Google Earth mit 3D Städten

Google wirbt seit einiger Zeit darum, dass Städte ihre Daten zur Verfügung stellen um 3D Modelle der Städte für Google Earth erzeugen zu können. Hier ein Video mit Nutzungsbeispielen und einem kleinen Einblick in die 3D Städte inkl. Hamburg.

YouTube Preview Image

Previous Query

Google führt laut Danny Sullivan bald ein neues Feature ein, dass bei Google intern Previous Query, also die vorherige Suche, genannt wird. Beispielhaft wird eine Suchanfrage im Bereich Urlaub genannt. Der Benutzer sucht nach Mallorca und in einer weiteren Suchanfrage nach Urlaub, so wird bei der zweiten Anfrage die erste Anfrage mit berücksichtigt. Es werden also bevorzugt Ergebnisse angezeigt, die vorwiegend mit Urlaub auf Mallorca zu tun haben.

Eingesetzt wird Previous Query wohl vor allem bei generischen und stark umkämpften Suchbegriffen, zu denen auch der Bereich Immobilien gehört. Kleine Webseiten schaffen es meistens nicht in einem solchen Umfeld auf guten Positionen zu ranken, was sich mit diesem Verfahren ändern könnte.

YouTube auf der eigenen Webseite

Klar, YouTube-Videos auf die eigene Webseite setzen ist kein Problem mehr. Der Code dafür wird von YouTube bereitgestellt. Jetzt wurde jedoch angekündigt, dass die bereits vorhandenen YouTube-APIs, Programmierschnittstellen zum YouTube-Angebot, weiter geöffnet werden sollen. Fast alle Funktionen sollen freigegeben werden. Selbst der Videoplayer soll optisch anpassbar gemacht werden, Videos von der eigenen Webseite uploadbar werden.

Wer z.B. Immobilienvideos auf der eigenen Homepage anbieten möchte, bekommt damit ein perfektes Tool geliefert. Der Player kann gebranded werden, das Hosting übernimmt YouTube, kein zusätzlicher Traffic, kein größerer Speicherbedarf, keine leistungsfähigeren Server notwendig. Für kleinere Immobilienportale eine Option um Immobilienvideos zu integrieren. Aber auch für Immobilienportale mit eigenen Videofunktionen, die hochgeladene Videos zusätzlich noch direkt zu YouTube schicken möchten.

Bei Spiegel Online gibt es einen längeren Artikel zu der Strategie die Google damit fährt.

Marken in Adwords-Anzeigen

Ein interessantes Urteil gab es bzgl. Verwendung von fremden Markennamen in Adwords-Anzeigen von Google.

Werber dürfen im Internet den Namen einer Konkurrenzmarke als Schlüsselbegriff für Werbung auf Suchmaschinen verwenden. Das hat das Oberlandesgericht Frankfurt mit einem heute veröffentlichten Beschluss (Az.: 6 W 17/08) wie schon die Vorinstanz, das Landgericht, entschieden. Voraussetzung sei allerdings, dass die mit dem Schlüsselbegriff ausgelöste Werbeanzeige als solche klar erkennbar sei und von der Trefferliste getrennt dargestellt werde.

Bis zu 10 lokale Branchenergebnisse in Google

Sucht man einen Immobilienmakler und gibt dazu den Suchbegriff Immobilienmakler in Kombination mit einer Stadt bei Google ein, wird schon seit einiger Zeit über den eigentlichen Suchergebnissen ein Stadtplan eingeblendet, neben dem sich lokale Brancheneinträge befinden. Bis vor kurzem waren das nur 3 Einträge. (Bsp: Immobilienmakler Hamburg, Immobilienmakler Kiel)

Seit ein paar Tagen werden nun bis zu 10 Branchenergebnisse angezeigt. Webseiten die bisher gut unter Branche + Ort positioniert waren, verlieren dadurch an Aufmerksamkeit, weil der erste Blick des Suchenden auf die Brancheneinträge fällt. Nur Google Adwords werden über den lokalen Ergebnissen eingeblendet.

Daher sollte man, wenn nicht bereits geschen, sich im Branchencenter von Google aufnehmen lassen. Eine genaue Anleitung findet man in der Hilfe zu Google Maps.

Kurz gesagt braucht man als erstes ein Adwords-Konto. Die Firmendaten müssen dann noch per Telefon oder auf dem Postweg bestätigt werden. Die Freischaltung dauert dann bis zu 6 Wochen. Sind mehrere Niederlassungen vorhanden, können diese per Bulk-Upload eingetragen werden.

Google Base Immobilien Oberfläche jetzt identisch mit US-Version

Die Oberfläche von Google Base Immobilien ist jetzt identisch mit der US-Version. Wie lange das jetzt schon genau so ist kann ich nicht sagen, aber vor ein paar Tagen war noch die alte Listenansicht vorhanden und es waren nur eine Hand voll Einträge vorhanden (auch in anderen Base-Bereichen). Jetzt zeigt der Base-Immobilien-Stand 376.410 Einträge an. Das waren auch schon mal mehr. Mit der neuen Oberfläche kann man nun auch recht gut sehen, wer Immobilien bei Google Base einstellt.

Vor ein paar Tagen hatte Google die Navigation angepasst und mehr Google Produkte direkt zugänglich gemacht. Kommt nun doch bald die Google-Immobiliensuche?

3D Modelle für Google Earth selber erstellen

Mit dem Google Tool SketchUp lassen sich anspruchsvolle 3D-Modelle entwickeln. Die Software soll, selbst bei komplexen Modellen, einfach erlernbar und intuitiv bedienbar sein. Die 3D-Modelle kann man dann in Google Earth direkt auf die entsprechenen Koordinaten platzieren. Die Basisversion kann man sich kostenlos herunterladen und 8 Stunden testen, die Pro-Version gibt es dann für 469 Euro. Mit der neuen Version 6 lassen sich z.B. aus digitalen Fotos zu 3D Objekte erzeugen. SketchUp kann auch für 3D Rundgänge durch Immobilien oder für dreidimensionale Grundrisse genutzt werden.

Geografisches Ziel einer Webseite vorgeben

Über die Webmaster Tools von Google kann man jetzt die geografische Zielgruppe für eine Webseite vordefinieren. Für Maklerhomepages kann das eine sinnvolle Funktion darstellen, denn so muss Google nicht erst selber rausfinden für welche Region die Seite besonders relevant ist. Google kann anhand der IP-Adressen die geografische Position des Suchenden eingrenzen und passende lokale Ergebnisse liefern.

Läuft die Webseite unter keiner länderspezifischen Toplevel-Domain wie z.B. .de, .at oder .ch, sondern unter eine internationalen Toplevel-Domain wie .com, .net oder .org, kann zusätzlich zur Stadt auch noch ein besonders relevantes Land angegeben werden.