Sexy Immobilien-Videos

Zwei australische Immobilienmakler haben für die Vermarktung zweier Luxusimmobilien aufwendige Videos produziert.

Mit Sex und Action wird hier vor allem die männliche Zielgruppe angesprochen. Das Video zu 15 Queen Anne Court, Sovereign Islands, Queensland ist seit Anfang März auf Youtube verfügbar und hatte bereits über 46.000 Aufrufe. Weniger aufwändig gestaltet sind die dazugehörigen Landingspages.

Auf der Homepage und im Youtube-Channel der Produktionsfirma findet man eine ganze Reihe ähnlich aufwendig produzierter Immobilienvideos.

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Immobilien Casting

Die Immobilien Verlosung erhielt vor etwa einem Jahr so einiges an Aufmerksamkeit, war und ist in Deutschland wegen der Nähe zum Glücksspiel jedoch nicht direkt machbar. Einige Anbieter versuchten mit Tricks die gesetzlichen Hürden zu umgehen. Die Abfrage von äußerst anspruchsvollem Wissen bei einem monetären Einsatz von bis zu 50 Cent ist ein Beispiel, das auch private Fernsehsender gerne nutzen.

Gerade las ich eine Pressemitteilung von jemandem (nach eigenen Angaben Makler), der drei Wohnungen bei einem Immobilien Casting absetzen möchte. Die Teilnehmer sollen die Frage beantworten, wieso sie die Wohnung gebrauchen können. Aus allen Bewerbungen wird dann eine unabhängige Jury aus 9 Personen die besten Antworten auswählen. Die Gewinner erhalten eine Wohnung für 1 Euro. Die Teilnahme ist natürlich nicht kostenlos, die Immobilien müssen schließlich finanziert werden. Hier geht es ab 2,99 Euro los.

Na dann viel Glück ;)

Immonet testet Ingame Werbung

Am 15. Mai erscheint der neue Titel Goin` Downtown von The Game Company aus Berlin. Goin` Downtown ist ein Point & Click Science-Fiction Adventure Spiel im New York der Zukunft. In diesem Scenario, auf der Verpackung und im Handbuch, wird in Zukunft Immonet-Werbung erscheinen. Die Werbung erscheint über dynamische Street-Ads auf Werbesäulen, Plakatwänden oder Baucontainern. Immonet fährt dafür eine Bannerkampagne um Goin` Downtown zu promoten.

Insgesamt wird mit diesem Werbekanal eine sehr junge Zielgruppe angesprochen und versucht an das Thema Immobilien heranzuführen.

Zielgruppen und Netzwerke

Der Fachjournalist und Autor Bernd Röthlingshöfer hat einen sehr interessanten Beitrag über Zielgruppen und Netzwerke verfasst. Er stellt 13 Gründe vor, warum Zielgruppenwerbung weniger effektiv ist als Werbung die Netzwerke anspricht. Dafür definiert er erstmal die Unterschiede beider Gruppen:

Zielgruppen sind fiktiv. Netzwerke sind real.
Zielgruppen im Marketing sind definiert durch eine Anzahl gleicher Eigenschaften. Sie gehören derselben Altersgruppe an, liegen in derselben Einkommensschicht, sind männlich/weiblich o. ä. Sie sind vor allem statistische Größen. Netzwerke sind real – z. B. die Fahrer eines bestimmten Autos, die Anhänger eines Clubs, Besucher einer Veranstaltung usw.

Sehr lesenwert wie ich finde.

Marken in Adwords-Anzeigen

Ein interessantes Urteil gab es bzgl. Verwendung von fremden Markennamen in Adwords-Anzeigen von Google.

Werber dürfen im Internet den Namen einer Konkurrenzmarke als Schlüsselbegriff für Werbung auf Suchmaschinen verwenden. Das hat das Oberlandesgericht Frankfurt mit einem heute veröffentlichten Beschluss (Az.: 6 W 17/08) wie schon die Vorinstanz, das Landgericht, entschieden. Voraussetzung sei allerdings, dass die mit dem Schlüsselbegriff ausgelöste Werbeanzeige als solche klar erkennbar sei und von der Trefferliste getrennt dargestellt werde.

29 Best-Practice-Beispiele zum Kundendialog

Bei der Marketing Börse gibt es ein 70-seitiges E-Book rund ums Thema Dialogmarketing zum freien Download. Sicher für einige interessant:

Gedruckte Werbebriefe sind heute nur noch eine von vielen Komponenten des Kundendialogs. Diesen Eindruck gewinnt man bei der Lektüre der neuen “Praxistipps Dialogmarketing” des Fachautors Dr. Torsten Schwarz. Nur drei von 29 Praxisbeispielen beschäftigen sich mit herkömmlichen Mailings. Der Rest behandelt Themen wie E-Mail-Integration, Multichannel-Marketing und Relevanz. Unternehmen wie Air Berlin, Coca-Cola, IKEA, Pelikan und Samsung berichten aus der Praxis. Sie zeigen, dass klassische Mailings in der Kundenansprache nicht mehr ausreichen. Im digitalen Zeitalter wird der Online-Dialog immer wichtiger. Letztendlich ist der richtige Medienmix von entscheidender Bedeutung. “Statt undifferenziert teure Werbebriefe zu versenden, setzen Unternehmen verstärkt auf integrierte Konzepte” meint Schwarz. Das 70-seitige Kompendium gibt es als Download unter: www.marketing-boerse.de/Info/details/Sonderdruck