Immobilienportale – Auf die Größe kommt es an

Wenn wir uns die größten 4 Immobilienportale anschauen, dann kann man eins feststellen. Alle protzen mit Ihrer Größe. Natürlich meine ich die Anzahl der eingestellten Immobilien. Bei Immobilienscout24.de sollen es mittlerweile über 700.000 Stück sein und Immonet.de wirbt mit über 450.000 Immobilien.

Natürlich soll das die Interessenten auf die Seite locken. Nach dem Motto “Wir haben das größte Angebot”. Jetzt sucht jemand in den großen Städten Berlin oder Hamburg nach einer 3 Zimmer Wohnung. Was passiert? Er erhält 500 oder noch mehr an Sucherergebnissen.

Aber wer klickt denn noch Seite für Seite. Also ist die Größe doch nicht so von Vorteil? Man darf also gespannt sein, ob die großen Portale nicht bald an den eingestellten Immobilien ersticken.

Akquise leicht gemacht – Ergänzungssoftware

Gerade habe ich ja ein paar Tipps für die Akquise durch den Einsatz eines Suchagenten gegeben. Ich konnte mich noch an einen Telefonanruf einer Firma erinnern, die mir eine Software verkaufen wollte, mit der man sich die Immobilienanzeigen der Tageszeitung schnell anschauen kann.

Gemeint ist die Software Maxxmedien von niftybits. Jeder Makler kauft sich seine jeweilige Tageszeitung mit dem Immobilienmarkt. Zum einen um zu überprüfen ob die eigene geschaltete Anzeige auch wirklich erschienen ist und um den Nachweis für den Eigentümer zu führen. Zum anderen um nach Privatanzeigen zu suchen. Bei großen Ballungsgebieten, kann das schon mal den halben Tag dauern.

Schneller geht es mit dem Einsatz dieser Software. Sobald das Abo bestellt wurde, kann ich mir die Anzeigen elektronisch in dieser Software anzeigen lassen. So sehe ich in welchem Stadtteil eine private Anzeige mit den genauen Eckdaten geschaltet wurde.

Nun einfach die Nummer anrufen und schwups den Eigentümer überreden, dass man ja den großen Kundestamm hat und die eigenen Kunden genau dieses Objekt suchen. Wer jetzt noch der Megamakler ist, der quatsch dem Eigentümer noch den qualifizierten MA auf und schon ist´s deins.

Immobilienportale – Es geht auch kostenlos

Update: aktuelle Übersicht Immobilienportale und Immobiliensuchmaschinen.

Klar, wer jetzt an Immobilienportale denkt, kann mir bestimmt ein paar bekannte aufzählen. Warum die so bekannt sind liegt auf der Hand. Durch großen Marketingaufwand haben sich diese Portale etabliert. Geben Sie z.B. “Immobilien” bei Google ein, so erhalten sie bei der Adwords Werbung, die Links der großen Portale.

Werbung bei Google kostet Geld! Durch die Mitgliedsbeiträge der Makler, finanzieren die Portale Ihre Marketing aktivitäten. Deshalb sind diese aber auch sehr gut besucht. Es gibt aber auch Portale die kostenfrei sind, wenn auch etwas weniger gut besucht.

Hier können Sie kostenfrei inserieren. Sollten Portale fehlen, so schreibe doch bitte ein Kommentar.

1. www.immoannonce24.de
2. www.immozentral.com
3. www.awalto.com
4. www.immo.openindex.de
6. www.ion24.de

edit: 19.03.2008 – Restliche Einträge gelöscht. Die Portale existieren nicht mehr. Eine umfangreiche Übersicht kommt in Kürze.

Objektfotos – Der erste Eindruck zählt

Leider muss ich doch wieder oft feststellen, dass sich Makler keine oder wenig Mühe bei der Erstellung Ihrer Objektfotos geben. Bei meinen wöchtlichen Portalscans, haut es mich dann doch manchmal um, welche lieblosen Bilder dort eingestellt werden.

Allein die Tatsache, dass ich mit meinen Objekten in einem hohen Wettbewerb zu anderen Maklern und deren Objekten stehe, muss mich dazu verleiten, mich von den anderen abzusetzen.

Im Klartext heißt das, Fotos bei schlechtem Wetter, Autos vor dem Haus oder Straßenschilder haben hier nichts zu suchen. Auch bei den Innenaufnahme unbedingt auf die Aussage des Bildes achten. Schräge oder verschwommene Ansichten sind tabu.

Lebende Bilder erhalte ich z.B, wenn ich Personen oder eine Familie am Küchentisch fotografiere. Das gibt dem Kaufinteressenten das Gefühl von Geborgenheit und so kann er sich genau vorstellen wie es mit seiner Familie in dem Objekt sein könnte.

Tipp: Es gibt genügend Hobbyfotografen die für ein paar Euros das Objekt in bester Qualität ablichten. Wem das zuviel ist, sollte aber darauf achten eine wirklich gute Kamera zu besitzen und keine für 99 Euro vom Discounter.

Tipp zur Objektakquise

Um als Immobilienmakler Objekte für die Vermarktung zu bekommen gibt es verschiedene Möglichkeiten. Zum einen, ich warte bis jemand in mein Büro kommt und mich mit dem Verkauf seiner Immobilien zu beauftragen oder ich habe gute Kontakte zu Hausverwaltern und Bauträgern.

Die am weit verbreitetste Art der Akquisition, ist aber jeden Mittwoch und Samstag die Tagesezeitung zu kaufen und schön alle Anzeigen anrufen die von Privatleuten eingestellt wurden.

Blöd ist nur wenn ich am Samstag mal wieder erst um 11.00 anfange und dann der Zwanzigste Makler bin der Peter Mustermann anruft. Der ist dann nämlich schon ziemlich genervt und überlegt sich vielleicht ganz ohne Makler zu arbeiten.

Also tust du dir keinen Gefallen und deinem Kollegen von gegenüber auch nicht.

Mein Tipp, versuch es doch parallel mal mit dem Suchagenten. Die meisten Portale haben einen solchen und sobald in deinem Verkaufsgebiet ein neues Objekt erscheint erhälst du sofort eine E-Mail. Jetzt nur noch hoffen das es eine Privatanzeige ist und nicht schon wieder ein Kollege.

Maklercourtage – Der Verkäufer zahlt

Was in den angelsächsischen Ländern gang und gebe ist, nämlich dass der Verkäufer die Courtage an den Makler zahlt ist ja bekanntlicherweise in Deutschland nicht der Fall. Warum eigentlich?

Ist es denn nicht viel besser, wenn derjenige, der gerade Geld für sein Haus oder die Wohnung bekommen hat, den Makler entschädigt?

Mal angenommen eine junge Familie will sich Ihr Traumhaus kaufen. Das Geld reicht gerademal so, dann kommen noch die Erwerbsnebenkosten dazu die auch nicht zu knapp ausfallen.

Würde der Verkäufer die Courtage zahlen könnte der Käufer in dem ein oder anderen Fall mehr für sein Geld bekommen.

Tipps zur Vermarktung

Wer seine Immobilien auf einem Portal vermarktet und sich noch nicht so richtig auskennt sollte sich an ein paar wichtige Regeln halten. Auch für Fortgeschritten kann es nicht schaden das ein oder andere Exposé vielleicht doch mal zu überarbeiten.

Eine gute Beschreibung und nützliche Informationen findet man unter Tipps zur Vermarktung bei Immonet.de.

psst !!! – Gerüchte

Ich hab da ja mal wieder was gehört. Angeblich, hat ein großes Immobilienportal – die haben Ihren Sitz da wo auch die Frau Merkel wohnt – sich an einem Maklersoftwarehersteller beteiligt oder aufgekauft.

Der Softwarehersteller den ich meine kommt da her, wo der Prinz Poldi Fußball spielt. Sollte dieses Gerücht wahr sein, dann kann ich nur hoffen, dass die nicht vorhaben die Schnittstellen aus der Software zu anderen Portalen zu schließen.

Wäre doch schade, wenn alle Makler die diese Software benutzen, von heut auf morgen Ihre Objekte nicht mehr zu Ihren anderen Plattformen übertragen könnten.

Aber wie gesagt – alles nur ein Gerücht

Immobilienwirtschaft – Wer mal etwas nachschlagen will

Ich möchte jetzt nicht den Eindruck erwecken ich würde für etwas bestimmtes Werbung machen.

Wer allerdings das Bedürfnis hat, bestimmte Themenbereiche oder Schlagwörter aus der Immobilienbranche nachzulesen, für den hab ich ein meiner Meinung nach interessantes Buch.

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Immobilienwirtschaft – Handbuch für Studium und Praxis heißt das Buch von Prof. Dr. Hanspeter Gondring.

34c – Der Ast auf dem ich sitze

Den soll man ja bekanntlicher Weise nicht absägen. Der Gewerbeschein 34c ist die Lizenz für jedermann sich Makler zu nennen. Da fängt das Problem schon an. Mit jedermann ist auch jeder gemeint. Mutti, Omi und der Spargelbauer braucht nur zum Amt latschen und sich seinen Schein holen.

Willkommen im Reich der Makler. Jetzt schnell die aktuelle Tageszeitung besorgt und gleich ein paar private Anzeigen angerufen und schon habe ich meine ersten Objekte. Schwups die bubs rufen auch gleich ein paar Interessenten an und der erste Besichtigungstermin steht an.

Wirtschaftsplan, Protokolle, Schwammsanierung keine Ahnung was das ist. Der Kunde, fragt auch nicht danach. Sehr gut, die Courtage ist mir sicher. Ich weiß, der Makler hat keine Aufklärungspflicht, wenn Ihm die Details nicht bekannt sind. Darauf kann man sich ja immer berufen.

Die Lobby der Immobilienverbände stand Kopf, als die Rot-Grüne Koalition die Eigenheimzulage streichen wollte. Aber das der 34c immer noch ohne nachweißliche Qualifikation wie Rubbellose verteilt wird, scheint die Lobbyisten nicht sonderlich zu stören.

Wen wundert es da, dass die Branche so in Verruf steht.

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