Akquise leicht gemacht – Ergänzungssoftware

Gerade habe ich ja ein paar Tipps für die Akquise durch den Einsatz eines Suchagenten gegeben. Ich konnte mich noch an einen Telefonanruf einer Firma erinnern, die mir eine Software verkaufen wollte, mit der man sich die Immobilienanzeigen der Tageszeitung schnell anschauen kann.

Gemeint ist die Software Maxxmedien von niftybits. Jeder Makler kauft sich seine jeweilige Tageszeitung mit dem Immobilienmarkt. Zum einen um zu überprüfen ob die eigene geschaltete Anzeige auch wirklich erschienen ist und um den Nachweis für den Eigentümer zu führen. Zum anderen um nach Privatanzeigen zu suchen. Bei großen Ballungsgebieten, kann das schon mal den halben Tag dauern.

Schneller geht es mit dem Einsatz dieser Software. Sobald das Abo bestellt wurde, kann ich mir die Anzeigen elektronisch in dieser Software anzeigen lassen. So sehe ich in welchem Stadtteil eine private Anzeige mit den genauen Eckdaten geschaltet wurde.

Nun einfach die Nummer anrufen und schwups den Eigentümer überreden, dass man ja den großen Kundestamm hat und die eigenen Kunden genau dieses Objekt suchen. Wer jetzt noch der Megamakler ist, der quatsch dem Eigentümer noch den qualifizierten MA auf und schon ist´s deins.

psst !!! – Gerüchte

Ich hab da ja mal wieder was gehört. Angeblich, hat ein großes Immobilienportal – die haben Ihren Sitz da wo auch die Frau Merkel wohnt – sich an einem Maklersoftwarehersteller beteiligt oder aufgekauft.

Der Softwarehersteller den ich meine kommt da her, wo der Prinz Poldi Fußball spielt. Sollte dieses Gerücht wahr sein, dann kann ich nur hoffen, dass die nicht vorhaben die Schnittstellen aus der Software zu anderen Portalen zu schließen.

Wäre doch schade, wenn alle Makler die diese Software benutzen, von heut auf morgen Ihre Objekte nicht mehr zu Ihren anderen Plattformen übertragen könnten.

Aber wie gesagt – alles nur ein Gerücht

Offedia – Da kommt was auf uns zu

so oder so ähnlich hieß kürzlich der topic im Immobilienforum bei Openbc.com. Die versteckte Werbebotschaft, bei der über das Engel & Völkers Franchisekonzept hergezogen wurde, kam wahrscheinlich von einem Makler der sich bereits bei Offedia angeschlossen hat oder dies in naher Zukunft tun will.

Offedia ist ein weiterer Versuch der Fraktion Gemeinschaftsgeschäfte. Es gibt wie auch bei anderen Franchisegebern eine zentrale Datenbank in der die Objekte eingegeben werden. Jeder Makler bei Offedia hat das Recht alle Objekte seinen Kunden anzubieten.

Beim Verkauf eines Objektes, zahlt der Makler der das Objekt verkauft hat, seinem Kollegen der das Objekt akquiriert hat die Hälfte der Provison.

So weit so gut. Doch jetzt will Offedia ja auch noch etwas vom Kuchen abhaben. Die verlangen von jedem der beiden Makler schätzungsweise um die 10 % und wahrscheinlich noch einen monatlichen Fixbetrag.

Ich will ja nicht alles schlecht reden. Solche Ideen sind ja auch im Grunde ganz gut. Gemeinschaftsgeschäfte sind in der heutigen Zeit, da der Markt so übersättigt ist, echt von Vorteil.

Meiner Meinung nach ist das für den einzelnen Makler wieder nur ein weiterer Grund Geld zu verschleudern und alles doppelt und dreifach zu haben. warum?

Angenommen als Makler habe ich bereits einen Vertrag bei z.B. Immonet.de. Den kann ich jetzt erstmal knicken, da meine Objekte jetzt bei Offedia sind und von dort aus in die einzelnen Portale gestellt werden. Ist der Vertrag bei Immonet.de gerade erst abgeschlossen, darf ich erst mal schon weiterblechen.

Dann habe ich natürlich meine eigene Maklesoftware dem netten Herren am Telefon abgekauft. Problem – Offedia arbeitet mit Flowfact und ich muss damit meine Objekte verwalten und einstellen. Also kann ich meine Software gleich in die Schrottpresse geben.

Warum jetzt so viel Geld wieder verbrennen, wenn es bereits Börsen gibt, denen ich mich anschließen kann. Vorteil, bei Immonet.de gibt es Sonderkonditionen für Börsenmitglieder und kein Dritter verdient an mir mit. Mein bestehendes Arbeitssystem kann ich beibehalten.

Maklersoftware – Die große Unbekannte

Ist meine Maklersoftware die Richtige? Diese Frage höre ich in letzter Zeit immer häufiger. Wenn man nach den Beweggründen für den Kauf fragt, dann hört man (“Wir dachten…” Der Verkäufer am Telefon hat gesagt, …”) nicht allzu selten.

Rund 10 Anrufe erhält ein Makler duchrschnittlich am Tag die nicht der Kategorie “Interessent” zugeordnet werden können. Die meist seriösen Telefonverkäufer argumentieren dann mit den unübertreffenden Vorteilen Ihrer Produkte.

Sichtlich genervt mal wieder so einen Verkäufer am Telefon zu haben, entscheiden sich dann viele Makler zum schnellen Anschluss um endlich Ihre Ruhe zu haben.

Jedoch stellen Sie dann nach einiger Zeit fest, dass die Maklersoftware die Sie vor einigen Wochen dem netten Herrn am Telefon abgekauft haben, gar nicht Ihren Bedürfnissen entspricht. Damit nicht genug, die Software ist voller Bugs und schmiert auch noch dauernd ab.

Letzten Endes hat die Software viel Geld gekosten, man kann Sie nicht richtig bedienen und hat auch noch seine Zeit vergeudet.

Wer nun ganz pfiffig war, kam auf die Idee sich einen eigene individuelle Software maß zu schneidern. Man rufe irgendeine kleine Softwareschmiede an und schon programmieren die fleißigen Tekkis Ihre Maklersoftware.

Alles schön und gut! Aber was passiert, wenn die kleine Softwarefirma auf einmal Ihren Betrieb dicht macht? Wer passt notwendige Änderungen an? Wer Implementiert die unverzichtbaren Schnittstellen zu den Portalen an?

Diese Problematiken sind leider zur Häufigkeit geworden. Viel Geld wurde dadurch verbrannt. Tipp: Fragen Sie jemanden der sich damit auskennt!