iMakler: größter Immobilienmakler in 5 Jahren?
Im Interview Blog gibt es ein Interview mit Robert Koning von iMakler. Auf die Frage Wo steht iMakler in fünf Jahren? meint Robert Koning:
Unser Vorreiter Makelaarsland ist innerhalb von zwei Jahren zum größten Immobilienmakler geworden. Genau da wird der Markt uns auch hinbringen.
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19 Kommentare
Für mein Empfinden ist es in den vergangenen Wochen recht ruhig um imakler geworden. Ich denke zwar, daß sich das Konzept am Markt behaupten kann, bezweifle jedoch, daß sich dieses äußerst ehrgeizige Ziel erreichen läßt.
20 Beschäftigte ? Sollten dies fulltime-Arbeitskräfte sein – was ich zu bezweifeln wage – reden wir über 100.000 Euro p.m.
Heißt: 200 (Verkaufs-)Abschlüsse p.m. .. wenn ich u.a. Gutachter-Kosten abziehe.
Natürlich wird es auch cross-selling (Vers, Kredite) geben … aber ich habe ja auch noch nicht über andere Kosten geredet. ;)
Wir reden also über 2.400 verkaufte Häuser, Wohnungen pro Jahr, die bei “Durchschnitts-Courtage” ein Jahres-Umsatz von, na, sagen wir: 25 Mio. ergäben. Dann “nähert” man sich den Top-Wohnimmobilienmaklern.
Was ich allerdings nicht verstehe ist, was diese “Franchise-Nummer” bringen soll. Jedes weitere Büro konterkariert doch die Kostenersparnis eines internetgestützten Maklerbüros und “verhagelt” die Kalkulation. Irgendwie merkwürdig.
Schöne Pressemitteilung in der Welt am Sontag… http://www.welt.de/wams_print/article1547488/Hoffnung_fr_Wohnungssuchende.html
Die Zeit hat aber auch einen sehr positiven Artikel geschrieben… so ruhig ist es also doch nicht rundum Immobilienmakler und iMakler. Mal sehen was sonst noch kommt… IVD??
Auf Jeden Fall sind die Erfolge für unsere Verkäufer grandios. 4 Objekte verkauft die bereits 2 Jahre ad Markt waren (Immobilienmakler) und das für einen höheren Preis (Im Vergleich zu den 9% der traditionellen Makler… Zahl der IVD) und innerhalb 50 Tage…. Dazu kommt dass wir im Durchschnitt 4-5 neue Aufträge pro Tag bekommen…
Jetzt lassen wir mal die “Flachserei” – ich habe immer betont, daß ich *imakler* interessant finde und bin gespannt, was daraus wird.
Aber mal ernsthaft: 4 Immobilien seit Oktober ? Das ist bei -angeblich- 20 Beschäftigten ganz schön … ;) Also bei Eurer Garantie (die natürlich keine ist) habt Ihr jetzt seit Oktober 4.000 Euro eingenommen – korrekt ?
Kurioserweise wurde in den USA zu “redfin” exakt die gleiche Diskussion aufgemacht: wieviele Immobilien werden tatsächlich(!) verkauft, wie sieht das im Vergleich zu großen Maklerunternehmen aus.
4-5 neue Aufträge pro Tag. Verkaufsaufträge ? Das sind rd. 140 pro Monat. Tauchen die auch in Eurer Datenbank auf ? Da bin ich gespannt.
es geht nicht um wieviel Personal wir haben, es geht auch nicht um eine Offenlegung unseres Businessplans. Wer interessiert sich dafür? Wir als Gesellschafter ja, aber einen Verkäufer/Kunde??… Glaube nicht. Wir wollen unseren Kunden eine gute Dienstleistung bieten und anhand diesen Beispiele wollen wir zeigen dass es indertat für bereits 4 (ab Heute 6) gefruchtet hat…. 4 schwer zu verkaufenen Objekte innerhalb so kürzer Zeit verkaufen ist gut, wenn nicht sehr gut Auf jeden Fall sind unsere Verkäufer und Käufer begeistert und das freut uns… so wollen wir es sehen und so macht Arbeiten Spass…. Im Bezug ad Aufträge, kann ich nur sagen: schaut ab und zu rein, es dauert immer ein wenig bis die durch unseren Sachverständigen aufgenommen und bewertet wurden… Danach werden die erst zum Verkauf freigeschaltet.
Das es wesentlich schwerer ist Immobilien zu vermitteln als Makleraufträge zu bekommen, kann ich mir als Leihe ganz gut vorstellen. Warum dann nicht einfach Geld mit der einfacheren Aufgabe machen. Ganz tolle Idee! Wenn iMakler es nicht schafft mein Haus zu verkaufen bin ich knapp 1000,- Euro los. Wenn’s ein Immobilienmakler nicht schafft, zahlt und verdient keiner. Was ist fairer? Wenn iMakler nicht mehr kann, als meine Immobilie, deren Wert ich kenne, in Immobilienportale zu stellen, kann ich auch selbst bei Immobilienscout usw. eine Annonce schalten. Das ist nicht nur wesentlich günstiger, es würde dann auch Lagebeschreibung ect. enthalten. Meiner Meinung nach öffnet hier ein Ramschdiscounter mit massivem Qualitätsverlust. Die derzeitigen Angebote sind nicht mal auf der Seite von iMakler zu finden. Egal, auch Penny und Rewe funktionieren gut nebeneinander. Die Kunden sind halt nur andere. Hab noch was interessantes gefunden:
http://www.blog.berliner-immobilien.eu/2007/12/17/vorsicht-bei-erfolgsversprechen/
wir haben seit 3 Jahre inkl den holländischen Markt ca. 7200 Objekte verkauft und haben z.Zt. 2300 Objekte im Verkauf. Bis dato haben wir nur 2 Objekte nicht verkaufen können. Unser Beispiel dass es bei schwer zu verkaufenen Objekte auch in Deutschland gut funktioniert, bestätigt das nochmals. Wir verpflichten uns Verkäufer gegenüber und bleiben bis deren Immobilie verkauft ist aktiv. Das es nicht verkauft wird, ist gar keine Frage und damit beschäftigen wir uns nicht. Das die traditionelle Art mit Provisionen abstosst ist auch keine Frage, sondern belastet in vielen Fälle den Verkaufspreis und damit auch die Erfolgschance. Wir verkaufen bewiesen schneller und erzielen einen höheren Verkaufspreis. Diese Diskussion gehe ich gerne mit Jedem an… auch per Telefon oder in einem persönlichen Dialog. Das ist eine Einladung… :-)
Wenn es lange (Jahre ?) nicht möglich war, bestimmte Immobilien zu veräußern und nun mit *imakler*, warum haben die Eigentümer nicht schon länge “ohne Makler” verkauft ?
Wenn statt bei einem Immobilienmakler mit *imakler* sein Haus, seine Wohnung anbietetn ist man, wenn ich es richtig sehe, nicht nur 1.000 Euro “los”, sondern eher wohl das Doppelte, da – anders als bei einem Makler – der Eigentümer die Zeitungs-Inserate selbst bezahlt.
Inwiefern ist *imakler* verpflichtet ? Diese “Verpflichtung” würde wohl auch jeder Immobilienmakler – sofern er bei Verstand ist – eingehen.
Warten wir es ab. Ich glaube, daß in den NL die Quote der VerkaufenOhneMakler-Kunden geringer war als in D. – für diejenigen, die sowieso ohne Makler verkaufen wollen, ist das *imakler*-Angebot mgl.weise nicht gedacht – auch nicht für diejenigen, die unbedingt einen physich präsenten Makler benötigen – die “Schnittmenge”, die den tatsächlich relevanten Markt für *imakler* darstellt ist also klein. ;)
Trotzdem ein kleine Dankeschön an Robert, daß er sich hier :) so willig einbringt.
P.S. Zumindeste in teil der *imakler+-Angebote müßte auch jetzt noch auf der HP einsehbar sein.
M.E. macht es überhaupt keinen Sinn fortwährend über Erfolg oder Mißerfolg, Mehrwert oder nutzlose Ausgabe bei iMakler zu diskutieren, der Markt wird’s richten – so oder so …
Wenn ich allerdings so lese, was manch ein Makler zu diesem Thema auf Welt.de abläßt (warum Interessenten zurückrufen?), dann darf man sich über die Folgen (Imageschaden) und Alternativnutzungen wirklich nicht wundern.
http://debatte.welt.de/debatten/83/finanzen/55354/maklerprovision+soll+der+auftraggeber+zahlen#comments
Ich glaube, daß da die Phantasie mit Ihnen durchgeht … bei den “Vorwürfen” handelt es sich Aussagen von Interessenten/Kunden/Zahlenden.
Allein die Tatsache, daß vergessen wird, daß – je nach Gestaltung – zwischen 95 und 97% des “zu hohen Laufpreises” an den/die Eigentümer fließt … für den allerdings die Gier des Makler(!) verantwortlich sein soll, zeigt, daß es nicht um eine seriöse Diskussion geht, die etwaige Mängel von Immobilienmakler “aufdeckt”.
Auch der Kommentator, der jubelt, daß er endlich eine Alternative mit *imaker* hätte – die er de facto über den Selbstverkauf immer hatte – wirkt “merkwürdig”. :)
Selbstverständlich – derMmarkt wird es richten und deshalb können wir uns auch jegliche Diskussion zu jedweden Themen sparen … ;)
Zur Ausgangsfrage …
Im Moment ist man wohl eher froh, wenn man das nächste rettende Ufer erreicht http://www.imaklerblog.de/37-informationen-zu-praktiken-der-maklerlobby.html
Meine persönliche Meinung: Insgesamt eine traurige Veranstaltung – von allen Seiten.
Mein lieber Schwan, sprach der Hahn. :-(
Da sollen Leute an den Verband schreiben, dessen “Zertifizierung” man noch vor sechs Wochen stolz verkündet hat. … im Protest gegen “behindernde Aktivitäten”, nachdem man stolz verkündet hat, man sei der am schnellsten wachsende Makler in Deutschland. Mir haben mal PR-Leute gesagt, man könne nur eine (Unternehmens-)story erzählen: entweder erfolgreich/leistungsstark oder mitleidheischend – Wechsel seien kaum (medial) vermittelbar.
Im allgemeinen macht es auf “die Medien” nicht den tollsten Eindruck, wenn Fürsprecher zitiert werden, die vom (nicht existenten) “Monopol” oder über Makler sprechen wollen, die einfach keine 10.000 Euro verdienen wollen.
*imakler* wäre besser beraten, die netten, hocherfreuten Kunden zu präsentieren, deren Immobilie verkauft sind. Angesichts von “200 Kunden” dürften doch mtl. 10-15 Notarverträge realisiert werden.
Angesichts der geballten Erfahrung von Blumenauer+makelaarsland hätte ich etwas anderes erwartet. Im übrigen würde mich interessieren, wieviel von den “200 Kunden” bisher die 995 Euro(?) gezahlt haben.
[b][i]Träääänen[/i][/b] der Rührung rinnen meine mattblassen Wangen herunter, ein tiefer Schmerz des Mitleids durchfurcht mein Brust und die Nacht war unruhig und schweißgebadet weil ich gestern noch diese Meldung http://www.imaklerblog.de/37-informationen-zu-praktiken-der-maklerlobby.html – versehentlich – gelesen hatte. Erschüttert frage ich mich , trage ich durch meine Verbandszugehörigkeit womöglich Mitschuld an dem kurz bevorstehenden, finalen Wettbewerbausschluss dieses wackeren , gallischen, äh, ne, hessischen Unternehmens ?
@Ralf, ist das jetzt copy-and-paste ?
Mal ernsthaft: das tut schon ein bißchen weh, was man bei *imakler* liest, oder ?
Oder ist das die Rückzugs-/Verteidigungsstrategie, da man ja “irgendwann” seinen Kunden erklären muß, warum das Haus, die Wohnung nach einem halben Jahr der “vollen Maklerleistung” immer noch nicht verkauft ist oder weil man “irgendwann” auch einmal seinen Kunden eine Rechnung stellen muß ?
Ich sehe nachwievor *imakler* als interessantes Projekt … weiß jemand, wer die “Nachahmer” sind ?
Ich find’s ja auch interessant. Nur, eine Werbeagentur mit Schwerpunkt Immobilien ist eben noch lange keine Makleragentur und sollte dies auch nicht behaupten dürfen. Das wäre ja so als würde eine Metzger behaupten, er wäre auch Proktologe weil er Därme verarbeitet.
Herr @Cabel, Sie haben ja Vergleiche. Ich bin entsetzt !!!
Hinten wer´n die Enten fett. Und wenn ich “volle Maklerleistung” sage – unabhängig von Wb.recht – erzeuge ich eine Erwartungshaltung, die ich auch erfüllen muß … durch Abverkauf.
Es ist auch ein bißchen schwierig, einem Verband moralisch anzuklagen, wenn es keinen Kontrahierungszwang gibt.
Ich werde übrigens zu E-Mails an die Rechtsanwaltskammer(n) aufrufen: Kürzung der Gebühren um 50% – man muß auch mal zugunsten der Allgemeinheit eigene wirtschaftl. Interessen hintanstellen können. :-)
Da hat man meinen schönen Beitrag doch glatt der Zensur unterzogen.
oh man o man, wat Verein … dann eben hier ;-)))
______________-
Eigentlich ist ja nur gekommen, was kommen musste, vorauszusehen war und wovor bereits in anderen Blogs gewarnt wurde.
Es war nicht zu erwarten, dass eine ganze Branche eines hart umkämpften Marktes darüber gelassen hinweg sieht, dass ein neuer alter Wettbewerber versucht sich, unter Vorspiegelung falscher Tatsachen, zu etablieren, die Preise zu revolutionieren und das ohnehin schon mehr als angeschlagene Image weiter zu schädigen.
Aus meiner Sicht ist iMakler vom Ansatz her eine gute Idee, die jedoch nichts mit der traditionellen Maklertätigkeit zu tun hat, sondern lediglich eine Low-Budget-Alternative für Anbieter darstellt. Es ist ein Dienstleistungsangebot mit sehr begrenztem Charakter, gleichwohl wird dem Endverbraucher in der Werbung und schon durch die Firmierung etwas anderes suggeriert, was jedoch tatsächlich nicht im Leistungsumfang enthalten ist: eine Maklerleitung. Das heißt, eine aktive Vermittlungstätigkeit zwischen Parteien Verkäufer und Käufer.
Zweifellos übernimmt iMakler einen Teil der administrativen Aufgaben beim Immobilienangebot, jedoch nicht mehr – und dies ist nun einmal nicht das, was der Endverbraucher unter Maklertätigkeit versteht, verstehen darf. Hätte man sich auf die wahren Tätigkeiten des Unternehmens bei der Werbung beschränkt und keine Grenzen verletzt, es würde die Diskussion darum überhaupt nicht geben.
Die ganze Sache ist umso weniger verständlich, als das die Verantwortung in den Händen eines Mannes liegt, durch dessen Adern seit mehreren Jahrzehnten Maklerblut fließt und der es eigentlich hätte besser wissen müssen, zumal er seine Füße vor wenigen Wochen noch unter ganz anderen Tischen hatte.
@ derherold
Ich sehe nachwievor *imakler* als interessantes Projekt … weiß jemand, wer die “Nachahmer” sind ?
Guckst Du bspw. hier – wobei man natürlich auch andere kennt ;-)):
http://www.deutscher-immobilien-dienst.de/download/vonanPrivat.pdf

Hallo,
wahrscheinlich wechselt Blumenauer wieder mal das Pferd, weil es wieder mal zu gut läuft: erst Blumenauer Immobilien, dann Immobilienscout 24. Wie es inzwischen mit dem Erfolg bei IS 24 aussieht, ist unter Maklern ja bekannt.
Wenn jemand iMakler kritisiert, ist das dann direkt Verunglimpfung.
Sollte sich imakler durchsetzen, könnte dies das Ende der kleinen Makler sein, weil sie dann nicht mehr kostendeckend arbeiten.
995 Euro pro Objekt geht nur wenn man viele Objekte hat.