iMakler startet neu durch

Harald Blumenauer sorgte Ende 2007 für einige Aufregung mit seinem iMakler-Konzept, bei dem nicht der Käufer eine Provision bei erfolgreicher Vermittlung einer Immobilie zu zahlen hat, sondern der Käufer eine Pauschalgebühr von kanpp unter 1000,- entrichtet.

Anfang 2008 war man noch davon überzeugt, innerhalb der nächsten 5 Jahre zum größten Makler zu wachsen. In den vergangenen Jahren gab es noch weitere Firmen, die mit dem gleichen Geschäftsmodell an den Markt gegangen sind.

Nun hat iMakler laut Haufe den Insolvenzantrag gestellt:

„Leider ist es uns nicht gelungen, vor Abschluss der aussichtsreichen Gespräche mit Investoren, eine Zwischenfinanzierung unter und mit den Altgesellschaftern abzuschließen, insofern war es geboten, die Gesellschaft unter Gläubigerschutz zu stellen“ sagt Harald Blumenauer, Mitglied der Geschäftsleitung. „Hierin liegt auch eine Chance, das zukunftweisende Konzept, Verkauf von privaten Wohnimmobilien ohne hohe Provisionen, mit einer neuen Gesellschafterstruktur und verbesserten Systematik, weiter zu verfolgen“ so Blumenauer weiter. Das Management sei weiter vom zukunftweisenden Konzept überzeugt. Derzeit gäbe es weitere Gespräche mit Investoren. Bis zum Abschluss der Gespräche sollen, so Blumenauer, zusammen mit einem Insolvenzverwalter, die Geschäfte weitergeführt werden.

65 Kommentare zu “iMakler startet neu durch

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  2. Das hatte ich nicht so schnell erwartet. Das System soll doch in den Nachbarländern so gut laufen.
    Ich glaube auch im TV wurde es sehr gelobt.
    Ulf

  3. Es ist von außen schwierig zu erkennen, was wann wo schief gelaufen ist.

    “Sollbruchstellen” kann es an vielen Stellen gegeben haben:
    Mangelndes Eigenkapital um “3 Jahre durchzustehen”, fehlender “Nachbrenner”, um marketingtechnisch (noch) bekannter zu werden (die Berichterstattung war mE ab 2009 nicht sooooo riesig), Kostenapparat (insbes. Gutachter) und tatsächlich abverkaufte Immobilien (insbes., wenn nicht verkaufte Immobilien “kostenfrei” gestellt werden).

    Das sind potentielle (!) offene Flanken, die jeder, der mit ähnlichem Dienstleistungsangebot sich tummeln will, einkalkulieren muß. Zum niederländ. Modell: mgl.weise hat die Konjunktur, d.h. eine Immobilien.-Hausse in unserem Nachbarland, dafür gesorgt, daß schnell eine kritische Masse (Bekanntheit, Immobilienbestand, Umsatz) erreicht wurde.

  4. Blumenauer hat mit großem Marketing-Einsatz versucht, am ohnehin beim Publikum nicht gerade großen Image aller Makler zu kratzen, die ihr Geschäft auf “gewohnte” Art aber ehrlich und seriös betreiben. Ob es nun auch publikumsträchtige Schlagzeilen zur Insolvenz geben wird? Mir erscheinen seine noch immer lobenden Worte für ein irrsinniges Konzept wie unverbesserliche Gesundbeterei. Die Episode iMakler hat aus meiner Sicht dem Berufsstand in Deutschland sehr geschadet, deshalb habe ich jetzt gar keine Lust über andere Insolvenzgründe als eben dieses maklerfeindliche Konzept nachzugrübeln. Herr Blumenau geht schon nicht unter.

  5. Was ist an diesem Konzept “maklerfeindlich”?

    Für mich hört sich das so an, wie die Kritik eines Betonkopfes, der jede von der “Linie” abschweifende Geschäftsidee für unzulässig hält.

    Und “ehrlich und seriös” trifft ja wohl auch nur noch auf die kleinere Gruppe der Makler zu. Das hat A. Panoptes in seinem Büchlein schon ziemlich realitätsnah beschrieben.

    Abgesehen davon, wo soll der Schaden für die Branche durch iMakler liegen?

  6. “Für mich hört sich das so an, wie die Kritik eines Betonkopfes …”

    Wenn schon Höflichkeit im Elternhaus nicht mehr vermittelt wurde, dann sollte man sich vielleicht vor Augen führen, daß *hier* Profis diskutieren. Bei abweichenden Meinungen oder Argumenten bekommt man sicherlich eine *vernünftige* Antwort.

    Ob “Panoptes” irgendetwas realitätsnah beschrieben hat, kann ich mangels Kenntnis des Buches nicht beurteilen (Hallo, Herr Probst, bitte ein Leseexemplar !); wenn man nicht auf pubertärem Niveau diskutieren will, muß man zur Kenntnis nehmen, daß die Zahl der Rechtsstreite angesichts der Vielzahl von jährlichen Maklerkontakten bzw. -vermittlungen sehr gering ist.

    Wenn sich bei den Verbrauchern im Kopf festgesetzt hätte, daß die Leistungen eines Immobilienmaklers auf die Leistungen von imakler beschränken und dementsprechend vergüten ließen, könnte man von einem Schaden für die Branche sprechen.

    “Abschweifende Geschäftsidee für unzulässig … ”
    Nun, soweit ich weiß, hat imakler seit mehr als 2 1/2 Jahren Zeit, seine Geschäftsidee umzusetzen.

  7. Up’s, ist derherold auch mal wieder da ;-)

    Wir (Sie und ich) wollen hier doch nicht ernsthaft über “Profi”, “Semi-Profi” oder “Luschenleistungen” diskutieren. Das es dies alles gibt, wissen wir doch beide.

    Auch ich glaube im Übrigen nicht, dass iMakler der Branche irgend einen Schaden zugefügt hat. iMakler hat m.E. -so wie ich bzw. die meisten meiner Titel- eine völlig andere Zielgruppe.

    Und wir wollen mal nicht vergessen, dass es eigentlich die Branche selbst war (voran der Verband), die mit ihrem “hysterischen” Aufschreien aller Diskussion und Reflektion überhaupt erst so richtig Nahrung gegeben hat. Da hätte man sich m.E. viel Negativpresse ersparen können.

    Ob das iMakler-System geeignet ist oder gewesen wäre, etwas Bewegung in das angestaubte starre Maklerangebot von Flensburg bis Garmisch zu bringen, vermag ich nicht zu beurteilen, aber es muss auch nicht alles Neue gleich schlecht sein und schaden. Im Gegenteil. Mehr Flexibilität im Angebot würde wahrscheinlich eine Verbesserung des Images hervorrufen.

    Ich weiß sehr gut um die Befindlichkeiten der Maklerschaft. Mich hat man auch von Beginn an versucht zu hetzen, als “maklerfeindlich” beschimpft. Der bessere Weg wäre es vllt. sich nicht an Kritikern oder Alternativanbietern zu reiben, sondern zu profilieren…

    PS: “Leseexemplare solls bei Amazon & Co geben ;-)))

  8. Wußte ich es doch: ein Anruf in der Propstei und es wird geantwortet. :-)

    Ob nun wirklich die Branche soooo viel “Nahrung” gegeben hat, wage ich zu bezweifeln … mir erschien die (Medien-)Resonanz in den vergangenen 18 Monaten eher mau. Ich kann mich nur wiederholen und sagen, daß ich *imakler* für interessant – aber fehlpositoniert – halte und glaube, daß jeder Immobilienmakler über ähnliche Maßnahmen/Angebote nachgedacht haben muß.

    Ansonsten, frage ich mich, ob “Argusauge” vielleicht us-amerikanische Erfahrungen beschrieben hat. In welcher deutschen Immobilienmakler-Firma will er in den 80igern “Abteilungsleiter” oder gar “Gesamtvertriebsleiter” geworden sein ?

    … wenn demnächst ein richtiges Buch geschrieben und veröffentlicht wird, mit 264 Seiten, kaufe ich. Ich zahle dann auch ´nen Fünfer mehr !

  9. Nun, derherold, die Propstei liegt etwa 20 km nordwestlich ;-))

    Recht mögen Sie haben: “bei sooo viel” wäre wohl ein besseres Ergebnis heraus gekommen, aber sie hat. Man denke nur an das öffentliche Zwiegespräch oder die IVD Klage. Ohne das alles hätte wohl kaum einer Notiz genommen. So macht man Kleines groß.

    Ich halte angebotene iMakler-System im Übrigen für unzureichend. Da wird m.E. viel (zu viel) Luft verkauft. Dies dürfte auch für ein 264 Seiten starkes Buch über Maklerleistungen ansich und Schlechtmakler im Besonderen gelten, wobei der Preis völlig sekundär ist.

  10. Gruß an “Immolooker”:
    Es spricht nicht gerade für einen fairen Gedankenaustausch, wenn man hier sofort als “Betonkopf” verunglimpft wird, gerade so, als ob Sie nur auf ein geeignetes Stichwort zur Selbstdarstellung gewartet hätten…
    Vielleicht haben Sie selbst ein Problem mit der “gewohnten” Art des Maklergeschäftes, zu der es u.a. auch im online-Zeitalter zumindest für mich noch gehört, sich auch aktiv um die regionale Vermarktung zu mühen, Interessenten abzuklopfen, dem Auftraggeber dreiste Leute vom Halse zu halten und bei Besichtigungen mit vor Ort zu sein? Das kostet mitunter den Feierabend oder das Wochenende, während man beim iMakeln den Eindruck vermittelt bekommt, es ginge auch alles aus der Ferne, das Internet (und die unterbezahlten Gutachter vor Ort) werden´s schon richten. Von wegen nicht maklerfeindlich! Schauen Sie sich doch mal genau an, wie iMakler wirbt, auch auf seiner Website, die natürlich ohne den kleinsten Hinweis auf eine Insolvenz weiter aktiv im Netz ist.

  11. Wer, wenn auch mit kontrollierter, Häme über anderer Leute Geschäftsmodell hierzieht, der sollte mal nicht so zart besaitet sein, liebe Frau Petraherz. Ihr Kommentar war weit entfernt von einem fairen Gedankenaustausch. Es war ein Statement.

    Und wer alternative Geschäftsmodelle als “irrsinnige Konzepte” bezeichnet, nur weil sie vom Üblichen abweichen und diese dann noch als berufsstandschädlich bezeichnet, weil ihm das Querdenken offensichtlich fremd ist, ja, den darf man schon mal als “Betonkopf” bezeichnen!

    Es ist schon immer wieder erfrischend, wie Makler sich und ihre Arbeit/Leistung so sehen, sich offensichtlich für unentbehrlich halten. Wenn Sie wirklich so schön abklopfen und die 50%-Bieter den Auftraggebern ersparen, dann gehören sie sicher zu der Spezies Makler, die uns in den Soaps präsentiert werden (spätestens der 3. Interessent ist ein Treffer – Hut ab! Auch Sie wrden das wahre Interesse niemendem von der Nasenspitze ablesen können.

    Mit Verlaub, das ist doch alles Käse was Sie hier als besondere Leistung anführen. Makler tun nichts, was die Auftraggeber nicht auch selbst könnten und genau das ist Teil des Geschäftsmodells “Festpreismakler”.

    iMakler muss auch nicht mit seiner Insolvenz “werben”, so wie es alle anderen auch nicht müssen. Das Licht macht immer noch der Insolvenzverwalter aus!

    Insgesamt ist es doch so, dass noch niemand ernsthaft an der Maklerbranche gekratzt hat. Weder iMakler noch irgend jemand anderes. Aber es ist natürlich immer leicht, die Schuld für das eigene Versagen/Image der Branche auf andere Schultern zu laden.

  12. “Es ist schon immer wieder erfrischend… “/amüsierend/erheiternd,
    Eine typische Internet-Formulierung, die “überlegen-distanzierte Haltung” signalisieren soll … aber idR das durch den nachfolgenden Text nicht bestätigen kann.

    Wenn ein Immobilienmakler nichts tut, was der Auftraggeber nicht auch selbst könnte, hätte *imakler* ein überragender Erfolg sein müssen. Gerade der Begriff “Festpreismakler” ist suizidal und sollte jemand auf die Idee kommen, die eigene Dienstleistung “wie ein Makler” darzustellen, wäre das das Eigentor des Jahres, da sich dadurch die Erwartung der Kunden verhärtet.

    Es wird das Spielfeld verändert, wenn eine Werbe-, Gutachter- und (telef.) Beraterleistung an den Verkaufserfolg geknüpft wird, die vom Werber/Gutachter/Berater allein schon aufgrund mangelnder phys. Präsenz gar nicht erbracht werden KANN.

    An der Maklerbranche kann niemand “ernsthaft … kratzen”, weil der Immobilien-Makler nicht ersetzt werden kann. Die einzig wirkliche Bedrohung gab es strukturell: durch die Anfang der 90iger forcierten “Ketten”.

    P.S. Die Nasenspitze reicht nicht aus … aber ich bin innerhalb von fünf Minuten in der Lage, 80% aller “nicht-wirklich-Interessierten” herauszufiltern.

  13. Nun mal langsam, derherold.

    Nicht das ich in den Verdacht gerate, ich fände das iMakler Modell gut oder gar empfehlenswert.

    Nein, aber iMakler macht im Grunde doch nichts anderes, als vllt. 70 oder 80% der “Voll”-Makler auch. Deshalb halte ich die sich auftuende Differenz zw. iMakler-Festpreis und Maklerprov. -eben nur wg. der “phys. Präsenz”- für nicht geboten.

    Das es Makler gibt, die vllt. mehr tun, will ich gerne einräumen. Ich frage mich nur wer, was das sein soll und ob dies dann die Differenz rechtfertigt?

    Ist doch schon komisch: Alle Makler behaupten sie täten weit mehr, ohne jedoch den Nachweis dafür zu erbringen. Für mich ist dies genau so eine selbsterhaltende Behauptung, wie die, dass man dem Käufer Gutes tun würde.

    Das ist doch absoluter Quark. Käufern wird regelmäßig der Angebotsbestand oder neu eingetroffene Angebote schön gequatscht, denn mehr hat man ja gar nicht zu bieten !

  14. Ich bin selbst seit 10 Jahren in der Immobilienbranche tätig und mittlerweile nach 3 Käufen habe ich auch die andere Seite kennengelernt… und ich muss sagen, dass die Maklerprovision gerade in München und LKR absolut nicht gerechtfertigt ist.

    Beim letzten Kauf, war ich die 1. Interessentin, habe 30 min nach dem Termin zugesagt, dann haben wir noch 2x das Haus begutachtet und mehr Arbeit hatte der Makler nicht und dafür hat er dann 35.000 € kassiert. Ich finde das steht keinesfalls in Relation! Dieser Makler war dann nicht mal bei der Übergabe dabei, da diese am Sonntag Vormittag stattfand, darüber hatte er uns auch nicht informiert, sondern wir wurden vom Verkäufer vor Ort darüber in Kenntnis gesetzt. Die vom Verkäufer versprochenen Hausbaupläne haben wir bis heute nicht, dabei haben wir den Makler 3x gebeten, diese für uns einzuholen.

    Aber nachdem der Makler sein Geld bekommen hatte, war es für ihn erledigt und so sieht es leider zu 90% in dieser Branche aus – jedenfalls hier im Süden.

    Auf der einen Seite denkt der Verkäufer, er zahlt den Makler, da er in seinem Preis nachgeben muss und auf der anderen Seite denkt der Käufer berechtigterweise, dass er zahlt, da er tatsächlich die Rechnung erhält. Aber wie kann ein Makler beide Parteien gerecht vertreten, wenn er auf den Verkäufer angewiesen ist, damit er das Objekt im Bestand hat und vom Käufer erhält er das Geld – das ist etwas, was ich noch nie verstanden habe. Da erscheint mir das System in Kalifornien oder Spanien vertretbarer.
    Ich finde die Grundidee von imakler gut, nur war diese, meiner Meinung nach, den regionalen Marktverhältnissen nicht angepasst ein paar Punkte nicht durchdacht. Anstatt klein anzufangen und dann auszubauen wurde gleich das volle Risiko eingegangen…wer nicht wagt, der nicht gewinnt.

    Ich glaube, dass mit dem richtigen Servicegedanken und aufrichtiger Dienstleistungsbereitschaft den Maklern eine Konkurrenz entstehen kann, denn jeder ist doch Bereit für geleistete Arbeit auch einen entsprechenden Lohn zu entrichten, aber nur weil ich nach 5 min sehen, welcher der richtige Interessent ist rechtfertigt das sicher nicht die Höhe der Provisionen.

  15. “Dieser Makler war dann nicht mal bei der Übergabe dabei, … darüber hatte er uns auch nicht informiert, sondern wir wurden vom Verkäufer vor Ort darüber in Kenntnis gesetzt.”

    Bitte ?
    NUR der Verkäufer kann Sie davon in Kenntnis gesetzt haben, weil Sie den (Kauf-)Vertrag mit DEM VERKÄUFER abgeschlossen haben und das weitere Procedere (Kaufpreiszahlung, Übergabe der Immobilie) nur mit ihm abzustimmen ist. In 90% aller Fälle ist der Makler bei der Übergabe nicht dabei.

    “Die vom Verkäufer versprochenen Hausbaupläne …”

    Wenn der Verkäufer sich weigert, wie soll dann der Makler (nach dem Kaufvertragsabschluß !) den Verkäufer dazu zwingen ? Er hat doch keinerlei Handhabe.
    Wenn Sie eine Wohnung mieten und vier Monaten nach Bezug tropft der Wasserhahn, rufen Sie den Vermieter (oder einen Verwalter) an und nicht einen Makler.

    In den USA gibt es ZWEI Makler, die BEIDE sogar JEWEILS 3% des Kaufpreises erhalten – die 6% sind im Kaufpreis enthalten.

    “… denn jeder ist doch Bereit für geleistete Arbeit auch einen entsprechenden Lohn zu entrichten …”

    NEIN, das sind Sie selbstverständlich nicht.

    Sie und alle anderen Interessenten sind nur im Erfolgsfall bereit, einen Makler zu bezahlen. Wenn Sie in den vergangenen zwei Jahren 100* Makler angerufen, 30 Exposees angefordert und ein Dutzend Besichtigungen durchgeführt haben … aber eben nicht erworben haben … zahlen Sie KEINEN CENT. Sie nehmen gerne die “geleistete Arbeit” kostenlos entgegen, gell ?

  16. “”Sie und alle anderen Interessenten sind nur im Erfolgsfall bereit, einen Makler zu bezahlen. Wenn Sie in den vergangenen zwei Jahren 100* Makler angerufen, 30 Exposees angefordert und ein Dutzend Besichtigungen durchgeführt haben … aber eben nicht erworben haben … zahlen Sie KEINEN CENT. Sie nehmen gerne die “geleistete Arbeit” kostenlos entgegen, gell ?”"

    Das kann man doch allenfalls als einfältige Behauptung stehen lassen. Wer sagt das? Wo ist belegt, dass Interessenten oder Auftraggeber nicht auch für Teilleistungen zahlen würden?

    Heute ist (zu recht) lange nicht jeder mehr bereit für die Kosten anderer aufzukommen (Solidaritätsprinzip). Daran sollten die Makler vielleicht mal arbeiten und nicht ihre Zeit damit verplempern, irgendwelche angestaubten Parolen ins Land zu blasen.

  17. Es ist Phänomen unserer Zeit, daß die größten Schaumschläger die dreisteste Wortwahl haben.

    Welche Interessenten zahlen für welche “Teilleistung(en)” ? Es wird seit fünf Jahrzehnten bewiesen – und das Tag für Tag – daß “Teilleistungen” (Expose´übergabe, Besichtigung) als Nicht-Leistung angesehen werden und erst die erfolgreiche Vermittlung “Zahlungsbereitschaft” auslöst.

    Zur Verkäuferseite:
    Man könnte ja einmal bei *imakler* nachfragen, WANN die Kunden ihre Rechnungen bezahlt haben.
    Sobald die Bezeichnung “Makler” fällt, wird die (Teil-)Leistung mit der Vermittlung verknüpft. Der alte Traum der Immobilienmakler, man würde sie für “Beratung”, für ihren “Immobiliensachverstand” bezahlen bzw. sie könnten von diesen (Teil-)Dienstleistungen leben, haben sich für gefühlte 95% aller Wohnimmobilienmakler als Luftschlösser erwiesen.

    … aber es steht selbstverständlich jedem frei, das Gegenteil zu beweisen.

  18. Ach, diese einmütige Argumentation ist ja so alt, wie die Makelei selbst. Fehlt ja nur noch, dass die Makler unter dem Kostendruck der Portale ersticken und IVD-Makler die größten, weil geprüft, sind. Mit Verlaub, das ist doch Nonsens, wie die Verpflichtung der Interessenten im Übrigen auch.

    Natürlich sehen die Exposés oder Besichtigungen nicht als Leistung an – warum sollten sie auch. In Autohäusern kosten Prospekte und Probefahrten ja auch kein Geld. Diesen Luxus zahlt schön der Anbieter. Nur dies den Auftraggebern zu verkaufen, dazu ist kaum ein Makler in der Lage und das ist das eigentliche Problem. Nicht das, einen angemessenen Preis zu bezahlen.

  19. @Immolooke > In Autohäusern kosten Prospekte und Probefahrten ja auch kein Geld.< Was für eine naive Wirtschaftsauffassung.

    Wozu das Gejammer. Was ist , das ist. Niemand ist gezwungen etwas bei Makler, beim Autohändler, beim Reiseveranstalter oder beim Beerdigungsunternehmer zu kaufen. Alles Dienstleistungen die man auch selber 'erledigen' kann.
    Sich dann über die Nutzen dieses Mehrwerts zu ärgern ist einfach infantil.

  20. “Was für eine naive Wirtschaftsauffassung.”

    Was ist falsch daran den eigentlichen Auftraggeber zur Zahlung zu verpflichten (wird eh früher oder später so kommen).

    Zweifelsfrei bringen (manche) Makler Mehrwerte, die Forderungen rechtfertigen, fragt sich nur für wen und von wem.

    Ich habe schon viele Makler befragt, mehr als: “der Käufer/Mieter bekommt doch ein schönes neues Zuhause, seinen Traum verwirklicht”, ist dabei nie heraus gekommen. Welche Mehrwerte bieten Sie denn Ihren Käufern/Mietern mehr?

    Die Wahrheit ist doch, den Interessenten wird noch die mieseste Hütte schöngequatscht. Weil sie eben da ist, weg muss und Kohle bringt. Das ist ja irgendwie auch i.O., weils sonst der Anbieter ja tatsächlich selbst könnte, aber in echt ist dies doch eine hervorragende Leistung für den Auftraggeber – also soll der auch bezahlen.

    Nicht nur in Spanien gang und gäbe…

  21. Auftraggeber sind IMMER beide Parteien. Das ist wie in jedem anderen ‘Einzelhandel’ auch. Keiner regt sich im Supermarkt an der Käsetheke auf, dass der Kaufmann als Makler für den französischen Produzenten vom Endverbraucher zusätzlich zum Produktwert noch einen Lohn für den Mehrwert verlangt, dass er die Ware dort vor Ort verfügbar macht.
    Nichts anderes machen wir Makler. Wir machen Objekte verfügbar. Werblich wie verkäuferisch völlig bescheuert ist, dass wir hier in Deutschland unseren Lohn dafür immer noch als Additiv kommunizieren. Der Blödsinn ist nicht weiter als gelebtes Brauchtum. Der Preis einer Immobilie ist nur einmal Kaufpreis + Händlerlohn + Nebenkosten genau wie der Preis einer Scheibe Käse Erzeugerkosten + Zwischenhandel + Einzelhandel ist.

  22. “Keiner regt sich im Supermarkt an der Käsetheke auf, dass der Kaufmann als Makler für den französischen Produzenten vom Endverbraucher zusätzlich zum Produktwert noch einen Lohn für den Mehrwert verlangt, dass er die Ware dort vor Ort verfügbar macht. Nichts anderes machen wir Makler.”

    Genau so ist ja gerade nicht. Keinem Supermarktler würde es einfallen, an der Kasse von Kunden einen gesonderten Aufschlag (Provision) zu verlangen.

  23. “Die Wahrheit ist doch, den Interessenten wird noch die mieseste Hütte schöngequatscht.”

    Aber das funktioniert doch nicht bei Ihnen, @Immolooker ! Sie sind doch ein Mann(?) von Welt und Intellekt, sodaß ein kleiner, einfacher Makler gar nicht in der Lage ist, Ihnen etwas schöner darzustellen als es tatsächlich ist.

    Ansonsten zeigt sich einfach, daß die Defizite beim Sozialkundeuntericht auch noch später durchschlagen: Der “Anbieter” zahlt überhaupt nichts – weder beim Autohandel, noch im Supermarkt oder bei Erwerb eines Hauses. ALLES zahlt der Käufer.

    Ich habe bisher noch keinen Interessenten gefunden, der davon ausgegangen wäre, daß bei einem Verkauf “provisionsfrei” die Provision eines anbietenden Maklers im nicht Kaufpreis enthalten ist. … mit den gleichen, nachfolgenden Überlegungen.

    P.S. Ich bitte allerdings um Nachricht, wenn beim nächsten Autokauf @Immolooker einen Nachlaß von 2.000 Euro erhält, weil er schließlich nicht “für die Kosten Anderer aufkommen” will und ihm die Kosten für Prospekte und Verkaufsgespräche mit Interessenten, die nicht erworben haben, herausgerechnet werden.

  24. “”Der Anbieter zahlt überhaupt nichts … ALLES zahlt der Käufer.”"

    Oha, die Argumentationskette ist ja bestechend. Mit anderen Worten: Ein Haus, das ein Makler verkauft ist höherwertig, als wenn es von privat verkauft wird. Super!

    Und zum Thema Sozial: sozial wäre es, wenn derjenige, der den Makler als Dienstleister für die Vermittlung beauftragt, diesen auch bezahlt – undzwar aus dem Verkaufserlös!

  25. @ Immolooker“”Der Anbieter zahlt überhaupt nichts … ALLES zahlt der Käufer.””

    Das ist ja erstens nicht falsch und zweitens nicht richtig. Natürlich zahlt der Endverbraucher – wie überall am Markt – immer alles. Schließlich will er’s ja auch haben, haben, haben.

  26. Lustig naiv, was hier so abgeht. Die neue Brennelementesteuer zahlt übrigens demnächst auch der Endkunde, genaus so wie die Finanztransaktionssteuer… Alle Kosten werden weiter nach unten durchgereicht, so ist das halt. Wers nicht so macht, ist irgend wann Pleite. Alles klar ? Wenn nicht, weiter träumen ist dennoch erlaubt!

  27. Das mag ja alles so sein. Oder besser: So ist es wohl bei allen Dingen, wo der Verbraucher keine Wahl hat.

    Die hat er aber (immer öfter) bei Immobilienangeboten und wird deshalb im Zweifel auf Privatangebote, wo eben keine Provision anfällt, zurück greifen.

    Ich halte die internen Denkweisen im Bezug auf Provisionen für zu kurz gedacht und werte es als Wunschdenken, dass alles so bleibt wie es ist (und wahrscheinlich auch soll, weil so schön einfach).

  28. “wo eben keine Provision anfällt, zurückgreifen” …. und immer öfter Immobilien kaufen bei denen der private Verkäufer zu viel Geld verlangt hat, was sich allerdings meist erst nach einiger Zeit des bewohnens dem Käufer erschließen wird. Ich habe da genügend Käufer in der Tür stehen gehabt die sich schlicht weg betrogen fühlten und nach Rat gefragt haben. Zu Spät……. Grundbuchrecht, Wertermittlungsverordnung, -richtlinien, etc. Otto-Normalverbraucher hat das ja alles drauf……
    Lächerlich, diese Diskussion !

  29. zum Geschäftsmodell:
    Das Konzept von iMakler schien auf ein Massengeschäft mit sehr tiefen Provisionen abgestellt zu haben. Bei diesem Honorarmodell scheint uns fragwürdig, wie ein Unternehmen langfristig Bestand haben kann und Kunden gleichzeitig umfassend betreut werden können.

    Honorar:
    Wir bieten Kunden die Möglichkeit, Teilleistungen zu beziehen und diese gemäss Aufwandnachweis zu bezahlen. Die Praxis zeigt, dass Kunden trotzdem sehr oft das Pauschalhonorar vorziehen, das dieses erst bei Verkaufsabschluss fällig ist. Wenn ein Objekt nach nur zwei Monaten verkauft ist, scheint die Pauschale mitunter hoch, wenn wir für ein Liegenschaft zwei Jahre den richtigen Käufer suchen, ist das Honorar umgekehrt vergleichsweise tief (gemessen am zeitlichen Aufwand).

    zu Frage der Auftraggeber:
    In der Schweiz verbieten es die Standesregeln des Verbandes (SVIT), gleichzeitig für Käufer und Verkäufer tätig zu sein und von beiden Parteien Honorar entgegenzunehmen. Hierzulande wäre auch ein Käufer nie bereit, für eine aufgrund einer Besichtigung folgenden Vertragsabschluss einen Makler zu bezahlen. Ausnahme: der Käufer hat den Makler mit einem Suchmandat beaufragt. Ich kann Frau Horvath in diesem Punkt deshalb nur zustimmen.

  30. “Ich habe da genügend Käufer in der Tür stehen gehabt die sich schlichtweg betrogen fühlten und nach Rat gefragt haben. Zu Spät……. Grundbuchrecht, Wertermittlungsverordnung, -richtlinien, etc. Otto-Normalverbraucher hat das ja alles drauf…Lächerlich, diese Diskussion !”

    Mutig ist, wer angesichts solcher Beiträge wie z.B. gestern bei Stern TV, solche Sprüche klopft.

    Wer’s nicht gesehen hat. Käufer kaufen Haus, für das es keine Baugenehmigung gibt. Makler wusste es, verschweigt es aber. Nun droht Abriss. Tollll, ihr Helden !

    Abgesehen davon ist es gängige Praxis das Makler nicht bewerten, sondern (über-)schätzen und dann herunterkochen. Das hilft weder Angebot noch Verkäufer. Der Markt macht eben den Preis und das gilt für private Verkäufer ebenso, wie für Makler.

  31. Solche Helden gibt es, leider auch unter Maklern. Aber auch unter Bäckern, Metzgern, Bankern, Architekten, und, und, und… Dennoch wird niemand ( bzw. fast niemand ) in Zukunft seine Wurst selbst machen, seine Brötchen selbst backen, sein Geld unterm Sofa aufbewahren oder sein Haus selbst planen oder alle diese Dinge “von Privat” in Anspruch nehmen…Und Übrigens: Fernsehen besteht aus Illusionen, wie Zirkus……oder inzwischen auch die Presse. Immer schauen wer was aus welchem Grund und mit welchen Interessen von sich gibt….. Auch hier im Forum, auch ich und auch @Immolooker. Und dann eine eigene Meinung bilden, welche nie 100 % richtig sein wird……

  32. “Solche Helden gibt es, leider auch unter Maklern.”

    Das klingt dann ja schon versöhnlicher, auch, wenn “AUCH” wohl leicht geschönt ist ;-))

    Was das Fernsehen nun damit zu tun haben soll, vermag ich nicht nachzuvollziehen. Zumal ja gerade dort in den Soaps die heile Maklerwelt dargestellt wird – während der Profi die Hände über dem Kopf…

    Wir kommen aber vom Thema ab!

  33. @Immolooker, bleiben wir doch einfach bei der Realität.
    Jedes Jahr werden Immobilien im Mrd.-Wert durch Immobilienmakler vermittelt und die Zahl der Rechtsstreite ist eher im Promille- als im Prozentbereich angesiedelt.
    Wenn Sie als Erwachsener(?) die Schlaumschlägereien des Boulevard-TV mit dem tatsächlichen Leben verwechseln, ist es schwierig zu diskutieren.

    Darüberhinaus ist es eben nicht so, daß “das Angebot ohne Provision” gewählt wird. Eine Immobilie muß “passen” und das gilt für einen Nachfrager selten innerhalb eines kurzen Zeitraumes zweimal. Soll heißen: Wird die Immobilie, die Sie interessiert, mit Provision angeboten, erwerben Sie mit Provision. Ein Ausweichen auf ein Angebot “unter der Überlandleitung, neben dem Atomkraftwerk, im Armutsviertel ABER PROVISIONSFREI” ist irreal.

    @Lofthome, Herr Kollege, wenn ein Angebot von einem Makler angeboten wird, dann zahlt ein Interessent bei Erwerb. Er zahlt auch “nach einer Beschtigung” … nur das die Provision direkt vom Verkäufer überwiesen und indirekt vom Käufer (mit-)bezahlt wird. Das ist auch in der Schweiz so.

    .. und Sie werden sicherlich nicht nur Frau Horvath, sondern auch mir zustimmen, wenn ich sage, daß trotz der “Standesregeln des SVIT” die Quote der Immobilien, die über Makler verkauft werden, in der Schweiz unter der in deutschland liegt. ;-)

  34. Das ist ja mal eine gaz interessante “Erkenntnis”. Und so neu ;-( Meine Meinung: Dann ist es ja nur noch ein kleiner Schritt zur Innenprovision ;-))

    Prof. Susan Sulham hat in ihrem Vortrag auf dem Deutschen Immobilientag des IVD eine interessante Diskussion angestoßen. Sie hat ausgeführt, dass Kunden tendenziell den zu bezahlenden Betrag in einer Summe genannt bekommen wollen. Der zusätzliche Ausweis von Gebühren und Auslagen…

    http://ratgeberimmobilienmakler.wordpress.com/2010/06/14/provision-und-kaufpreis-in-einem-betrag-ausweisen/

  35. @derherold:

    der Verkäufer bezahlt den Makler. Und damit ist klar, welche Interessen der Makler vertritt. Wenn er gleichzeitg von zwei Parteien bezahlt wird, ist eben diese Interessenslage oft problematisch. Übrigens resultiert längst nicht jeder Verkauf mit einem Grundstückgewinn. Wenn der Eigentümer den Erwerbspreis bei einem späteren Verkauf nicht mehr vollumfänglich erhält – wer bezahlt dann den Makler?

    Der Verkaufspreis entspricht im Idealfall dem Marktwert. Dass dieser Verkaufspreis nicht selten darüber liegt, ist bedauerlich liegt aber in der Natur und Eigenschaft von Immobilien, deren individuellen Eigenschaften und oft auch an Eigentümern, welche selbst unrealistische Wunschpreise fordern. Das Honorar des Maklers hat somit nicht Niederschlag zu finden im Verkaufspreis sondern ist die Entschädigung für eine Dienstleistung. Es würde ja auch niemandem in den Sinn kommen, die Kosten für die Versicherungsprämien eines Hauses oder Verwaltungskosten dem Verkaufspreis zuzuschlagen. Auch hier weicht die Realität oft von der Logik des Lehrbuchs ab.

    Richtig ist, dass die Quote der Privatverkäufe in der Schweiz höher ist als in anderen europäischen Ländern. Ich vermute, dies hängt eher damit zusammen, dass Eigentümer hierzulande eher bereit sind, die Anstrengungen des Verkaufs erst mal auf sicht zu nehmen und weniger an den hiesigen Standesregeln, welche ich auch nicht alls Allheilmittel propagiere.

  36. “”Das Honorar des Maklers hat somit nicht Niederschlag zu finden im Verkaufspreis sondern ist die Entschädigung für eine Dienstleistung.”"

    Die wem entgegengebracht wird? In erster Linie ja wohl dem Verkäufer, denn der kassiert.

  37. Der Verkaufspreis entspricht im Idealfall dem Marktwert. Dass dieser Verkaufspreis nicht selten darüber liegt, ist …”
    … per definitionem nicht denkbar. :-)
    Der Marktwert einer Immobilie ist der Kaufpreis, zu dem am Markt verkauft wird. Oder, um es mit den Worten eines alten Kollegen zu sagen:
    Verkehrswert ist der Wert, zu dem Verkehr stattfindet.

    Mein Hinweis auf die geringere “Maklerquote” in der Schweiz zielte nur auf eines: daß Standesregeln EBEN NICHT zu einer höheren Akzeptanz “am Markt” führen.

    Genausowenig wie höhere Kompetenz der schwedischen Makler (notarähnliche Funktionen) oder geringere Courtage der niederländischen Kollegen Kritik an ihnen verhindert hätte. ;-)

    @Probst, da haben wir uns drei Jahren mehrfach um unsere eigene Achse gedreht und sind wieder da, wo wir vorher waren:
    KEIN Makler hat Probleme mit Innenprovision. Am grundsätzlichen Machtproblem, daß “der Markt”, der Verkäufer entscheidet, ob er Innenprovision zahlt, hat sich nichts geändert.

  38. @ derherold

    Da können wir uns auch noch 5 Jahre drehen, solange wir hier völlig andere Ansichten vertreten.

    Ich sehe bei den Anbietern keine Macht, die ihnen Makler nicht gegeben hätte oder fortwährend geben würde.

  39. als Initiator, Gründer und immer noch Gesellschafter der Fa. iMakler möchte ich sagen das ich immer noch an dem Honorarmodel v iMakler glaube. Es ist im Markt absolut akzeptiert. Nachdem es erlebt wird, gibt es nur Positives zu berichten. Woran es jetzt liegt das iMakler einen Insolvenzantrag stellen musste, müsst ihr Harald Blumenauer fragen. Dazu kann und will ich nichts schreiben. Auf jeden Fall ist das ganze Maklersystem in Deutschland falsch, aber auch sehr schwer zu ändern. So ein kundenfeindliches System gibt es wirklich nur in Deutschland. 90% der Einwohner schimpfen über das System, aber Niemand traut sich was zu ändern. und liebe Verkäufer: Veränderungen im deutschen Maklerland fängt bei euch an… Aber naja… die Maklerleistungen kosten entweder nix oder es kostet ja nur was wenn ich das Haus verkauft habe, also kann ich ja mehrere Makler laufen lassen… Was für eine Volksverarsche.. sorry für das wording, aber es ist so.. und es wird auch noch ohne Weiteres akzeptiert … Dieses Land braucht dringend Innovation, Menschen die sich was trauen und hier im Lande Zukunft generieren. Ich hatte gehofft mit iMakler ein zukunftsorientierendes Model auf dem Markt gesetzt zu haben, aber leider hat es (noch) nicht so geklappt. Falls Fragen sind, einfach mailen. In Xing und LinkedIn bin ich bekannt..

  40. Hallo Herr Koning,

    sorry to say, aber der Misserfolg von imakler liegt meiner Meinung nach nicht im ‘deutschen System’ begründet, sondern in der Tatsache, das imakler es nicht geschafft hat , seine – ansich recht pfiffige Idee – diesem Markt und der deutschen Kundenmentalität ANZUPASSEN. Die Kunden haben einfach nicht verstanden , was sie wollten, was sie angeboten haben und vor allem was imakler eigentlich war: Makler oder Werbeagentur.

  41. Vor allem finde ich es sehr anständig, daß Sie sich hier äußern, Robert.

    Ich halte die Idee von *imakler* – egal in welcher Form – nachwievor für interessant. Ich möchte mich allerdings meinem Hamburger Kollegen anschließen: Ich vermute, daß mit der Bezeichnung *makler* Erwartungen geweckt wurden, die nicht unbedingt produktiv waren.

  42. “Makler oder Werbeagentur.”

    @Cabel

    Genau das dürfte zumind. eines der Probleme gewesen sein. Nur was will/wollte man machen: Für ein bischen Werbung im Web allein zu teuer, für’s Makler sein keine allumfassende Leistung.

    NEU und nicht wirklich einschätzbar, das ist nichts für die Deutschen ;-)

  43. Nach wie vor ein sehr interessantes geschaeftsmodell! Mehrwerte fuer die Kunden sind definitiv vorhanden. Eine markteindringung ist aber wahrscheinlich nur mit sehr, sehr ordentlicher kapitaldecke möglich.

  44. Naja, Gesellschafter sollten Schuld ad Insolvenz gewesen sein? Das waere mir unbekannt… Heute gab es wohl eine Pressemitteilung zum “Neustart”. Der Preis wurde nachdem die Erhoehung anscheinend doch eine falsche Entscheidung war wieder auf 995,- reduziert.

  45. So eine kleine Insolvenz bewirkt schon wunder mann tausche einfache in der Familie die Geschäftsführung und die Gläubiger stehen da und sehen warscheinlich keinen cent.
    Herr Blumenauer lacht sich ins Fäustchen und kassiert weiter ab.

  46. und witzig finde ich auch in der Pressemitteilung “Revolutionär iMakler startet mit neuen Eigentümern”
    klingt fast so als ob die Familie Blumenauer die Retter in der Not seien.
    Ich finde das schon lächerlich wie sich Herrn Blumenauer als “Kopf des Jahres” und “… war zuletzt 7 Jahre lang als Geschäftsleitungsmitglied und Leiter des Produktmanagement Immobilienwirtschaft bei ImmobilienScout24 tätig und maßgeblich am Erfolg des Portals beteiligt.” darstellt aber nicht mit einem Wort erwähnt das er iMakler als Geschäftsführer von Anfang an führte und auch in die Insolvenz schickte.
    Fände es mal interessant zu wissen was die ehemaligen Gesellschafter dazu sagen das ihr Geld flöten gegangen ist und Herr Blumenauer sich als Heilbringer darstellt, weil die bösen Gesellschafter iMakler in die Insolvenz trieben.

  47. und die Preisreduzierung auf 995,- ist auch nur auf den ersten Blick vorhanden wenn mann sich das genauer durchliest stellt mann fest das die € 995,- für 6 Monate Laufzeit gelten und wenn mann wie bisher auch einen Vertrag über 12 Monate abschliest sind es immer noch € 1480,-.

  48. zum Schluss fällt mir noch ein Zitat von Abraham Lincoln ein “You can fool some of the people all of the time, and all of the people some of the time, but you cannot fool all of the people all of the time”
    In diesem Sinne verabschiede ich mich.

  49. Na ja, es dürfte wohl die Sache der Gläubiger sein, was sie davon halten, daß “Geld” … was auch immer.

    Die Gesellschafter werden doch gewußt haben, wie sie investieren wollen und werden ohne Zustimmung wohl auch nicht Software, Markenname und Kundenstamm hergegeben haben. Eine Einigung – wie immer die ausgesehen haben mag – dürfte also vorangegangen sein.

    Und eine Einigung heißt Einigung. ;-)

  50. Wie heißt es doch: Gewinn wird privatisiert, Verlust sozialisiert … In Okt. 2007 hieß es ” Harald Blumenauer stellt Immobilienwelt ‘auf den Kopf’ ” … Und es stimmt … Da ist viel, sehr viel Porzellan zerschlagen worden beim ersten Startversuch vom http://www.iMakler.de … In jedem Fall hört sich For Sale By Owner (FSBO) gut und ehrlich an … Ich hoffe Harald konzentriert sich wieder auf http://www.Blumenauer-Consulting.de – das konventionelle Maklergeschäft – was er ja bekanntlich seit Jahrzehnten gut kann.

  51. “Wie heißt es doch: Gewinn wird privatisiert, Verlust sozialisiert …”

    Bitte ? Was heißt denn in diesem Zusammenhang “sozialisiert” ?
    Wenn(?) irgendjemand Geld verloren hat, dann doch wohl die Kapitalgeber (Gesellschafter, Banken). Was damit “die Gesellschaft” (sozialisiert) zu tun haben soll, ist nicht ganz klar.

    @Probst, welche “Anderen” ?

  52. @derherold

    Ich will mal z.B. so sagen: iMakler heißt immernoch iMakler ;-)

    Außerdem: Hätte es bei der Einführung nicht solch ein Trara gegeben, kein Mensch würde den Laden beim Namen kennen. Nicht einmal Insider. Das Spiel ist doch immer das gleiche: Tritt dem Richtigen kräftig vor das Schienbein und du brauchst dich um die PR nicht zu sorgen.

  53. Leider muss man immer wieder feststellen, dass Makler in 99% der Faelle nur “geldgierige” und unprofessionelle Dienstleister sind. Keine Ausbildung und keinen Service und dafuer nehmen sie viel Geld. Diese Branche sollte durch gesetzliche Regeln eingeschraenkt werden. Ich hoffe, dass aehnliche Konzepte wie Imakler langfristig dieses Gewerbe revolutionieren.

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