Neues Immobilien-Mashup geht an den Start
Eine neues kartenbasiertes Immobilien-Mashup geht nächste Woche an den Start. UndWo.de, betrieben von dem Berliner Unternehmen Projekt B, basiert wie mapits.de auf den Immobiliendaten von Immobilienscout24, ist jedoch grafisch als auch funktional deutlich weiter ausgebaut. Die Suchergebnisliste enthält neben einer großen Google Map auf der die Lage der Objekte mit einem kleinen Symbol gekennzeichnet ist, einige weitere nette Details. Schön gemacht ist z.B. das Dropdown zur Änderung des Zielortes. Hier werden dann auch gleich die verfügbaren Objekte angezeigt. Die Markierung von Schulen, Krankenhäusern, Apotheken und weiteren POIs ist für die Zukunft geplant.
UndWo.de macht auf jeden Fall einen sehr guten Eindruck und ich bin auf die Entwicklung gespannt. Einen Blog gibt es übrigends auch.
Ergänzung: Mir ist gerade aufgefallen, daß sowohl der Aufbau als auch die Optik fast identisch mit trulia.com sind. Man könnte meinen es ist eine Kopie. Naja, studiVZ hats ja auch mit einer Kopie von Facebook geschafft.
Neustart für Mapits
Mapits.de, ein Mashup aus Google Maps und Anzeigendaten von Immobilienscout24, plant dieses Jahr einen Neustart. Es sollen eine Menge neue Features hinzukommen und die Anzeigen sollen sehr aktuell sein. Außerdem sollen mehr direkt über mapits.de eingegebene Immobilien ins Angebot fließen. Der Dienst ist kostenlos.
Gerüchten zufolge gab es nach dem Besitzerwechsel einige Probleme mit dem Datenlieferanten, weil dieser wohl nicht über den geplanten Verkauf der Software informiert war und sich gewundert hat, daß es auf einmal nicht nur ein, sondern gleich mehrere Mapits gab, die auf den Export der Immobiliendaten Zugriff haben wollten. Das scheint sich ja nun geklärt zu haben und man darf gespannt sein, wie der Dienst nach dem Relaunch in neuem Glanz erstrahlt.
Google legt die Maps API teilweise offen
Bisher war der Javascript Code der Google Maps API unleserlich und daher nur schwer erweiterbar. Nun werden Teile offen gelegt, um es Entwicklern zu ermöglichen, noch mehr und noch bessere Mashups zu programmieren. Gerade für Immobilien Mashups ist Google Maps einfach ideal.
Autocompletion in Immonets Suche
Etwas dynamischer sind die Suchformulare bei Immonet geworden. Im Eingabefeld für Städte, werden nun auch passende Vorschläge zu den ersten eingegebenen Buchstaben gemacht. Auch bei der Eingabe von Postleitzahlen werden Vorschläge gegeben. Wie lange das schon so ist, kann ich allerdings nicht sagen. Auf jeden Fall ist Immonet damit ein bischen schneller gewesen als Immobilienscout24, die diese Funktion noch im Betatest haben und erst zum Relaunch im April starten werden.
Ein bischen unschön finde ich allerdings, daß selbst dann, wenn man bereits ein Bundesland gewählt hat, alle Städte mit den entsprechenen Anfangsbuchstaben angezeigt werden.
Mein Zuhause aus der Vogelperspektive
Bei Immonet gibt es seit heute die Möglichkeit diverse deutsche Städte in der Vogelperspektive anzuschauen. Das Feature kommt von Microsofts Visual Earth, das Immonet bereits seit einiger Zeit für die Kartenansicht in Exposés verwendet. Bisher sind etwa 50 Städte verfügbar. Weitere sollen folgen.
Um die Möglichkeiten von Visual Earth zu demonstrieren, gibt es eine extra Demoseite, auf der man verschiedene deutsche Sehenswürdigkeiten direkt anfliegen kann. Die Vogelperspektive in einem Exposé ist leider noch nicht immer so treffend, wie man an diesem Acker erkennen kann.
Immowelt startet mit Freitextsuche
Immowelt bietet nun eine Freitextsuche an, bei der die Kombination von Suchort und Objektkriterien zum Ergebnis führt. Zur Verfügung stehen zwei Textfelder. Das erste Feld erwartet Kriterien für die Objektsuche, wie z.B. 2 Zimmer Wohnung bis 600 Euro.
Im zweiten Feld soll der Ort oder die Postleitzahl eingegeben werden. Gebe ich dort z.B. Kiel ein, funktioniert das alles wunderbar. Gebe ich allerdings Hamburg ein, erhalte ich dann aber die Fehlermeldung, daß keine Objekte vorhanden seien. Gesucht wird bei der Eingabe von Hamburg nicht in der Stadt Hamburg, sondern erstmal in Hamburg (Insel-Neuwerk). Eine Moeglichkeit verwandte Staedte zu waehlen waere nicht verkehrt. Aktuell laeßt sich der Suchradius erweitern. Hinter die Freitextsuche würde eine Kartendarstellung wunderbar passen, um sofort einen Überblick über das Angebot zu haben.
Immobilienscout24 Imagefilm
Bei Sven, u.a. Coach bei Immobilienscout24, bin ich gerade auf ein Imagevideo gestoßen, das ein paar Einblicke in das Unternehmen gibt. Es werden die wichtigsten Abteilungen vorgestellt und ein paar Saetze über die taegliche Arbeit gesagt. Natürlich wird immer wieder die Markführerschaft von Immobilienscout24 hervorgehoben. Auf jeden Fall eine nette Idee.
Immobilienscout24 kündigt Relaunch an
Bei Immobilienscout24 steht ein umfassender Relaunch an. Im April soll, einhergehend mit den Preisanpassungen, der Auftritt des Immobilienportals in neuem Glanz erstrahlen. Versprochen wird ein neuer Look, eine schnellere Suche und mehr Informationen.
In Zukunft wird man sich bei der Immobiliensuche durch vier Welten bewegen. Jede Welt stellt ein Themenportal da. Die Wohnen-Welt für Wohnimmobilien, die Gewerbe-Welt für Gewerbeimmobilien, eine Anlage-Welt für Kapitalanlagen und Versteigerungsobjekte und die Ferien-Welt für Ferienimmobilien.
Die neue Suche bei Immobilienscout24 kann man schon einige Zeit in einer oeffentlichen Beta-Version begutachten. Auch der neue Look ist dort zu sehen. Neben der neuen Suche soll es auch eine bessere Kartendarstellung, Umgebungsinformationen und Luftbilder geben. Der gesamte Auftritt soll deutlich übersichtlicher gestaltet sein.
Immonet-Werbekampagne zu anstößig
Die Immobilien Zeitung berichtet, daß die neue Anzeigenkampagne von Immonet vom Deutschen Werberat in Berlin als zu anstößig und fragwürdig bezeichnet wird. Der Grund für die Empörung ist das “sich liebhabende Pärchen” in einem Auto, auf das die Anspielung “Habt Ihr kein Zuhause” durchaus zutreffend ist.
Jetzt soll sich Immonet zu den Vorwürfen äußern. Bei Immonet freut man sich bestimmt schon über diese Tatsache, denn die Anzeige hat genau das erreicht, was damit bezweckt wurde. Man redet drüber.
Europäische Immobilien-Metasuche
Eine interessante, relativ neue Immobilien-Metasuchmaschine heißt Properazzi.com, kommt aus Spanien und ist nach eigenen Angaben, mit mehr als 1 Millionen Objektangeboten aus allen europischen Laendern, die Größte in Europa.
Auf der Startseite sticht einem auf der Suche nach einem (nicht vorhandenem) Impressum erstmal der Link Sprachen ins Auge. Dahinter verbergen sich in der Tat 29 Sprachen in denen die Suchmaschine verfügbar ist. Gleich daneben ein Link zu 90 Waehrungen (unter denen auch noch die German Deutsche Marks zu finden sind). Nicht schlecht.
Die eigentliche Suche kann auf zwei Wegen erfolgen. Über die Suchfelder im Kopf der Seite oder über die Google Map auf der Startseite. Der Cursor der Maus ist dabei an einen Punkt gebunden, der sich über einen Regler vergroessern und verkleinern laeßt und dem Suchradius entspricht. Nach einem Klick auf Hamburg, bekomme ich im Radius von 100 Kilometern 1736 Immobilien angezeigt. Links neben der Ergebnisliste lassen sich die Objektarten einschraenken.
Die Ergebnisse selbst bestehen aus einem Foto, dem Preis, einigen Objekteigenschaften und Beginn des gespiderten Textes der Objektbeschreibung. Das hier gespidert wurde, erkennt man an der noch nicht allzu sauberen Erkennung der relevanten Bereiche der Exposés. Darunter gibt es dann noch einen Link zur Quelle.
Ein Klick auf den Link führt dann zum Original-Exposé. Allerdings wird hier ein Frameset verwendet um zurück zur Ergebnisliste zu gelangen oder ein nicht mehr aktuelles oder fehlerhaftes Exposé zu melden.
Die Angebote selber stammen aus tausenden Webseiten. Verstaendlich, daß da noch nicht alle Exposés sauber geparsed werden.
In Zukunft soll es wohl noch weitere kostenpflichtige Features geben, mit denen sich der Dienst dann finanzieren will. Venture Kapital gab es bereits zum Start im November letzten Jahres.




