iMakler Spot

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16 Kommentare

Ah ja.

Auszug aus einer Pressemitteilung von heute:

Nur ganz wenigen der mehr als 55.000 Immobilienmakler in Deutschland hat der TÜV ein gutes Qualitätsmanagement bestätigt.
Ausgerechnet das von den traditionellen Maklern als Preisbrecher kritisierte Maklerunternehmen iMakler erhielt jetzt das TÜV-Siegel für Qualitätsmanagement. Beurteilt wurden unter anderem die Ausbildung und Eignung der Mitarbeiter sowie die Zufriedenstellung der Kundenbedürfnisse. Der Maklerverband Immobilienverband Deutschland (IVD), der vor allem die herkömmlichen Makler vertritt, hatte die Qualität der Leistung des alternativen Anbieters in Pressemitteilungen und Anzeigen angezweifelt. “Wir sind gespannt, wie der IVD auf diese Auszeichnung reagiert”, sagt Harald Blumenauer, Geschäftsführer von iMakler. “Jetzt bescheinigt uns der TÜV, was er sehr wenigen IVD-Mitgliedern bescheinigt: hervorragende Qualität.”

Via Haufe:

Ein Düsseldorfer Makler hat gegen Immobilienanzeigen von iMakler, aus denen nicht deutlich genug wird, dass es sich um eine Dienstleistung handelt, eine einstweilige Verfügung erwirkt. Gegen diese Verfügung hat das Unternehmen laut Harald Blumenauer, Geschäftsführer von iMakler, Widerspruch eingelegt, über den das Gericht Ende März befinden wird. Zugleich dementiert Harald Blumenauer die Gerüchte, die derzeit in der Branche die Runde machen. Denen zufolge soll ein Maklerverband vor Gericht erfolgreich die Feststellung eingeklagt haben, dass iMakler keine Maklertätigkeit ausübe. [..]

WAS hat der TüV bestätigt ?

Ich erinnere mich an die Mitte bis Ende der 90iger grassierenden (von den IHK´en geförderten) DIN-ISO-Hype.
Es gibt zumindest den Verdacht, daß “Qualitätsmanagement” eben nur die internen Abläufe bewertet und weniger die Ergebnisse beim Kunden.

Wenn “gute Noten” für “Zufriedenstellung der Bedürfnisss der Kunden” abgegeben werden, landet man schnell wieder bei der Dienstleistung und nicht bei der erfolgreichen Vermittlung von Immobilien durch Maklertätigkeit.;-)

Verdacht ist gut, was sollen die denn sonst prüfen !

Das war auch nie anders - auch bei den “echten” Maklern nicht, dies sich nach ISO 9000(?)zertifizieren ließen - auch wenn es vielleicht anders “verkauft” wird/wurde oder werden sollte, über Erfolg und Mißerfolg sagt ein TÜV-zertifikat überhaupt nichts aus.

Von den verbandseigenen Prüfungen, die es wohl mal gab, will ich hier gar nicht erst anfangen.

Das Ganze errinnert mich etwas an das Hickhack bei den Handwerkern. “Darf man ohne Meisterbrief eine Handwerksfirma führen?”

Ganz ehrlich? - Arm ist der, der glaubt das irgendwelche Zertifikate oder sonstige TÜV-Siegel ein Garant für Qualität sind.
Erst der Kunde im Einzelnen entscheidet über die gebotene Qualität und empfiehlt weiter oder nicht.
Mundpropaganda ist noch immer die wichtigste Form von Werbung, ob gut oder schlecht entscheidet der Dienstleister mit seiner geliferten Arbeit selbst.
Zu Zeiten von Social-Networking sollte man sich das wieder verstärkt vor Augen führen.

Es geht ja darum, daß sich *imakler* erst einmal profilieren muß: wie immer die Werbe- und Expansionsstrategie ihrer Geschäftsführung und Geldgeber aussieht.

Alles, was einen “guten Eindruck” macht und Kunden als (vermeintliche ?) Leistungs- und Kompetenzbestätigung präsentiert werden kann, wird gerne genutzt. Ich weiß allerdings nicht, was diese Auseinandersetzung mit dem IVD soll, da die Grundpositionen (imakler-Angebot auf der einen, keine-vollwertige-Makler-Leistung auf der anderen) klar sind…persönliche Animositäten ?

Ich weiß auch nicht, warum *imakler* diese Pferde der “vollwertigen Maklerleistung” und “Garantie” bestiegen haben - das wäre mE nicht notwendig gewesen. Die jetzt verwendeten testimonials erscheinen mir sinnvoller.

Testimonials, wo(gefunden)?

http://www.imakler.de/ueberuns/kundenreferenzen.aspx

Für meine Kommentare (und jetz auch Links) sollte ich den *imakler-Förderpreis in Silber* bekommen.:-)

Lustiges zum Beitrag von H.M. von 12.03.

http://www.imaklerblog.de/29-qualitats-zertifikat-ivd.html

Es wäre schon interssant zu erfahren, welche Geschäftspolitik der IVD (damit) betreibt. :-)

Wenn Sie mich fragen, gar keine. Die Zertifikate sind ganz offensichtlich im Gießkannenprinzip an alle Mitglieder verteilt worden, ob man wollte oder nicht.

Interessant ist in diesem Zusammenhang (Zertifizierung des Feinbildes) auch das “Streitgespräch” >Was darf ein Makler kosten< Kiesling vs. Blumenauer http://presse.imakler.de/wp-content/artikel-die-welt-13032008.pdf

Soll ich jetzt sagen, daß Kiesling einen guten Eindruck macht ? :-)

Mir egal, aber wenn man das so liest, dann hätten die beiden auch Kaffeetrinken gehen können :-))

Und das zu den Kundenreferenzen bei iMakler und makelaars:

http://www.makelaarsland.nl/referenties.aspx

ganz nach unten scrollen, dann wird einiges klar, auf die Kundennamen in beiden Portalen mal achten, auch die Texte sind teilweise wörtlich identisch aus dem holländischen übersetzt.

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