Vor ein paar Wochen waren noch 15.000 – 20.000 Immobilien bei Google Base zu finden. Jetzt sind es schon fast 38.000. Die 18.000 neuen Objekte scheinen von Immonet zu kommen. Immobilienscout24 konnte ich dort noch nicht finden, bin mir aber sicher, dass Scout auch bereits am Import zu Google arbeitet.
Kategorie: Immonet
Objektbilder und Informationen direkt aufs Handy
Das schwedische Immobilienportal Hemnet hat im Mai einen Suchagenten gelauncht, bei dem Interessenten sofort die wichtigsten Objektdaten mit Bildern auf ihr Handy geschickt bekommen. Das passiert sobald ein neues, dem Suchprofil entsprechendes Objekt neu eingestellt wurde. Der Dienst ist kostenlos und basiert weder auf SMS noch MMS Technologie, sondern nutzt die Content-Plattform der schwedischen Firma Mobispine. Mobispine ist ein Java Midlet, dass die MIDP 2.0 Technik benutzt, die deutlich weniger Traffic erzeugt. Das spart kosten auf Seite des Empfängers, denn Mobispine überträgt alle Daten auf IP-Basis per GPRS.
Meine Schwedischkenntnisse bewegen sich leider gegen Null und deshalb konnte ich den Dienst nicht testen. Wenn die GPRS-Trafficpreise in Schweden genauso hoch sind wie in Deutschland (ich soll für 810kb Traffic im Juni doch ernsthaft knappe 22,- zahlen!!), dann wird das wohl nicht mehr als ein zusätzliches Goodie werden. Die Entwicklung ist aber durchaus interessant. In Deutschland hat Immonet zusammen mit Vodafone ja auch schon einen ersten Versuch gestartet, das Suchen nach Immobilien mobil zu machen.
Mehr Immobilienportale in Google Base
Meine Beobachtung von heute Nacht war scheinbar nicht ganz korrekt. Zumindest hat sich bei einem erneuten Besuch einiges getan. Man findet nun nicht mehr nur Objekte von einem Portal, sondern schon von zweien. Diesmal sind es reedb.com und blueHome.com. vermietung-online.de ist nicht mehr zu finden. Die Anzahl der Objekte ist von gestern 14.900 auf 15.500 gestiegen. Ich vermute mal, dass sich bei Google nun einiges tut in die Richtung. Mich würde es nicht wundern, wenn in den nächsten Tagen auch große Portale wie ImmobilienScout24 oder Immonet dort auftauchen würden. Im deutschen Google AdSense Blog wurde auch gerade erst auf die BulkUpload Funktion hingewiesen.
mobile Immobiliensuche
Immonet und Vodafone bieten nun eine mobile Immobiliensuche per Handy an. Integriert wurde Immonet dabei ins Vodafone Live Portal, welches allerdings nur Vodafone-Kunden zugänglich ist.
Eigentlich eine wirklich nette Idee. Durch neue mobile Endgeräte werden solche Anwendungen immer wichtiger werden. Die Beschränkung auf den Kundenstamm von Vodafone ist allerdings für die Verbreitung nicht gerade förderlich. Schön wäre auch eine mobile Immobiliensuche, die sich nicht nur auf WAP-Handys beschränkt und auch anderen mobilen Geräten (PDAs, Smartphones, etc) mit XHTML-Browsern den Zugang erleichtert.
Immobilienportale – Auf die Größe kommt es an
Wenn wir uns die größten 4 Immobilienportale anschauen, dann kann man eins feststellen. Alle protzen mit Ihrer Größe. Natürlich meine ich die Anzahl der eingestellten Immobilien. Bei Immobilienscout24.de sollen es mittlerweile über 700.000 Stück sein und Immonet.de wirbt mit über 450.000 Immobilien.
Natürlich soll das die Interessenten auf die Seite locken. Nach dem Motto “Wir haben das größte Angebot”. Jetzt sucht jemand in den großen Städten Berlin oder Hamburg nach einer 3 Zimmer Wohnung. Was passiert? Er erhält 500 oder noch mehr an Sucherergebnissen.
Aber wer klickt denn noch Seite für Seite. Also ist die Größe doch nicht so von Vorteil? Man darf also gespannt sein, ob die großen Portale nicht bald an den eingestellten Immobilien ersticken.
Tipps zur Vermarktung
Wer seine Immobilien auf einem Portal vermarktet und sich noch nicht so richtig auskennt sollte sich an ein paar wichtige Regeln halten. Auch für Fortgeschritten kann es nicht schaden das ein oder andere Exposé vielleicht doch mal zu überarbeiten.
Eine gute Beschreibung und nützliche Informationen findet man unter Tipps zur Vermarktung bei Immonet.de.
Offedia – Da kommt was auf uns zu
so oder so ähnlich hieß kürzlich der topic im Immobilienforum bei Openbc.com. Die versteckte Werbebotschaft, bei der über das Engel & Völkers Franchisekonzept hergezogen wurde, kam wahrscheinlich von einem Makler der sich bereits bei Offedia angeschlossen hat oder dies in naher Zukunft tun will.
Offedia ist ein weiterer Versuch der Fraktion Gemeinschaftsgeschäfte. Es gibt wie auch bei anderen Franchisegebern eine zentrale Datenbank in der die Objekte eingegeben werden. Jeder Makler bei Offedia hat das Recht alle Objekte seinen Kunden anzubieten.
Beim Verkauf eines Objektes, zahlt der Makler der das Objekt verkauft hat, seinem Kollegen der das Objekt akquiriert hat die Hälfte der Provison.
So weit so gut. Doch jetzt will Offedia ja auch noch etwas vom Kuchen abhaben. Die verlangen von jedem der beiden Makler schätzungsweise um die 10 % und wahrscheinlich noch einen monatlichen Fixbetrag.
Ich will ja nicht alles schlecht reden. Solche Ideen sind ja auch im Grunde ganz gut. Gemeinschaftsgeschäfte sind in der heutigen Zeit, da der Markt so übersättigt ist, echt von Vorteil.
Meiner Meinung nach ist das für den einzelnen Makler wieder nur ein weiterer Grund Geld zu verschleudern und alles doppelt und dreifach zu haben. warum?
Angenommen als Makler habe ich bereits einen Vertrag bei z.B. Immonet.de. Den kann ich jetzt erstmal knicken, da meine Objekte jetzt bei Offedia sind und von dort aus in die einzelnen Portale gestellt werden. Ist der Vertrag bei Immonet.de gerade erst abgeschlossen, darf ich erst mal schon weiterblechen.
Dann habe ich natürlich meine eigene Maklesoftware dem netten Herren am Telefon abgekauft. Problem – Offedia arbeitet mit Flowfact und ich muss damit meine Objekte verwalten und einstellen. Also kann ich meine Software gleich in die Schrottpresse geben.
Warum jetzt so viel Geld wieder verbrennen, wenn es bereits Börsen gibt, denen ich mich anschließen kann. Vorteil, bei Immonet.de gibt es Sonderkonditionen für Börsenmitglieder und kein Dritter verdient an mir mit. Mein bestehendes Arbeitssystem kann ich beibehalten.
Immobilienportale bieten Zimmersuche zur WM an
Fast alle großen Immobilienportale (Immonet.de, Immobilienscout24.de, Immowelt.de, ebay.de) bieten seit Anfang diesen Jahres eine neue Suche an.
Ziel dieser Aktion ist es, den Gästen aus dem Ausland eine einfache und schnelle Suche nach Übernachtungsmöglichkeiten zu ermöglichen. Wer als Privatperson noch ein Zimmer zur WM frei hat, kann seine Anzeige auch bei Ebay.de einstellen.
Preise hier liegen zwischen 1 € für 10 Tage und 2 € für 30 Tage. Fazit: Sicherlich eine gute Initiative, man erhält eine Vielzahl von Informationen rund um die WM.
Allerdings muss man bemängeln, dass es nur die Übersetzung in ein Fremdsprache – Englisch – gibt.
Crossmedia – Online goes Print
Was als Konkurrenz zu den Tageszeitung während der New Economy Zeit begann, wird zunehmens als Zugpferd benutzt. Wir schreiben das Jahr 1999. Die New Economy schreitet mit großen Fußstapfen voran. Aus jeder noch so urbanen Idee entspringt ein Unternehmen. Nach dem großen Crash haben es nicht viele Start up´s geschaft sich am Markt zu behaupten. Viele wurden aufgekauft oder ganz einfach platt gemacht.
Durchgesetzt haben sich jedoch die Rubrikenmärkte bekannt aus den Tageszeitungen. Die Renner sind Auto, Stellen und Immobilien. Eher als Eintagsfliege abgestempelt, versäumten es die großen Verlage sich damals gleich mit dem Thema Internet zu befassen. Sie mussten dann bestehende Portale aufkaufen oder sich beteiligen.
Während sich die Nummer 1 am Markt, die Immobilienscout 24 GmbH, standhaft weigert in den Printbereich einzusteigen, ziehen Portale wie Immowelt und Immonet davon.
Bei der Immowelt aus Nürnberg, haben sich inzwischen 3 große Verlage eingekauft. Mit dabei sind der Holtzbrinck Verlag, die WAZ Gruppe sowie der Münchner Zeitungsverlag.
Der Verlag Axel Springer übernahm seinerseits das ebenfalls in Hamburg ansässige Portal Propertygate.com AG und baute es schließlich in Zusammenarbeit mit dem RDM (jetzt IVD) zu Immonet aus.
Warum jetzt Crossmedia? Eines ist klar. Die Onlinevermarktungskosten für die Makler sind im Gegensatz zu den Anzeigenkosten in den Tageszeitungen um ein vielfaches günstiger gewesen. Was passierte? Die Anzeigen in den Tageszeitungen gingen drastisch zurück. Die Verlage hatten enorme Umsatzeinbußen zu beklagen.
Jetzt da einige Ihre eigenen Immobilienportale besitzen oder sich beteiligt haben, versuchen Sie Ihr Printmedium neu zu beleben. Die Strategie von Crossmedia ist sicherlich eine gute und weitere Möglichkeit es geldverdienens.
Für viele Makler einfach und unkompliziert. Die bereits vorhandenen Objekte in der jeweiligen Datenbank, können schnell und einfach als Anzeige im Favorisierten Tagesblatt gebucht werden. Die Preise sind noch günstig und beginnen bereits ab 9 Euro. Für Immobilien in Berlin ist die Berliner Morgenpost das beste Beispiel.
