Immobilien bei Google Co-op

Anfang Mai startete bei Google ein neuer Dienst namens Google Co-op. Google Co-op funktioniert ähnlich wie Social Bookmark Dienste (z.B. del.icio.us, spurl.net oder mister-wong.de), bei denen Benutzer Webseiten öffentlich bookmarken können. Die Links werden dann mit Tags versehen, die einen schneller Zugriff auf ein Stichwort erlauben. Je mehr User den gleichen Link in ihren Bookmarks haben, umso relevanter wird er. Bei Google Co-op heissen Tags allerdings Labels und um in den Genuß der Empfehlungen anderer User zu kommen, muß dieser erstmal subscribed werden.

Befindet man sich auf der englischen Startseite von google.com und sucht nach Begriffen, die in den abonnierten Linksammlungen gelabelt sind, erhält man oberhalb der Suchergebnisse eine grüne Box, die Linkvorschläge zum Thema macht.

Eine Linksammlung zum Thema Immobilien hat das Portal newhome.de gestartet. Als Beispiel wird die Suchabfrage Haus Duderstadt genannt. Probiert man das dann mal aus, so erscheinen in der grünen Box direkte Links zur Kategorie Häuser in Duderstadt auf newhome.de inkl. der Anzahl der Ergebnisse.

Immobilien bei Google Co-op

Mich würde mal interessieren wieviele deutsche Nutzer Google Co-op in etwa hat. Alleine die Tatsache, daß die grüne Box nur in der englischen Suche angezeigt wird, läßt erahnen, daß Co-op in Deutschland noch keine Rolle spielt. Allerdings wird ja auch hier und da spekuliert, daß Google irgendwann die Benutzerwertungen ins allgemeine Ranking mit einfliessen lassen wird.

Eigenes Immobilienportal gefällig?

Mit der englischen Businessplan-Vorlage für ein Online-Portal zum Kauf und Verkauf von Immobilien wird es bestimmt klappen. Die Vorlage enthält aktuelle Daten und Statistiken und ist seit Jahren praxiserprobt und sofort einsetzbar. Und das für nur 99 Euro. Na dann kann ja nichts mehr schiefgehen. Bald gibt es bestimmt einer Welle von neuen Immobilienportalen.

FreeCall-Service von Immowelt

Immowelt bietet ab heute einen kostenlosen Callback-Service für Immobiliensuchende, die den Anbieter eines Immobilienangebotes kontaktieren möchten. Um diesen Service zu nutzen, klickt der Interessent auf kostenlosen Anruf im Expose auf Immowelt, gibt seine Telefonnummer ein und wartet auf das klingeln seines Telefons. Dieser Dienst steht werktags zwischen 8:00 Uhr und 20:00 Uhr für maximal 30 Minuten zur Verfügung.

Was auf Immobilienportalen so gesucht wird

Wer mal einen Blick auf die Suchanfragen werfen möchte, die auf Immobilienportalen so gestartet werden, der sollte sich mal die Livesuche auf reedb.com anschauen. Man kann dort schön sehen, wieviele Suchanfragen auch wirklich Treffer geliefert haben. Sicher wären die Suchanfragen und die Erfolgsübersicht von Immobilienscout24.de oder Immonet interessanter, aber darauf kann man wohl lange warten.

Google Base API freigegeben

Gestern hat Google die API für Google Base veröffentlicht. Damit lassen sich ganz einfach neue Anzeigen einstellen, verändern und löschen. Die Google Base API setzt auf das GData Protokoll, was eine Mischung aus den XML-Formaten RSS und Atom ist. Mit diesem einfachen Format lassen sich Anfragen schnell und einfach formulieren und die Anworten vom Server auswerten.

Der Immobilienbereich bei Google Base ist mit 59.000 Objekten noch immer recht mau. Mit der Base API gibt es nun aber endlich eine komfortable Lösung um massig Objekte zu importieren.

Durch die neue API werden jetzt mit Sicherheit diverse neue Anwendungen entstehen. Z.B. Kleinanzeigenmärkte die auf den Google-Daten basieren. Auch wenn die Base-Daten nicht in den normalen Serps auftauchen, werden Anwendungen Dritter sicher möglichst viele Seiten versuchen in den Google-Index zu bekommen. Und deshalb könnte es langsam interessant werden, Immobilienobjekte in Base einzustellen.

Grand Ball der Immobilienwirtschaft

Der erste Grand Ball der Immobilienwirtschaft findet am 15. September im Luxushotel Adlon in Berlin statt, der sich an die maßgeblichen Entscheider der Immobilienbranche richtet. Gesponsort wird dieser First Class Event von der Immowelt AG.

Das Programm sieht so aus:

18:30 Uhr – Einlass und Sektempfang im Ballsaal Foyer
19:30 Uhr – Dinner
21:00 Uhr – Einlass Flaniergäste und Begrüßungssekt
21:15 Uhr – Eröffnung des Balls
23:45 Uhr – Tombola im Rahmen des Projektes Plan International
im Anschluss: Damentanzorchester bis in den frühen Morgen
01:00 Uhr – kleiner Mitternachtssnack
04:00 Uhr – Ballende

Die Garderobe muß natürlich auch stimmen. Damen bitte im Abendkleid (Partykleid oder Hosenanzug). Kurze Kleider sind unerwünscht. Herren bitte im Smoking, Frack oder in Uniform.

Die Preise für Eintrittskarten liegen zwischen 95 Euro und 2000 Euro (für 10 Personen) zzgl. Mehrwertsteuer und Getränke. Die Erlöse der Tombola gehen an die Stiftung Plan International.

Blog über Immobilienbewertung

Die freie Sachverständige für Immobilienbewertung Christine Winter hat einen neuen Blog (edit: existiert nicht mehr) gestartet, in dem sie über Themen rund um die Immobilienbewertung schreiben möchte. Ich bin gespannt, wie sich der Blog entwickelt. Bisher sind mir keine weiteren Blogs zu diesem Thema bekannt.