Immowelt iPhone-App
Die Marktgruppe hat eine Anwendung mit dem Namen Anzeigen in den App-Store gestellt, die den mobilen Zugriff auf alle angeschlossenen Kleinanzeigenportale, zu denen auch Immowelt gehört, ermöglicht. Über die App erhält der Nutzer Zugriff auf Suchagenten und Merklisten bei Immowelt. Hier mal ein paar Screenshots. Angeblich wird es in Kürze auch eine native App von ImmobilienScout24 geben.
Update 26.01.2010
Hier nun auch zwei Screenshots der Immowelt Starter-App für Android-Mobiltelefone.
Website des Jahres 2009
Die Gewinner bei der Wahl zur Website des Jahres 2009 stehen fest. In der Kategorie Immobilien wurde ImmobilienScout24 zur beliebtesten Seite, und Immonet zur besten Webseite gewählt.
ImmobilienScout24: Neue Preise in 2010
Bei ImmobilienScout24 steht in 2010 eine Preiserhöhung innerhalb der Pakete mit bis zu 15 Objekten an. Die Preisänderungen gelten ab dem 13.01.2010.
Dabei erhöht sich der Preis für die Profi Flat 5 von 129 Euro auf 149 Euro, die Profi Flat 10 von 199 Euro auf 229 Euro und die Profi Flat 15 von 268 Euro auf 299 Euro. Neu ist das 100er Paket für 990 Euro. Bis zum 12.01.2010 erhält man noch die alten Preise.
“Die jetzt erfolgte Anpassung fällt mit zwei bis vier Euro pro inseriertem Objekt moderat aus” sagt Ergin Iyilikci, Pressesprecher bei ImmobilienScout24. Das Preislevel für Immobilieninserate im Internet steige insgesamt. Auch der Wettbewerb passe seine Preise nach oben an – selbst diejenigen, die lange Zeit mit einer Preisgarantie geworben haben. Schließlich erhalten Immobilienanbieter inzwischen die meisten Kontaktanfragen über Immobilienportale. Gemessen an Anfragen und Vertragsabschlüssen biete ImmobilienScout24 nach wie vor das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Durch massive Investitionen in den Marktplatz sei in 2009 die Nachfrage für ImmobilienScout24-Kunden deutlich gesteigert worden.
Immobilien Casting
Die Immobilien Verlosung erhielt vor etwa einem Jahr so einiges an Aufmerksamkeit, war und ist in Deutschland wegen der Nähe zum Glücksspiel jedoch nicht direkt machbar. Einige Anbieter versuchten mit Tricks die gesetzlichen Hürden zu umgehen. Die Abfrage von äußerst anspruchsvollem Wissen bei einem monetären Einsatz von bis zu 50 Cent ist ein Beispiel, das auch private Fernsehsender gerne nutzen.
Gerade las ich eine Pressemitteilung von jemandem (nach eigenen Angaben Makler), der drei Wohnungen bei einem Immobilien Casting absetzen möchte. Die Teilnehmer sollen die Frage beantworten, wieso sie die Wohnung gebrauchen können. Aus allen Bewerbungen wird dann eine unabhängige Jury aus 9 Personen die besten Antworten auswählen. Die Gewinner erhalten eine Wohnung für 1 Euro. Die Teilnahme ist natürlich nicht kostenlos, die Immobilien müssen schließlich finanziert werden. Hier geht es ab 2,99 Euro los.
Na dann viel Glück ;)
Yoom.de – Marktplatz für Nachmieter
Heute wurde Yoom.de gelauncht. Das Startup aus Hamburg bietet einen Marktplatz, der Wohnungssuchende und private Wohnungsanbieter zusammenbringt. Anbieter haben zudem die Möglichkeit Geld zu verdienen.
Der Ablauf ist dabei ungefähr so: Jemand möchte ausziehen und einen geeigneten Nachmieter finden. Außerdem sollen evtl. vorhandene Einrichtungsgegenstände (z.B. Einbauküche) gegen Zahlung eines Abstandes mit übernommen werden können. Im Yoom-Inserat werden zudem noch die zu erwartenen Umzugskosten genannt und Besichtigungstermine angekündigt.

Ein Interessent geht dann zur Besichtigung und gibt, sollte er die Wohnung übernehmen wollen, anschließend ein Gebot ab. Auf Yoom sind Bewerbungsunterlagen für den Vermieter hinterlegt. Die Unterlagen des Höchstbietenden werden an den Vermieter weitergeleitet. Stimmt er dem Interessenten als Nachmieter zu, erhält der Inserent das Geld aus der Auktion. Lehnt der Vermieter ab, werden die Unterlagen des nächsten Bieters weitergeleitet.
An Yoom sind übrigens neben den Gründern auch drei Business Angels und der Investor Early Bird Venture Capital beteiligt.
Datenbank für Immobilienstudiengänge
Das Job-Portal der Immobilien Zeitung hat eine Datenbank für Immobilienstudiengänge veröffentlicht. Für die gezielte Suche in der Vielzahl an mittlerweile verfügbaren Bachelor-, Master- und Zertifikatsstudiengängen gibt es eine Suchmaske, mit der sich der Hochschulstandort, die Art der Hochschule, der Abschluß und der Studienschwerpunkt genau auswählen lassen.
Zu einem Studiengang werden u.a. die Anzahl der Semester bis zum Abschluß, evtl. anfallende Studiengebühren, Infos zu den Schwerpunkten, Voraussetzungen oder auch die Anzahl der verfügbaren Studienplätze pro Jahrgang angezeigt. Die Informationen in der Datenbank stammen direkt von den Hochschulen.
Immonet Homepage-Modul
Immonet hat mit dem Homepage-Modul ein neues Feature gelaunched, mit dem sich die Integration einer Immobiliensuche auf der eigenen Webseite äußerst einfach gestaltet. Besonders erwähnenswert finde ich jedoch die Bereitstellung von Plugins für gängige Content Management Systeme wie Joomla, Drupal und WordPress und die alternative Einbindung per PHP-Code-Schnipsel oder Java-Script.
Das Homepage-Modul erlaubt es nicht nur Immonet-Kunden die Suche zu integrieren. Die Anmeldung ist für jeden offen. Sollen jedoch nur die eigenen Angebote dargestellt werden, ist eine Registrierung aus dem Immonet-Anbieterbereich erforderlich – man muß also Kunde sein. Ist erst mal ein Konto angelegt, können beliebige Suchmodule erstellt werden.
Die Einrichtung erfolgt in vier Schritten.
Jedes Modul bekommt einen Titel und kann gezielt auf einzelne Objektkategorien beschränkt werden. Zusätzlich ist eine geografische Auswahl vom Bundesland bis zum Stadtteil möglich.
Der Einstieg in die Suche kann dann im zweiten Schritt festgelegt werden. Zur Auswahl stehen eine Objektliste, ein Suchformular, eine Linkliste in Katalogform und eine Städteliste.
Alle Elemente lassen sich dann im folgenden Schritt optisch anpassen. Alternativ lassen sich die von der eigenen Webseite bereits vorhandenen Stylesheets übernehmen um die Darstellung optimal an das eigene Design anzupassen.
Es folgt die Integration in die eigene Webseite. Die einfachste Variante ist die Einbindung per HTML/Javascript. Ein vorgenerierte Code kann per Copy & Paste direkt übernommen werden. Ist ein Webspace mit PHP 5.x vorhanden, kann der Einbau auch per PHP erfolgen. Ein entsprechendes Modul mit Beispieldatei kann geladen werden.
Wird die eigene Webseite auf Basis von Joomla, Drupal oder WordPress betrieben, stehen entsprechene Plugins zur Verfügung. Ich habe mal die Einbindung mit WordPress ausprobiert. Insgesamt hat die Einrichtung einer Suchseite nicht länger als 5 Minuten gedauert. Plugin runterladen, Plugin aktivieren und Benutzerdaten eingeben. Innerhalb von WordPress erscheint dann die Konfigurationsseite des Homepage-Moduls. Wenn hier bereits eine Suche eingerichtet wurde, reicht es einen Code in eine neue Seite zu kopieren und zu veröffentlichen. Fertig.
Aus meiner Sicht ist das Paket sehr gelungen. Mit ein paar Klicks kann jeder eine umfangreiche Immobiliensuche auf seiner Webseite integrieren. Und nicht nur Immobilienanbieter, sondern auch Städte- und Regionalportale, Blogger, Affiliates und alle anderen Webseiten mit Bedarf können profitieren.
Update: Ich hab das Plugin jetzt mal beispielhaft für eine Immobiliensuche Hamburg eingebunden. Die Farbkombis könnte man sicher besser anpassen, aber es soll ja nur eine Demo sein.
Immobilien Video-Blog
Wie kann ein Makler die Zeit die er täglich im Auto verbringt sinnvoll nutzen? Er könnte zum Beispiel bloggen. Und da ein Notebook auf den Knien während der Fahrt unter Umständen nicht so gesund ist, hat Thomas Neubauer von immobilien-und-consulting.de aus Frankfurt ein Video-Blog gestartet, in dem er kurze Clips mit Beiträgen veröffentlicht, die während der Fahrt aufgenommen wurden. Als Plattform wird Youtube genutzt, die Episoden sind auf seiner Homepage verlinkt. Schöne Idee.
diggars.com – Kleinanzeigen-Suchmaschine
Eine neue Suchmaschine für Kleinanzeigen entsteht unter dem Namen diggars.com. Letzte Woche wurde der erste Zweig, die Immobiliensuche, in einer Beta-Version gestartet.
Zum Start sollen bereits über eine halbe Millionen Angebote verfügbar sein, die laut Betreiber media it aus allen wichtigen Immobilienportale bezogen werden. Bisher sind mir Anzeigen von ImmobilienScout24, Immowelt, Immonet und ImmoBuddy über den Weg gelaufen. Die Daten werden über einen Crawler gesammelt, der Immobilienangebote identifiziert. Insgesamt sollen bereits fünf Portale abgesucht werden.
Die Suche erfolgt über einen Suchschlitz im Kopfbereich oder über ein Textlink-Verzeichnis. Insgesamt wurde hier zwischen den Suchschritten auf reichlich Text geachtet, was aus der Seite nicht gerade eine Augenweide macht. In der Textlink-Suche fallen die großen Bilder (teilweise an die 500kb) im Kopfbereich auf. Die Analyse der Suchbegriffe scheint noch verbesserungswürdig zu sein. Eine Suche in Hamburg lieferte gleich als erstes Ergebnis eine Wohnung in Berlin Prenzlauer Berg mit Hamburg als Städteangabe oder ein Haus zur Miete in Bremen Habenhausen. Auch wenn das Ausnahmen sein mögen, fallen sie doch gleich ins Auge. Die Suchergebnisse lassen sich über die üblichen Filter weiter einschränken.
In der Suchergebnisliste hat man nun zwei Möglichkeiten an die Details des Angebots zu kommen. Der direkte Link zum Quellportal ist unter den Basisinfos angegeben. Der Titel des Objektes ist jedoch auch mit einer eigenen Exposéseite verlinkt. (Letztes Jahr hatten wir hier schon mal die Diskussion zu dem Thema). Hier sind auch Bilder zu finden und der Hinweis, dass für eine Kontaktaufnahme doch das Quellportal aufgerufen werden soll.
Nach Abschluß der Beta-Phase soll sich diggars.com über Werbung finanzieren.
MyImmoworld wird versteigert
Einige erinnern sich vielleicht noch an das Immobilienportal, das vor ziemlich genau einem Jahr zum Verkauf stand. Damals hatte ich versprochen den Namen nicht zu nennen.
Da das Portal anscheinend bisher keinen Käufer gefunden hat, steht es seit gestern 18:00 Uhr in einer Auktion bei Sedo allen Interessierten zu Verfügung. Es geht übrigends um MyImmoworld.de. Verkaufsgegenstand sind neben Software, rund 900 Kunden und einigen Domains auch eine Wort-/Bildmarke.
Der bisherige Wunschpreis mag dem ein oder anderen durchaus Interessierten evtl. etwas übertrieben vorgekommen sein. Auch wenn der Mindestpreis noch nicht erreicht wurde, gehe ich davon aus, dass er deutlich unter dem damaligen Preis liegen wird ;) Ich bin gespannt wer kaufen wird.



