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Norwegisches Immobilien-Mashup

Igglo heisst die Seite. Da mein norwegisch quasi gegen null geht, bleibt es hier mal einfach nur bei einem Link. Aber nach ein bischen rumklicken bekommt man trotzdem irgendwie ein Suchergebnis zustande.

Relaunch von Bellevue

Bellevue, Zeitschrift für die etwas besseren Immobilien, hat ihre Internetseite relaunched und mit redaktionellen Beiträgen aufgewertet. In den kommenden Monaten soll zudem ausgetestet werden, ob der Online-Vertrieb von Heftinhalten als Paid-Content bei der Zielgruppe erfolgreich sein kann.

Vor- und Nachteile von Maklerbewertungen

Damon Pace von Incredible Agent, betreibt auf der Plattform Incredible Agents einen Dienst, bei dem Bewertungen und Kommentare zu Immobilienmaklern aus den USA abgegeben werden können. Die Makler werden nach den Kriterien Fachwissen, Höflichkeit, Informationsfluss, Website und Effektivität bewertet, woraus sich zusätzlich noch eine Gesamtwertung ergibt. Eigentlich ist das eine tolle Sache. Für den Kunden, der sich vorher schon informieren kann und auch für den Makler, der potenziellen Kunden die hoffentlich möglichst zahlreichen positiven Bewertungen ehemaliger Kunden zeigen kann. Leider sind nicht alle Immobilienmakler begeistert von diesem System, wie man in Damons Blog lesen kann.

Videopodcast von Immobilienscout24

Jürgen Böhm, Geschäftsführer von Immobilienscout24, gibt nun einen Videopodcast raus. In der ersten Ausgabe beschäftigt sich Jürgen Böhm mit dem Relaunch vom April und erklärt die Neuerungen. Außerdem gibt es einen Ausblick auf ein neues Preismodell, bei der die Wertigkeit einzelner Objekte Einfluß auf die monatliche Insertionsgebühr erhalten soll. Beispielsweise könnte für eine Studenten-Mietwohnung monatlich weniger Insertionsgebühr anfallen als für ein Anlageobjekt in Millionenhöhe. Die Unterscheidung wird sich vermutlich nach der Welt richten, in der die Immobilie inseriert werden soll. Also Wohnen, Gewerbe, Anlage oder Ferien. Wie das Preismodell konkret aussehen wird, soll im Laufe der nächsten Monate kommuniziert werden.

trovit.co.uk für Deutschland

Irgendwie hatte ich im Hinterkopf, daß trovit.co.uk nur für London gedacht war. Jetzt gibt es die Metasuche auch in deutscher Sprache und wie ich gesehen habe mittlerweile auch in spanisch, französisch und italienisch. Die Übersetzung ist allerdings an manchen Stellen noch ziemlich mager. Zur Aufnahme neuer Objekte in den Suchindex muß ein XML eingeschickt werden. Leider nicht OpenImmo. Was nicht per XML kommt, wird vermutlich gecrawlt. Exposés werden keine angezeigt, dafür aber in einem Frame mit der Quelle verlinkt.

Immonet sucht…

…händeringend nach Personal. Zumindest läßt das ein Artikel im Hamburger Abendblatt von gestern vermuten. Unter dem Titel Karriere dank Verkäuferinstinkt, wird auf zwei Seiten die Firma Immonet als Arbeitgeber vorgestellt und einige Mitarbeiter erzählen ein bischen was über ihren Job. Außerdem gibt es eine Leseraktion (die ich dank des Banners mitten im Text fast übersehen hätte). Wer Interesse an einem Job bei Immonet hat, kann eine Postkarte mit Kurzvita einschicken und 10 Leser bekommen dann ein Gespräch mit einem Personalverantwortlichen.

Immobilien(ge)suche

Blockhunter heißt eine Plattform, die Immobiliensuchende und Immobilienanbieter zusammenbringen soll. Allerdings ist das Konzept anders als bei den normalen Portalen. Bei Blockhunter gibt es keine Immobilienanzeigen in Exposéform und auch keine Suchergebnislisten mit Objekten.

Möchte ich eine Immobilie kaufen oder mieten, benutze ich die Google Map und zoome in den Bereich hinein, in dem ich gerne ein passendes Objekt finden würde. Um diesen Bereich dann zu kennzeichnen, wird ein Block hinzugefügt, der sich an acht Punkten ganz einfach in der Größe ändern läßt. Dieser Bereich darf von der Fläche her nicht größer als 300 km2 sein. In einer kleinen Infobox unter dem Block werden deshalb Höhe und Breite in Kilometern und die Gesamtfläche in Quadratkilometern angezeigt.

Unterhalb der Karte gibt es dann ein Formular, das einen Namen, eine E-Mail Adresse für Benachrichtigungen sowie eine Preisspanne und die Anzahl der gewünschten Schlafzimmer abfragt. Außerdem gibt es ein Kommentarfeld, in dem der Suchwunsch ausführlicher verfaßt werden kann. Und das wars. Mehr passiert auf der Seite des Suchenden nicht. Er wird erst wieder informiert wenn ihm jemand ein passendes Objekt anbietet.

Auf der Seite des Anbieters passiert dann ein bischen mehr. Auch hier wieder nur die Unterscheidung zwischen verkaufen und vermieten. Auf der Google Karte wird dann der Standort der Immobilien gesucht und mit einem Icon markiert. Im Formular wird wieder Name und E-Mail erfragt, eine Preisspanne und die Schlafzimmer. Nun werden alle passenden Gesuche angezeigt. Das Ergebnis enthält die Namen der Suchenden, die Suchdaten, die Größe der Suchfläche und, wenn vorhanden, der Kommentar. Zudem gibt es ein Textfeld, dessen Inhalt an die vorher ausgewählten Gesuche verschickt werden kann.

Hat man sein Gesuch oder sein Angebot eingetragen, erhält man eine Mail mit Zugangsdaten. Hier lassen sich dann weitere Gesuche oder halt auch Angebote hinterlegen. Zusätzlich kann man sein Profil mit weiteren Informationen befüllen, die es dem Anbieter erleichtern ein passendes Angebot zu machen.

Der ganze Dienst ist kostenlos und werbefrei. Allerdings gibt es die Einschränkung, daß nur fünf Gesuche und ein Angebot gespeichert werden können. Ich finde die Idee ziemlich klasse. Ist die Frage wie sich sowas dann finanziert. Ich könnte mir bei diesem Dienst ein ähnliches Zahlungsmodell wie z.B. bei Jobportalen vorstellen, wo pro Kontaktaufnahme abgerechnet wird. Werde ich auf jeden Fall im Auge behalten.

Zurück aus Hannover

Die letzten zwei Tage war ich in Hannover bei der SEMSEO-Konferenz von Abakus Internet Marketing, auf die im Anschluß wieder die Pub Konferenz statt fand. Netterweise wurde ich von Immonet im Auto mitgenommen. Auf der Konferenz bin ich dann auch gleich Frank von Immobilienscout24 über den Weg gelaufen. Am Vorabend konnte ich bereits Markus Kellermann kennenlernen, der das neue Partnerprogramm von Immowelt betreut. Die Pub Konferenz am Abend war sehr gut besucht und gerade am Anfang konnte man sich kaum bewegen. Durch die vielen interessanten Gespräche ließ sich das aber leicht ertragen. Als Miwo (Immonet) und Frank (Immobilienscout24) zusammen We Are the Champions beim Karaoke gesungen haben war ich leider auf Toilette. Insgesamt ein sehr toller Abend.

Relaunch des Immowelt-Partnerprogramms

Das Immowelt-Partnerprogramm wird seit dem 1. April von der Agentur explido betreut und möchte nun richtig durchstarten. Bisher hatte ich den Eindruck, daß Immowelt das Partnerprogramm eher vernachlässigt hatte. Von mehreren Seiten hatte man gehört, daß neue Partner nur seeeehr langsam freigeschaltet wurden.

Mit der neuen Agentur, neuen Provisionsmodellen und neuen Werbemitteln wird sich das nun bestimmt ändern. Immowelt zahlt nun eine gestaffelte Klickvergütung (Normal: 5 Cent, ab 50 Leads 6 Cent, ab 100 Leads 7 Cent), eine Lead-Vergütung von 60 Cent für Neuregistrierungen und 25% Umsatzbeteiligung bei Anzeigenschaltungen.

Auch das Immowelt-Partnerprogramm war bisher meines Wissens nach nur bei Zanox verfügbar. Nun gehts, wie letzte Woche auch bei Immonet, bei affili.net los. Hab mich mal beworben. Mal schauen wie lange die Freischaltung dauert.

Die neuen Werbemittel sind perfekt an die neue Anzeigenkampagne von Immowelt angepaßt. Durch den Start bei Affili.net, und die dadurch hinzukommenden Affiliate-Partner, relativ zeitgleich mit der Anzeigenkampagne, wird auf ziemlich günstige Weise die Marke im Netz bekannter gemacht. Selbst dann, wenn nicht geklickt wird, werden sich die Motive einprägen. Hoffentlich melden sich nicht nur solche Partner an ;)

Interview mit IS24-Geschäftsführer Jürgen Böhm

Für die aktuellen Ausgabe der Immobilienwirtschaft wurde ein Interview mit dem Geschäftsführer von Immobilienscout24, Jürgen Böhm, geführt. Neben dem Thema Preiserhöhungen, wurden zudem noch zwei Themen angesprochen, die ich sehr interessant finde.

Zum einen die Frage, ob die Bemühungen seitens Google und Ebay im Immobilienbereich stärker zu werden einem Unternehmen wie Immobilienscout24 Sorge bereiten. Hierzu meint Jürgen Böhm, daß diese Entwicklungen zwar sehr genau beobachtet werden und beide Unternehmen durchaus in der Lage seien auch im Bereich Immobilien zu wachsen, die Suchmöglichkeiten aber zu wenig den Bedürfnissen der Suchenden entsprechen. Außerdem fehle ein vollständiges Serviceangebot rund um die Immobilie, abgesehen von der reinen Objektinsertion. Dazu fällt mir ein Blogbeitrag von business2.com.au ein, den ich gestern abend gelesen habe.

Außerdem las ich mit Interesse die Antwort auf die Frage, wie denn die langfristigen Planungen aussehen würden. Neben Investitionen in Bekanntheit und Reichweite wird außerdem in mehr regionale Informationen zur Lage und Infrastruktur und besseres Kartenmaterial investiert werden. Ob das jetzt soweit gehen wird wie z.B. bei zillow.com oder trulia.com, wo aktuelle Marktpreise für jeden einsehbar sind, bleibt abzuwarten. Sehr spannend fand ich den Hinweis, daß die weitere Entwicklung außerdem in Richtung Community gehen wird.

Eine weitere Entwicklung ist der Community-Gedanke. Das Internet ist ein Medium der Beteiligung und des Austausches geworden. Für Immobilienbörsen bedeutet das die Vernetzung innerhalb der Nachbarschaften, beispielsweise in Form von Communities und Foren.