Immowelt kooperiert mit Happy Read Verlag

Der Happy Read Verlag aus München, Herausgeber des Büroanzeiger, hat heute eine Kooperation mit der Immowelt AG bekannt gegeben. Die Zusammenarbeit beginnt mit gemeinsamen Aktivitäten in der Online-Vermarktung und gemeinsamen Auftritten auf Messen. Später könnte auch im Bereich Content zusammengearbeitet werden.

Business-Community für die Immobilienwirtschaft

Social Networks kennen und nutzen mittlerweile fast alle. Prominentestes Beispiel ist sicher OpenBC bzw. zukünftig Xing. Neben dem Networking, das bei OpenBC im Vordergrund steht, gibt es in Expertenforen die Möglichkeit sich mit anderen auszutauschen. Zum Thema Immobilien gibt es diverse Gruppen, die teilweise ein recht hohes Beitragsaufkommen haben.

Wem die Möglichkeiten bei OpenBC nicht ausreichen, der sollte mal einen Blick in die Masterplan Club Community riskieren. Der Masterplan Club ist nach eigenen Angaben die größte Immobilien-Business Community im Internet und bietet spezielle Tools, die auf die Anforderungen von Immobilien-Professionals zugeschnitten sind. Im Vordergrund des Angebots steht weniger das Networking als der schnelle Wissenstransfer.

Das Informationsangebot ist groß. So werden durch den Anbieter täglich etwa 70 Medien beobachtet und gefiltert. Es gibt Fachartikel, aktuelle Termine und Diskussionen. Außerdem es steht eine Datenbank mit über 900 Bauprojekten sowie Geoinformationen zur Verfügung. Eine Recherche ist bis ins Jahr 1999 möglich. Weitere Informationen werden durch die Mitglieder selbst eingestellt, die dafür eine interne Währung erhalten, für die dann wiederum auf Daten zugegriffen werden darf.

Das gesamte Angebot ist ziemlich groß. Mehr als ein Anriss der Featrures würde hier den Rahmen sprengen. Wer interessiert ist, sollte sich mal die Informationsblätter durchlesen. Größere Firmen haben auch die Möglichkeit die Plattform im eigenen Branding zu lizensieren.

freies Online-Immobilienwörterbuch

Auf im-wo.de gibt es ein frei zugängliches Immobilienwörterbuch in Deutsch und Englisch, an dem auch noch jeder mitarbeiten kann. Dabei wird jeder Eintrag veröffentlicht, es ist aber auch jeder Eintrag editierbar. Die Betreiber, die Studenten Sebastian Merkle und Tobias Streckel, versprechen jedem Editor die gesamte Datenbank bis Ende 2007 zuzusenden. Ein weiteres frei zugängliches Immobilien-Lexikon gibt es z.B. auch vom Grabener Verlag.

Social News zum Thema Immobilien

Bloggen gehört für viele Immobilienmakler in den USA zum täglichen Geschäft und auch das lesen von Blogs gehört dazu. Damit nicht mehr lange nach guten Beiträgen gesucht werden muß, gibt es den Social News Service realestatevoices.com, der speziell für die Immobilienblogger gestartet wurde. Wer digg.com kennt, wird mit RealEstateVoices auch keine Probleme haben. Die News werden an den Dienst übermittelt und die Leser bewerten sie.

Immobilien Metasuche in der Schweiz

Wer sich in der Schweiz auf die Suche nach Immobilien macht und keine Lust hat alle Portale zu durchstöbern, der kann mal einen Blick in das Angebot von alle-immobilien.ch werfen. alle-immobilien.ch spidert die Anzeigen der großen Immobilienportale in der Schweiz, kategorisiert sie und bietet eine detailierte Suche an. Dort tauchen u.a. Anzeigen von immoscout24.ch, homegate.ch und immostreet.ch auf.

Streit um Markennamen Real Estate 2.0

In den US-Blogs wurde letzte über die Auforderung des Immobilienportals redfin.com an einen Blogger diskutiert, der den Begriff Real Estate 2.0 verwendet hat. Es wurde darauf hingewiesen, daß der Begriff geschützt sei. So ganz stimmte das allerdings nicht, denn der Markenname wurde zwar angemeldet, aber noch nicht dem Antragssteller zugewiesen.

Ich bin gespannt wer sich Immobilien 2.0 oder Immo 2.0 schützen läßt. Bisher ist zumindest noch nichts eingetragen beim Deutschen Patentamt :)

Der gute Eindruck – Linktausch extrem, PageRank-Dienste und Toplisten

Sicher ist es absolut notwendig sich Partnerseiten zu suchen, Links zu tauschen oder irgendwie anders den Traffic zu steigern. Gerade am Anfang. Bei kleineren Immobilienportalen ist mir allerdings aufgefallen, das oft ein bischen übertrieben wird. Wenn 14 PageRank-Buttons in einer Laufschrift durch den Footer sausen und darunter noch Toplisten- und Gratis-Verzeichnis Banner blinken und blitzen, ist das irgendwie zuviel. Auch Keyword-Stuffing wird immer noch gerne verwendet. Da spielen die Betreiber ein heißes Spiel, denn wenn Google irgendwann meint die Seite kicken zu müssen, stehen die zahlenden Kunden ohne Traffic da.

Auch der Eindruck bei den Besuchern, die nicht wissen weshalb diese grünen langen Balken in großer Zahl auf einer Seite erscheinen, könnte Schaden nehmen. Für den reinen Linktausch empfiehlt sich sicher eher eine eigene Domain oder Subdomain, so daß das eigentliche Portal nicht überfüllt wirkt.

Google Base wird wichtiger werden

Wie Jojo berichtet, hat Google vor kurzem gegenüber Ebay Powersellern erwähnt, daß Google Base Produkte in nächster Zeit häufiger in den normalen Suchergebnissen auftauchen werden. Was Immobilien angeht, so wurden ja schon vor einiger Zeit Google Base Einträge gesichtet. Mir persöhnlich sind in der deutschen Suche zwar noch keine Immobilien aus Google Base unter gekommen, aber ich habe von anderen gehört, daß das durchaus schon vorgekommen ist.

Wenn man sich das Immobilien-Angebot bei Google Base heute einmal anschaut, hat sich nicht sonderlich viel getan. Die Objektanzahl war Anfang Juli noch bei ca. 15.000 Immobilien, gegen Mitte Juli waren es 20.000 und Ende Juli gab es dann knapp 40.000 Objekte, wobei die Verdopplung wohl aus einem Test von Immonet entstanden ist, deren Objekte kurzzeitig aufgetaucht waren. Mitte August waren dann knapp 60.000 Objekte vorhanden und heute sind es etwa 64.000. Davon hat Immonet aber gerade mal einen Anteil von 10 Objekten. Immobilienscout24 ist noch überhaupt nicht zu finden. Gleiches gilt für Immowelt. Den größten Anteil hat heute scheinbar freeimmo.de mit ca. 40.000 Objekten.

Das Schöne an Google Base ist ja eigentlich auch die Tatsache, daß jeder die Möglichkeit hat Objekte kostenlos einzustellen. Und einfach ist es auch. Entweder über eine Eingabemaske oder über die Google Base API, die vor Kurzem veröffentlicht wurde.

trulia.com expandiert in weitere 25 US-Staaten

Das US-Immobilien Mashup trulia.com hat angekündigt, das Angebot ab nächster Woche auf weitere 25 US-Bundesstaaten auszuweiten. Außerdem wurden weitere Features angekündigt.

Trulia.com analysiert das Suchverhalten von Immobilien-Interessenten und visualisiert es dann auf Stadtplänen. In einer Heatmap werden z.B. die Gegenden besonders hervorgehoben, in denen potentielle Immobilienkäufer besonders stark suchen. Außerdem kann sich der Besucher sehr detailiert Durchschnittspreise, Verkehrsaufkommen, Informationen zur Nachbarschaft oder lokale Schulrankings für ein bestimmtes Gebiet anzeigen lassen. Auch was der evtl. Nachbar vor drei Jahren für sein Haus gezahlt hat. Wer ein gutes Objekt gefunden hat, kann sich auch nochmal vergleichbare Angebote in der näheren Umgebung präsentieren lassen.

In US Immobilien-Blogs gibt es schon Umfragen, wer denn in Zukunft das Rennen unter den US-Immobilienportalen machen wird und Tests, welches Portal die besten Ergebnisse liefert.

Interaktive Karte mit Immobilien zur Versteigerung

Auf residieren.eu entsteht ein Portal, das Immobilien auf einer Google Map darstellt, die in Österreich zur Versteigerung angeboten werden. Neben den Versteigerungen gibt es auch eine Karte für private Miet- und Kaufangebote.

Die Darstellung von Immobilien mit Google Maps ist ja erstmal nichts neues und auch sonst hat dieses Portal funktional bisher keine tollen Features. Auch die Optik läßt noch sehr zu wünschen übrig. Aber das ändert sich sicher noch, da die Anwendung erst am 19. September gestartet ist.

Facebook-Fan werden Auf Twitter folgen Feed abonnieren