Immobilien in meiner aktuellen Umgebung finden

Eine weitere interessante mobile Immobilien-Anwendung kommt mal wieder aus den USA. Dort hat die Firma Smarter Agent ein Tool entwickelt, das per GPS Informationen zur verkauften Objekten in der direkten Umgebung anzeigt. Über diesen Location Based Service können sich Interessenten ein direktes Bild über die Marktlage am aktuellen Standort machen.

In den USA werden Mobiltelefone bereits mit GPS Empfängern ausgeliefert. In Deutschland gibt es sowas zwar auch, allerdings nicht im subventionierten Angebot der großen Netzbetreiber. Schade eigentlich. Mit GPS-Daten lassen sich sicher gerade bei der Immobiliensuche viele nette Ideen umsetzen.

Objektbilder und Informationen direkt aufs Handy

Das schwedische Immobilienportal Hemnet hat im Mai einen Suchagenten gelauncht, bei dem Interessenten sofort die wichtigsten Objektdaten mit Bildern auf ihr Handy geschickt bekommen. Das passiert sobald ein neues, dem Suchprofil entsprechendes Objekt neu eingestellt wurde. Der Dienst ist kostenlos und basiert weder auf SMS noch MMS Technologie, sondern nutzt die Content-Plattform der schwedischen Firma Mobispine. Mobispine ist ein Java Midlet, dass die MIDP 2.0 Technik benutzt, die deutlich weniger Traffic erzeugt. Das spart kosten auf Seite des Empfängers, denn Mobispine überträgt alle Daten auf IP-Basis per GPRS.

Meine Schwedischkenntnisse bewegen sich leider gegen Null und deshalb konnte ich den Dienst nicht testen. Wenn die GPRS-Trafficpreise in Schweden genauso hoch sind wie in Deutschland (ich soll für 810kb Traffic im Juni doch ernsthaft knappe 22,- zahlen!!), dann wird das wohl nicht mehr als ein zusätzliches Goodie werden. Die Entwicklung ist aber durchaus interessant. In Deutschland hat Immonet zusammen mit Vodafone ja auch schon einen ersten Versuch gestartet, das Suchen nach Immobilien mobil zu machen.

Expose per Wireless LAN

KnockboxEine neue interessante Technik der Immobilienvermarktung kommt aus den USA. Dort wurde eine kleine Box names Knockbox vorgestellt, die per Wireless LAN Informationen über eine Immobilie bereithält. Im Prinzip soll das so funktionieren, dass ein Interessent direkt zur Immobilie fährt, sich dort mit seinem Handheld, Smartphone oder Notebook per WLAN direkt mit der Knockbox verbindet und dort alle relevanten Informationen zur Immobilie vorfindet. Dazu gehören neben den Standardinformationen auch Innen- und Außenfotos, ein virtueller Rundgang, Informationen zum Makler und auch die Möglichkeit alles als PDF runterzuladen. Eine Verbindung ins Internet ist allerdings nicht möglich.

Der erste Lizenznehmer dieser Technologie in den USA ist eine Immobilien-Franchise-Kette namens SellSmart Real Estate. Mitgliedsmakler erhalten dort die Knockbox für $150.

Auf jeden Fall eine nette Idee. Als Ergänzung zu den klassischen Galgenschildern sicher geeignet. Und in den USA sind mobile Endgeräte ja auch viel weiter verbreitet als hier.

mobile Immobiliensuche

Immonet und Vodafone bieten nun eine mobile Immobiliensuche per Handy an. Integriert wurde Immonet dabei ins Vodafone Live Portal, welches allerdings nur Vodafone-Kunden zugänglich ist.

Eigentlich eine wirklich nette Idee. Durch neue mobile Endgeräte werden solche Anwendungen immer wichtiger werden. Die Beschränkung auf den Kundenstamm von Vodafone ist allerdings für die Verbreitung nicht gerade förderlich. Schön wäre auch eine mobile Immobiliensuche, die sich nicht nur auf WAP-Handys beschränkt und auch anderen mobilen Geräten (PDAs, Smartphones, etc) mit XHTML-Browsern den Zugang erleichtert.