Videostadtpläne mit Immobiliensuche

Das Google-Projekt StreetView ist ja mittlerweile hinreichend bekannt. Auf e-rent.de findet man Videostadtpläne von Köln, Bonn und Düsseldorf verknüpft mit einer Immobiliensuche. Alle Straßen sind anklickbar und kurz darauf startet ein Video mit dem man sich die Straße entlang bewegt. Auf der Karte erscheint ein Punkt, der den aktuellen Standort markiert. Passende Immobilien werden nach der Suchanfrage mit einem kleinen Häuschen dargestellt, ein Klick bringt ein Exposé zum Vorschein. Sowohl Karte als auch Videos sind mit Flash umgesetzt.

Finanzspritze für Ferienimmobilienportal

Enorme 250 Millionen US-Dollar haben Investoren in das amerikanische Unternehmen Homeaway gesteckt, das in den USA und Europa 11 Portale für die Vermittlung von Ferienimmobilien betreibt. Das ist laut Dow Jones die größte Investition in ein US-Internetunternehmen seit 2000. In den ersten beiden Finanzierungsrunden gab es bereits 209 Millionen Dollar. In Deutschland gehört fewo-direkt.de zur Homeaway Gruppe. Die neuen Mittel werden wohl zur Übernahme von Konkurrenten eingesetzt werden.

Ein paar Geschichten zur Vermietung von Ferienwohnungen gibt es im Blog eines Ferienhausvermieters. Wobei hier manches sicher mit Vorsicht zu geniessen ist. Hier fällt mir dann auch gleich wieder das Thema Maklerbewertungen ein.

Neue Features bei immobilien.de

Bei immobilien.de gibt es einige neue Funktionen. Im Exposé können Bilder nun per Slideshow angezeigt werden, eine Google-Map zur Darstellung der Objektposition wurde integriert, dem Exposé lassen sich PDF- und andere Dokumentenformate anfügen und außerdem ist nun auch ein Video-Upload möglich.

Neben den Erweiterungen im Exposé wurde jetzt aber auch eine Community-Funktion mit dem Namen RegioInfo integriert. Benutzer sollen sich kostenlos anmelden und ebenfalls kostenlos Content in Form von Stadtteil-und Regions Beschreibungen, Points of Interest usw. liefern. Die Informationen werden dann in der Google Map im Exposé angezeigt.

Was mir noch aufgefallen ist… Die Antwortzeiten von immobilien.de finde ich ungewöhnlich hoch. War das schon immer so oder hab ich gerade ein Peak erwüscht? Außerdem ein Satz aus der Pressemitteilung den ich mal unkommentiert lassen möchte:

Mit dem neuen Community Tool bestätigt sich das Unternehmen einmal mehr als Web 2.0 Pionier unter den Immobilien-Portalen.

Hausverwaltungssoftware für Mac OS X

Intex Publishing hat die Hausverwaltungssoftware Hausverwaltung vX vorgestellt, die sowohl auf dem Mac als auch unter Windows lauffähig ist. Zu den Features zählen u.a. ein Vertragsverwaltungs-Modul zur Erfassung von Daten von Mietverträgen, Pachtverträgen und Verträgen mit Dienstleistern wie Hausmeistern, Reinigungskräften oder Gärtnern. Kostenpunkt: ab 89,-.

Hausverwaltung vX setzt auf der Filemaker-Datenbank auf, die von einer 100%igen Apple-Tochter entwickelt wird. Filemaker ist sowohl für Mac als auch für Windows erhältlich.

Immobilien-Software für Mac OS X scheint allgemein recht knapp zu sein scheint. Gibt es eigentlich eine Maklersoftware die nicht auf irgendwas aufsetzt und wirklich auf dem und für den Mac entwickelt wird / wurde?

Mietkaution online ohne Sparbuch

Die Deutsche Kautionskasse AG bringt einen Service ins Internet, der Mietern die Hinterlegung von Mietkautionen auf einem Sparbuch erspart. Es wird online die Bonität des Antragstellers geprüft und dann per Sofortzusage und ohne Sicherheitshinterlegung eine Bürgschaftsurkunde für den Vermieter ausgestellt.

Auf der ExpoReal wurde das Produkt laut Mitteilung bereits einigen Wohnungsverwaltungen vorgestellt und stiess wohl auf großes Interesse.

Mal so als Idee…

Heute vor einer Woche war ich in Berlin bei ImmobilienScout24. Grund war der Besuch von Brad Inman, Gründer von Inman News, der momentan in Europa unterwegs ist. In einer Runde aus etwa 10-12 Personen hat Brad einiges über den amerikanischen Immobilienmarkt, Immobilienportale, Auswirkungen der Finanzkrise uvm. erzählt und sich über den deutschen Markt bei den Anwesenden informiert. Ein sehr interessantes Treffen das Lust auf mehr gemacht hat.

Worauf ich aber hinaus möchte und ich spinne jetzt einfach mal rum… Ich fände so ein Treffen in einer größeren Runde spannend. Im Ablauf vielleicht ein bisschen so wie ein Webmontag, bei dem spontan kurze Vorträge zu einzelnen Themen gehalten werden und bei Interesse danach noch vertieft werden können, bei dem sich möglichst alle Teilnehmer aktiv beteiligen. Einfach eine lockere Runde von Technologie-Begeisterten aus dem Immobilienbereich. Kein Kneipen-Stammtisch aber auch keine reinen Vorträge im Konferenzraum. Eigentlich schwebt mir ein Barcamp-artiges Treffen vor, jedoch kann ich nicht wirklich einschätzen ob an sowas genug Interesse bestünde.

Teilnehmer > 99 würde ich jetzt nicht unbedingt erwarten, aber wenn sich 30, 40 Teilnehmer finden liessen, könnte sowas durchaus interessant werden. Meinungen?

Immobiliensuchmaschinen zu kompliziert?

Eben rief mich ein Herr an, der eigentlich den Betreiber einer deutschen Immobiliensuchmaschine erreichen wollte. Ich sagte ihm, dass ich nicht der Betreiber sei sondern nur über die Suchmaschine geschrieben hätte. Es stellte sich heraus, dass er eine Wohnung bei eben dieser Immobiliensuchmaschine gefunden hat, dessen Anbieter er jetzt kontaktieren wollte. Ich erklärte ihm ansatzweise wie eine Immobiliensuchmaschine funktioniert und dass er doch sicher auf eine Exposéseite geführt worden ist, auf der er Details für den Anbieterkontakt finden kann. Er bat mich weiterhin um die Telefonnummer vom Suchmaschinenbetreiber, die ich ihm aus dem Impressum suchte.

Die Immobiliensuchmaschine leitet nicht direkt auf die Exposés des jeweiligen Anbieterportals weiter. Die Basisinformationen werden in einer eigenen Exposé-Seite zusammen mit anderen Daten aufbereitet. Und auch wenn die Exposé- und Kontaktlinks farblich deutlich markiert sind, ist es für jemanden, der sich sonst nie mit der Immobiliensuche im Internet beschäftigt evtl. schwierig das zu erkennen.

Dadurch gehen nicht nur Kontakte verloren, sondern es entsteht auch Frust auf Seite der Suchenden. Ist die Frage ob sowas ein Einzelfall ist oder ob das häufiger passiert.

«12