkehrswertgutachten ausgegangen.
Natürlich sind andere Gutachten billiger zu machen und zu haben - schon ab 39,- E im Internet.
Herr Probst, wieder falsch. Sie bekommen im Internet keine Gutachten für 39,– EUR und selbstverständlich kann ich Verkehrswertgutachten gem. 194 BauGB ohne HOAI umsetzen. Es gibt hier die unterschiedlichsten Modelle bis hin zum JVEG.
Wenn ich es mir recht überlege, ist iMakler eigentlich eine klasse Idee für ´ne Kaltakkquise! Für die Betreiber.
Erst lässt man den Verkäufer für € 995.- ‘ne Weile machen. DAS Geld hat man schon mal, und Adresse, Details, Motivationen. Dann ist die Hütte immer noch am Markt. “Watt? Datt Haus wollte keiner? Oh ha! Dann wird dat schwierig. Aaaaaber (Haltung aufrichtend, dat rosa Krawättchen grade zupfend, Sachverstandsmine unter den Alkoholmissbrauchsfalten hervorklappen) daaaaa können wir Sie auch wat geholfen werden lassen! Erzähl’n Se’s nisch waita: Wir haben dafür nämlich extra spääzial für ihnen noch unser Profikonzept (schüttel, schüttel mit dem Fetischbeutel) “Großer Zauber”.” Kunde erstaunt und nach neunundzwanzig Selbstbesichtigungen und doppelt so vielen Bemühungen sein siebziger Jahre ‘Schmuckbad’ als den letzten Stand der Bäderarchitektur zu verklickern (”Misch und Mutti hat dat imma jeraischt.”) erstaunt “Ach wat!”. “Doch, doch!” Jetzt müssen Sie den Verkäufer nur noch drei Minuten sechsundzwanzig Sekunden (Benchmarkwert aus dem Fachbuch “Saufen ist out. Jetzt werde ich Makler!”) so mit Fachtermini zuquatschen, dass der nur noch japsend nach seinen Herzmitteln greifen kann und Mutti von der Seite sufliert “Unterschraib ma bessa dat Värtrach” . Und schon haben Sie einen, für Ihre Fähigkeiten, überqualifizierten Makleralleinauftrag mit Innenprovision und Auslagenersatz und unkündbar. Der Kunde begleite Sie gerührt und Dankesworte stammelnd zur Haustür. Noch immer mit der Blutdruckmanschette am Arm winkt er Ihnen nach wie Sie sich lässig in Ihr stahlblaues Maserati-Cabrio schwingen und der untergehenden Sonne entgegen brausen.
Hach, wat kann dat Beruf schön sein, nä!
Stimmt wieder - zumindest was die Internetbewertung angeht, das sind halt Bewertungen, nur hier wird auch nicht mehr dabei herauskommen.
Im Übrigen, dann machen Sie man mal nach 194 ohne HOAI, wozu gibt es die eigentlich?
Darüber hinaus ging der Hinweis JVEG hier wohl völlig fehl !
:-) … klasse… meine Frage ist aber auch noch nicht beatwortet wieviel eine Erstbesichtigung des Maklers Wert ist… Auch möchte ich wissen ob ihr dieser Erstbesichtigung gleich stellt wie ein echtes Gutachten….
@ robert
Vielleicht mal die Frage präzisieren, was soll den drin sein bei der Erstbesichtigung. Visuelle Aufnahme, Beratung, Bewertung (entsp. für mich nicht einem Gutachten) oder nur guten Tag, auf Wiedersehen?
Herr Probst und anderen… diese Antwort möchte ich von euch hören. Bei Makler ist diese leistung klar definiert (siehe webseite), aber ich möchte gerne wissen was ihr unter Aufnahme, Beratung, Bewertung versteht? Oder traut sich keiner eine Antwort zu geben, da der Sachverständiger es genauso, eventuell sogar “besser” kann wie einen makler? Er hat eine ganz andere und objektive einstellung. Er hat keine firma die er “verkaufen” muss, was natürlich im Ansatz ein wesentlicher unterschied ist. Ob das besser ist obliegt unsere kundschaft. Also… freue mich über eine antwort.
Mal eine ganz andere Frage:
Was hat “man” denn bisher von *imakler*-Werbung mitbekommen ? Sind irgend jemandem größere Zeitungsanzeigen und andere Marketing-Kampagnen bekannt ?
ablenken vom thema herr old.. .-) ? aber mir sind keine werbekampagnen bekannt, ausser dann die vd IVD… das ist echt gut dass die endlich werbung machen und versuchen unsere berufsgruppe auf dieser art zu promoten
Ach so, ja … damit wir uns nicht herumdrücken …
Aufteilung der Makler-Courtage:
20% Aufbereitung/Marketing, 60% Kundenführung und -analyse inkl. Verhandlungsführung, 20% Verkaufsabwicklung inkl. etwaige Finanzierungsberatung.
D.h., bei einer Courtage in Höhe von 10.000 Euro sind 6.000 Euro für Verkaufstaktik/Verhandlungsführung. …und die Blumenauer-Söhne wissen das. ;)
Zum Thema Gutachten: Taxen sind Faxen !
Gutachter sind liebenswerte Gesellen, die aus wohlerwogenen Gründen keine Verkaufs-/Vertriebskarriere eingeschlagen haben.
da schlägt aber jemand endlich den nägel ad kopf… sachverständiger sind keine vertriebsleute…. meistens richtig. der name sagt es ja… SACHlich…. und was braucht mann bei einer marktwertermittlung? Sachverstand…. und keine wunschpreise oder? Genau aus diesem grund schicken wir sachverstand ohne vertriebsinteressen. Der verkauf/vertrieb überlassen wir ja auch nicht den sachverständiger.. dafür gibt es vertriebler… Noch eine Frage: welcher prozentzahl ist direkt an den käufer gerichtet? Sie geben doch selbst eine antwort auf die “unglaubliche” frage: wieso soll ich als käufer soviel zahlen, wobei der verkäufer dieser leistung bekommt? Bei sachliche diskussionen wie dieser kommen wir doch eigentlich alle auf dem gleichen ergebniss… wir als makler sollten das angebot v imakler postiv entgegen nehmen, da es die gruppe anspricht die momentan unzufrieden md maklerei sind.. muss den jeder ein auto mit alufelgen, klimaautomatik, xenon, navi usw kaufen, oder sollte es angebote geben die auch ein tolles auto anbieten, aber ohne diesen extras … aber nein… das ist alles nix, keine leistung, keine qualität usw.. das ist alles was ich höre… sehr enttäuschend.
Ach Robert, wenn das bei iMakler ne klare Definition sein soll, was soll dann eine unklare sein?
Ich kenne allerdings in der Tat Werte aus jüngster Vergangenheit, die über den tatsächlichen Aufwand von maklern (ich bin ja keiner) Aufschluss geben, nur werde ich die zum jetzigen zeitpunkt weder veröffentlichen noch weitergeben.
Im Übrigen teile ich die Meinung bzgl. Maklerbewertung und SV-Gutachten bzw. Begutachtung. Es gibt unterschiede und wir kommen mir dem was von Ihnen nun im iDisk-Forum eingeräumt wurde, der Sache ja auch schon ein ganzes Stück näher: Bei iMakler gibt es Gutachten von den Gutachtern, sondern Marktwertermittlungen - wobei wir dann wieder bei den möglichen 39,00 € Web-Versionen wären, Herr Kirchner.
Und damit gar keine Zweifel aufkommen bzgl. meiner Meinung zu Bewertungen oder besser: einzig sinnvollen Bewertungen, Ich habe Sie in “Ich verkaufe und vermiete mein klein Häuschen selbst” festgeschrieben.
Und eben weil ich dieses Buch geschrieben habe und zum Inhalt stehe, habe ich auch gar nichts gegen die iMakler-Philosophie, sondern lediglich etwas gegen die schwammigen und irreführenden Werbeaussagen. Würde Sie als Hilfe oder Unterstützung für Selbstvermarkter deklariert, dann könnte ich Sie vielleicht sogar ganz prima finden - nur so, näääh
@ derherold
Eine beeindruckende Aufteilung, die m.E. völlig an den Notwendigkeiten vorbeigeht.
Aber Erfolg rechtfertigt ja bekanntlich.
WEnn eine derartige Aufteilung publik wird, dann dürfen Sie sich m.E. wirklich nicht wundern, dass die Auftraggeber nicht bereit sind die pauschal geforderten Provisonshöhen zu akzeptieren.
20% Marketing inkl. Angebotsaufbereitung, was bleibt da bspw. für die Werbung (neben dem Internet)?
20%, die nach Abschluss der Verkaufsverhandlungen entstehen sollen - zahlen Sie den Notar oder wie wollen Sie diesen Wert argumentieren?
Ich verstehe meine Kundschaft/Leser immer besser …
Meine Prozentaufteilung betraf die *Bedeutung* des Maklers.
Im übrigen wären bei 10.000 Euro Provision 20% = 2.000 Euro für *Vermarktung*: soooo wenig ist das nun auch nicht.
Die 20% *Verkaufsabwicklung* meinen auch Hilfestellungen bei Finanzierungen, Einholen von Kostenangeboten für Reparaturen, zuweilen Stellen Bauvoranfrage, etc.
Wenn Bauträger, Wohnungsgesellschaften, Banken regelmäßig nach eigenem Scheitern TEURE MAKLER mit dem Verkauf, insbesondere von sog. Restanten, beauftragen, wird das wohl nicht allein an der Preisfindung oder am Erstellen eines “schönen” Exposées liegen. ;)
@ derherold
Ich gebe Ihnen Recht, viele Ihrer Kollegen geben weit weniger als 2.000 für das Marketing aus, selbst bei Mio-Objekten und wundern sich dann - ich nicht.
Ich frage mich nur, wenn Sie 100% für einen Kunden verbraten, wie finanzieren Sie die 20% Anteil, die Sie nicht vermarkten können? Aus den 60% ?
@Probst, Misch-Kalkulation. Ich erinnere mich, von einem österr. Baukonzern 3 EFH, die seit 1 Jahr “im Schrank” lagen, in Auftrag genommen zu haben.
Standort erst “getestet” mit 2 kleinen Aushängen und einem 1/2 Dutzend Anzeigen in einem Wochanzeiger - nach 6 Wochen 2 Häuser verkauft, bei einem “umgangen”; “Marketing”-Ausgaben: 100 Euro (plus anteilige back-office-Kosten).
Und wenn Ostern und Weihnachten auf einen Tag fallen, verkauft man auch eine Immobilie an einen “Kartei-Kontakt”, bevor Werbemaßnahmen wirklich angelaufen sind - das ergibt einen “Reptilienfonds” … aber das wissen, Sie doch. :)
http://www.imaklerblog.de :!: Find ich schon echt krass. Einige Zitate dort sind meiner Ansicht nach schon echt geschäftsschädigend. Beispiel.
Es ist schon mehr als eine Frechheit aus einem geschlossenen Forum zu zitieren. Dies gilt umso mehr, als das Beiträge aus dem Zusammenhang gerissen wurden.
Man, man würde das der ein oder andere dieses Geschäftsgebaren noch wahrnehmen können, er würde sich im Grab umdrehen …
@I-planet, das lassen wir lieber einmal, sonst bekommt Hannes noch Ärger mit der Rechtsabteilung eines KONZERNS.
Da gab es lustige Sachen, mit denen beim Obstler einen ganzen Abend bestreiten könnte :) … allerdings hat die Fima sich selbst in´s Knie geschossen, da ich dann nicht die beiden größeren, teureren Häuser vermarktet habe. ;) Ich vermute, bis sie diese endlich verkauft haben, hatten sie durch Zinsen und Preisreduktionn noch einmal 50´ verloren. ;)
wir haben uns dabei nichts böses gedacht und haben angenommen dass die personen zu deren aussagen stehen. trotzdem haben wir freundlicherweise die personen die dort genannt werden gefragt ob es ok ist die beiträge dort stehen zu lassen. Bis dahin werden die Namen abgekürzt. Wir kommunizieren offen… Meinungen zu iMakler und das Konzept sind uns wichtig! Unsere Kunden sollten doch erfahren was die pro’s und kontra’s sind.. nicht?
@I-Planet, Nöhöö … nur im Ruhrgebiet und in Ostdeutschland - im letzteren dort erst wieder ab 2008 mit eigenem/n Büro(s).
Die Expansion nach Österreich findet frühestens 2009 statt …
“Eure” Baumanager kamen tatsächlich aus Wien(?) in mein damaliges Büro, um mich zu informieren, daß wir ja schließlich nichts schriftlich vereinbart hätten. :)
Die waren “wie die Jungfrau zum Kind” via Unternehmensübernahmen/-fusionen zu Streubesitz gekommen.
Ach, @Robert, habt Ihr das wirklich nötig ? Wollt Ihr wirklich jeden kleinen Mini-Makler zitieren und als “Beweis” anführen ? Der alte Blumenauer hatte mit seinen Söhnen einst vllt. das Vorzeige-Maklerunternehmen aufgebaut - Pimpfe wie uns ;) hätte man doch gar nicht als Konkurrenz gesehen.
“freundlicherweise”
ist ja nett.
Hier handelt es sich eindeutig um Urheberrechtsverletzungen, sofern die Autoren nicht ausdrücklich zugestimmt haben und die Regeln der Immobiliendiskussion - wo die Beiträge wohl ausnahmslos herstammen - besagen zudem unzweifelhaft, dass jedlicher Export von Beiträgen untersagt ist - es sei denn es würde die ausdrückliche Zustimmung des Autors eingeholt.
Im Übrigen ist es unerheblich, ob die Namen gekürzt, ganz oder überhaupt benannt werden, eine Urheberrechtsverletzung ist es allemal.
Wie tief muss oder kann man eigentlich sinken ?
hatten nicht gedacht dass das zitieren von Meinungen zu iMakler so ein grosses Thema ist. Thema ist erledigt: siehe: http://www.imaklerblog.de
Interessant - auch für Herrn @Probst -an dem in den o.g. Blog angegebene Beispiel des niederländischen Vorläufers, daß selbst 1,8% Provision als viiiiiiel zu hoch bezeichnet wurden.
Also, an der Servicequalität hat es entgegen der Meinung von *Experten* wohl doch nicht gelegen. :)
Originell finde ich den Verweis (des Bundes) darauf, daß geringere Transaktionskosten (u.a. Maklergebühren) zu mehr Eigentumsbildung bei “Jüngeren” führen würden - wahrscheinlich hat man deshalb die Eigenheimzulage gekappt. ;)
Ansonsten sollte man es sportlich sehen. Wenn *imakler* die Kunden zufriedenstellt, wird es eben “keine” Makler mehr geben, wenn nicht, haben Ihre Kunden mit gestalteten Anzeigen zumindest ein bißchen Werbung gemacht …
@ derherold/Bund - ist aber eine alte Studie (2006)
genau und deshalb auch die günstige Grunderwerbssteuer und die geplante Mehrerlösversteuerung.
Sind nicht vor 2(?) Jahren die BRAGO-Sätze erhöht worden … obwohl doch Rechtsanwälte per se durch Inflation=gestiegene Streitwerte profitierten.
@ derherold
dat wes ick nich, aber die Courtagen dürften in Euro und Cent mit dem Preisverfall der Immobilien auf jeden Fall gesunken sein, aber eben nur in € & C.
Reaktion IVD
Die Reaktion ist insoweit erstaunlich, dass jahrelang über das bunte Treiben geflissentlich hinweggesehen wurde. ( z.B. IVD/Immonet vs GF-Mitgliedsch. Scout), aber nun scheint das Maß ja wohl voll gewesen zu sein - oder war es der Druck der Mitglieder?
Bleibt nur zu hoffen, das der IVD nun auch den Mut hat, öffentlich Stellung zu beziehen und es nicht nur bei einem offenen Brief beläst - geeignete Medien werden sich ja wohl finden lassen.
Das Projekt imakler ist im Grunde, eine besser ausgestattete Immobilienplattform.
Die Frage wird sein, ob sich Verkäufer auf die EUR 995,– überhaupt einlassen ohne Erfolgsgarantie!
Dienstleistungsvertrag. Bei dem klassischen Maklervertrag ist der Makler zu nichts verpflichtet. Ist es ein schwer zu vermittelndes Objekt können Makler die Dienstleistung minimieren oder sogar einstellen. Mit einen Dienstleistungsvertrag so wie wir die anbieten, ist dies nicht der Fall. Der Verkäufer hat bei uns ein Recht eingekauft die Dienstleistung abzurufen wenn er es will… und wir die Pflicht ihm das zu geben was er mit uns vereinbart hat.
oh, oh @ Robert (Beitrag 47)
meint Ihr nicht das Ihr mit euren Behauptungen so langsam etws arg übertreibt?
Sie schreiben in Beitrag 47: …Unser Dienstleistungsangebot beinhaltet die professionelle Marktwertermittlung durch einen unabhängigen, zertifizierten und/oder vereidigten Sachverständiger …
… und ihr sucht lediglich Leute mit Sachverstand - kein Wort von qualifiziert, zertifiziert oder vereidigt.
Stellenanforderungen:
Sie sind oder waren aktiv im Immobilienbereich tätig und verfügen über Sachverstand bei der Beurteilung von Immobilien, insbesondere in Bezug auf ihre Wertigkeit am Markt. Sie verfügen über gute Orts- und Marktkenntnis in Ihrem Tätigkeitsgebiet. Die Freude an der Nutzung modernster Arbeitsmethoden und die Begeisterung, ein bundesweit agierendes Unternehmen zu unterstützen, bringen Sie mit.
(http://www.imakler.de/stellenbeschreibung.aspx?id=104)
Man, man, man und weil wir gerade dabei sind über irgendwelche Aussagen zu philosophieren, was heißt denn in dem offenen Brief an den IVD “respektieren”? Wir nehmen es zur Kenntnis oder wir veröffentlichen auch? Unterleigt der Blog etwa der Zensur oder warum werden Beiträge nicht freigegeben?
Stellenbeschreibung gibt auch personen, nicht zertifiziert die chance sich bei uns zu bewerben. Momentaner Stand: alle sind zertifiziert oder vereidigt. Hiermit haben wir angefangen. Wieso sollen wir gute qualifizierte Menschen mit Sachverstand, aber vielleicht noch nicht zertifiziert von vorne herein ausschliessen. Wir sind sozial eingestellt, stehen auf Qualität. Mal sehen ob wir personen unter vertrag nehmen die nicht zertifiziert sind, aber es wollen und qualität liefern. Solche Personen fördern wir sich zu zertifizierten oder sogar zu vereidigten Sachverständiger wachsen zu lassen. Oder sollen wir gute, fleisige und qualifizierte Mitarbeiter wegen nicht vorhandene zertifizierung in Zukunft ausschliessen?
Nein, bloß keinen ausschließen - aber auch nicht verallgmeinern, was ein Zufallsprodukt ist.
Ach und dann noch: Schön das es dann ja doch noch mit der Freigabe funktioniert hat - hat sich wohl überschnitten, wie man so schön sagt ;-)
Ich wünsche dann ein entspanntes Wochenende !
@Robert, Ihr kennt aber schon gut genug in D. aus, um zu wissen, was man benötigt, um “zertifiziert” zu sein, oder ?
Von den “Vereidigten” ganz zu schweigen … wenn Ihr sie dahin “wachsen” lassen wollt, wird *imakler* wohl eine seeeehr langfristige Sache ;)
Macht es Euch doch nicht so schwer: bietet “Freie” und deren “Marktwertgutachten” - oder wie auch immer - an.
Bedenkt, daß der deutsche Verbraucherschutz nicht zahnlos ist. Eure Kunden könnten leicht “knatschig” werden, wenn die Werte nicht hoch genug ausfallen oder am Markt nicht umgesetzt werden. Wir sind nicht in den NL mit steigenden Verkaufszahlen und steigenden Preisen…
sorry, aber das kann ich ueberhaupt nicht nachvollziehen… unsere dienstleistung und qualitaet der mitarbeiter die wir haben geringer machen als dass es ist. Soll ein Dr. sich kein Dr. nennen, nur weil sich ein paar gegner sich daran stoeren? Verbraucherschutz haben wir bereits kontaktiert und genau im gegenteil: weil das angebot fuer verbraucher sehr attraktiv ist…
Stellungnahme des IVD zu iMakler:
http://www.imaklerblog.de/wp-content/uploads/blumen-imakler161007_001.pdf
iMakler Antwort auf den Brief des IVD-Präsidenten:
http://www.imaklerblog.de/12-offener-brief-imakler-als-antwort-auf-brief-prasidenten-des-ivd.html
Ja, Verbraucherschutz ist immer eine gute Sache, wenn habt Ihr denn genau überzeugen können
(Ross und Reiter?)
Ich finde, wir sind an einem toten Punkit angelangt.
Meine Meinung ist, daß *imakler* zunächst einmal ein interessantes Konzept ist (natürlich ohne *volle Maklerleistung*) und man wird sehen, wie der Markt darauf reagiert
Discount-Makler-Varianten haben es schwer in stagnierenden Märkten und an Eurer Stelle würde ich mich mit zertifiziert/vereidigt nicht ganz so dolle aus dem Fenster lehnen …man wird sich daran erinnern, was Ihr versprochen habt. ;)
Ein schöner Blog-Beitrag
http://rainersblogg.blogspot.com/2007/08/unserise-makler-mssen-mit-berufsverbot.html
Die Studie des Bundes hat doch das schwedische Makler-Modell so sehr gelobt - wg. der geringen Provisionen und der Seriosität der Makler: nach einer Umfrage(?) vertrauen 95% aller Schweden Maklern nicht.
Tja, woran das wohl liegen mag. ;)
dann schau doch mal unter:
http://presse.imakler.de/repraesentative-umfrage-ueber-75-prozent-halten-provision-fuer-zu-hoch
Dann sind wir in Deutschland ja doch viel besser als in Schweden.. Aber jetzt gibt es der neue Immobilienmakler in Deutschland…. Festpreis für Verkäufer, provisionsfrei für Käufer. Kann nur noch besser werden. Sollten wir nicht mal einen Beitrag einstellen bzgl Abschaffung Provisionen in Deutschland, oder noch besser: seperate Makler für Verkäufer und Käufer…. und als Sahnehäubchen: Abschaffung von Innovationsbremsen…
Noch besser ist die zitierte Umfrage, daß nur 6% aller Befragten die Käuferprovision für gutheißen - meiner Erfahrung haben aber 94% aller VERkäufer Probleme mit der Verkäuferprovision. ;)
Bemerkenswert an dem Schweden-Beitrag ist doch die unglaubliche Hysterie, mit der reagiert und allen Ernstes behauptet wird, schwedische Makler würden Familien ruinieren…. und da wurden doch die Schweden-Makler gelobt, weil diese besser ausgebildet sind und notar-gleiche Aufgaben haben. ;)
Die flächendeckende Einführung des Buyers Agent ist nicht umsetzbar, da kaum ein Kunde glaubt, einen Makler zu benötigen. :)
@derherold: meiner Erfahrung haben aber 94% aller VERkäufer Probleme mit der Verkäuferprovision.
-> Mit deiner Aussage triffst du sehr oft ins Schwarze!
Man merkt einfach, dass hier unverfälscht die Wahrheit in der Praxis wiedergegeben wird!
(Die flächendeckende Einführung des Buyers Agent ist nicht umsetzbar, da kaum ein Kunde glaubt, einen Makler zu benötigen.)
… und wessen Aufgabe wäre es, diese Ansicht zu ändern?
Jungs, Ihr seid auf dem Holzweg: mE ist der US-Buyers Agent eine aussterbende Gattung. Er ist (noch !) der sog. *gatekeeper*, mit vollem Zugriff auf den Immobilienmarkt (via MLS), den er seinen Kunden andient. Damit wird es mE binnen der nächsten 12 Monate in den USA vorbei sein …und tschüß, TAFKAB the artist formerly known as buyers agent
Bei uns hat es nie eine volle Transparenz (für Makler) gegeben und deshalb findet man diese Konstruktion nur bei Gewerbeimmobilien und im HighEnd-Bereich. Um im Wohnimmobilienbereich die Vertragsbindung als buyers agent zu erreichen, müßte ein durchschlagskräftiges Marketing kommunziert werden, was nach meiner Kalkulation nicht rentabel wäre.
Bitte, wir reden über *Geschäft* und nicht über irgendwelche Einzelfälle: jedes Segment, jede ich-berate-Selbstverkäufer-Leistung, mit weniger als 20 Notartermine p.a. würde ich als Nebenjob beschreiben - aus Unternehmensperspektive.
Um im Wohnimmobilienbereich die Vertragsbindung als buyers agent zu erreichen, müßte ein durchschlagskräftiges Marketing kommunziert werden, was nach meiner Kalkulation nicht rentabel wäre.]
Retabel ist natürlich eine Frage des “Was wären die Käufer bereit zu bezahlen”.
Andererseits würde sich mir zunächst mal die Frage stellen, welche Tätigkeiten sollte ein buyer-agent in D. überhaupt erfüllen oder müssen um sinnvoll zu erscheinen/sein?
Wenn’s bei der Suche losgehen soll, halte ich die Idee auch für aussichtslos, aber was wäre, wenn der agent erst nach dem Finden der Wunschinmmobilie seine Tätigkeit beginnen würde (Analyse, Bewertung, Verhandlung, [Vertragsberatung]) - das könnte doch vielleicht rechenbar sein.
Auch wenn der Auftrag vom Verkäufer kommt (der idR auch eine Provision zahlt), sieht es doch häufig so aus, daß der Interessent in dem Makler “seinen” Agenten sieht - vllt. nicht der schlaue aber der kluge Kunde nutzt die Verhandlungsstärke seines Maklers, um den bestmöglichen Preis (oder andere Bedingungen) zu erzielen.
Aber wir reden doch davon, daß dies ein eigenständiges Auftreten am Markt sein soll: wie wollen sie das kommunzieren ? Wie kommen Sie an den Suchenden, dem sie eine gute Verhandlungstatktik anbieten können ?
Vorschlag: ich leihe Ihnen den Claim “Wir verhandeln besser” und Sie zeigen mir, wie Sie damit binnen eines halben Jahres 20 Unterschriften unter einen buyers agent-Vertrag erhalten. Viel Glück ! :)
@ derHerold
Wie kommen Sie an den Suchenden, dem sie eine gute Verhandlungstatktik anbieten können ?)
So wie sich der Markt im Moment darstellt, wohl gar nicht - habe ich auch nicht behauptet -, dies würde m.E. erst interessant, wenn es keine Doppeltätigkeit mehr geben würde, denn sonst wäre es ja quasi ein Doppeleinkauf einer Leistung für den Käufer.
In den USA ist die Doppeltätigkeit zwar nicht verboten aber verpönt. Selbst wenn diese innerhalb eines Büros statfindet, so wird doch zwischen listing und buyers agent personell(!) unterschieden.
Und *hallo*, es wird sogar als “Verbraucherschutz” betrachtet, wenn demnächst(?) die all-inklusive-Courtage fällt und -wie in Deutschland- eine KÄUFERprovision explizit erhoben wird. :)
Das Reden von “Markt” und “Service” hört sich toll an - geht aber an der Realität vorbei: die Wahrscheinlichkeit, daß ein “schlauer” Kunde einen Makler beauftragt (und bezahlt), damit dieser ihn bei Verhandlungen vertritt, geht gegen Null.
Aber Sie können jederzeit das Gegenteil beweisen: auch heute schon kann man via Gemeinschaftsgeschäft die Tätigkeit des buyers agent simulieren. ;)
@derherold: Selbst wenn diese innerhalb eines Büros statfindet, so wird doch zwischen listing und buyers agent personell(!) unterschieden.
na , das wür ich doch mal als klassische “Tätigkeit für beide Parteien” bezeichnen. Eine Firma dienst sich beiden an.
@derherold: daß ein “schlauer” Kunde einen Makler beauftragt (und bezahlt), damit dieser ihn bei Verhandlungen vertritt, geht gegen Null.
Ich weiß ja nicht in welchem Markt Sie tätig sind (@derherold , das Phantom dieses Blogs) aber der Anteil “schlauer” Kunde , zahlungskräftiger und -williger Kunden scheint zu wachsen. Genau wie in anderen Beratungs- und Beschaffungssparten auch.
Der ärgerliche Fakt, dass ich meinen Beratungskunden für Berlin nicht mit einer 2Mio-Villa dort beglücken kann, liegt primär in der Cooperationsresistenz der dortigen Kolleginnen und Kollegen begründet.
Ändert sich die Denke, ändert sich der Markt.
@derherold: auch heute schon kann man via Gemeinschaftsgeschäft die Tätigkeit des buyers agent simulieren
Noch was vergessen:
buyers agent tätigen, auf hiesige Verhältnisse übertagen, Mitbearbeitungsgeschäfte, nicht Gemeinschäfte!
das’n büschn wat anneres
Ihr scheint im Norden sowieso eine ganz andere Denke zu haben… :)
Das ist das klassiche Gemeinschaftsgeschöft: ICH Kunde, DU Immobilie, e.v.v. .
Im übrigen besuchte ich vor 10 Jahren(!) eine Veranstaltung des vhw. Dort wurde Interessierten mitgeteilt, daß sich die Kunden weg von der Pyramide, hin zur Hantel(?) wandelten: viel Hochpreisiges, viel Billiges und nix dazwischen. Klingelts ?
Unter “schlauen” Kunden sehe ich die vielzitierte Mittelschicht, vom städt. Angestellten im Sozialamt über die Lehrerin bis zum RA mit kleiner Kanzlei. Und die versuchen Makler nicht zu “umgehen”, sondern zücken bereitwillig die Brieftasche ?
Dann müssen ja Mediamärkte, Discounter eine nicht-existente Erscheinung sein.
Aber, wie gesagt, im Norden ist wohl alles anders. Da wird Dienstleistern das Geld nur o aufgedrängt. ;)
Schwindet aber nicht gerade diese Mittelschicht immer mehr?
Was sind eure Erfahrungen in diesem Bereich?
Moin, moin Herr Herold
>Ihr scheint im Norden sowieso eine ganz andere Denke zu haben…
Aber allemal ! Viel klarer. Wegen der frischen Luft. :)
>Das ist das klassiche Gemeinschaftsgeschöft: ICH Kunde, >DU Immobilie, e.v.v. .
Nein, DAS ist ein MITbearbeitungsgeschäft. Ein Gemeinschaftsgeschäft ist ein ganz anderes Vertagsverhältnis. Es ist das gemeinschaftliche Bearbeiten eines Objektes bei Teilung aller Lasten und Erträge. Auch im Nichterfolgsfall.
@Ralf, es ist ja schön, daß Sie uns mit den Gepflogenheiten der Immobilienhanse (?)vertraut machen, aber für die anderen kleinen Erdmännchen heißt Ich=Kunde, Du=Immobilie (und umgekehrt) bei Provisionsteilung Gemeinschaftsgeschäft.



Also, ich hatte ja als “Einstiegspreis”, um den VerkaufOhneMakler-Markt zu knacken, bei 1.000 bis 1.500 Euro gesehen.
Ich bin gespannt, wie Sie das innerhalb(?) der bisherigen Maklerstruktur lösen wollen. Wird dann “dort” auf übliches Maklergeschäft verzichtet ? Sind die im Gewerbe-Verbund DAVE kooperierenden Makler dabei ?
Um zu dieser Lösung zu kommen, benötigt man mE Masse, die man nur durch Vertrieb vor Ort erzielen kann.