Google Zeitgeist 2010: ImmobilienScout24 in Top10

Google hat den Google Zeitgeist 2010 veröffentlicht, der einen Überblick über die häufigsten Suchbegriffe in verschiedenen Kategorien gibt.

In Deutschland hat es ImmobilienScout24 in die Top 10 der am schnellsten wachsenden Suchbegriffe geschafft. Am den ersten Plätzen finden sich “wm 2010″, “chatroulette” und “dsds 2010″ gefolgt von “immobilienscout24″ an Platz 5. Der Verlauf des Charts zeigt, dass sich das Suchvolumen in der ersten Jahreshälfte auf einem relativ gleichen Niveau hielt. Im Sommer gab es dann einen Einbruch, der sich ebenfalls konstant hielt. Gegen Ende des Jahres stiegen die Suchanfragen wieder leicht an.

Mitte September markiert Google einen Artikel der Süddeutschen Zeitung über die Einführung von Google Street View bei ImmobilienScout24. Google Street View selber befindet sich im Ranking auf Platz 9.

Die Top Suchanfragen bei Yahoo! wurden bereits am vor ein paar Tagen veröffentlicht. Platz 10 belegt hier “immobilien”.

mikawo.com – neues Immobilienportal für Österreich

Die Abkürzung mikawo(.com) steht für mieten, kaufen, wohnen und dahinter verbirgt sich ein neues Immobilienportal für Österreich, das jetzt in einer Beta-Version verfügbar ist.

Mit einer auffällig farbenfrohen und leicht verspielten Oberfläche hebt sich mikawo.com bereits auf den ersten Blick von anderen Immobilienportalen ab. Einige Formularelemente in der Suche erinnern beispielsweise stark an das iPhone, Ausstattungsmerkmale lassen sich aus einer Tagcloud auswählen, Anzeigen über ein kleines Herzchen in die Merkliste übernehmen.

Gesucht wird entweder mit Volltextsuche über den Suchschlitz auf der Startseite oder über eine geführte Detailsuche (w0bei Ersteres bei mir nicht so recht wollte). Die Ergebnisliste läßst sich in fünf unterschiedlichen Ansichten darstellen. Von der Listenansicht, über eine Gallerie bis hin zu einer Immobilienshow auf schwarzem Hintergrund. Im Exposé werden wichtige Punkte aus der Umgebung aufgelistet, die Daten kommen aus Foursquare.com und natürlich läßt sich jede Anzeige bei Facebook liken.

In der jetzigen Version können Anzeigen nur von Privat oder von Studenten aufgegeben werden. Allerdings nicht umsonst. Wer inserieren möchte, muss 1 Euro an ein Projekt spenden, das den Ausbau von Schulen in Afrika unterstützt. Gewerbliche Anbieter können sich aber an die Betreiber wenden.

Auch der Anbieter-Login ist etwas anders. Man wird von einem geschlossenen roten Vorhang begrüßt und kann sich dann mit einem vorhandenen Facebook, Twitter oder Google-Account anmelden.

Hier und da fällt die Bedienung noch etwas schwer, manche Elemente wackeln noch und an der einen oder anderen Stelle muss man etwas anders agieren als man das von anderen Immobilienportalen gewöhnt ist. So ist das aber bei beta-Version nun mal. Auf jeden Fall haben sich die Macher Gedanken gemacht und zumindest bei mir hinterläßt mikawo einen sympatischen Eindruck.

ImmobilienScout24 testet Facebook-App

ImmobilienScout24 sucht gerade Beta-Tester für eine neue Facebook-Anwendung. Mit der Anwendung lassen sich bei ImmobilienScout24 eingestellte Objekte in die eigene Facebook-Fanpage integrieren. Welche Features die App enthalten und wann sie für alle zugänglich gemacht werden wird bleibt abzuwarten.

Eine ähnliche Funktion, jedoch unabhängig von einem Immobilienportal, bietet das ImmoStudio von makler-apps.com, das ich im September schon mal erwähnt hatte.

Kolle Rebbe entwickelt neue Kampagne für Immowelt

Die Hamburger Agentur Kolle Rebbe entwickelt die neue Markenkampagne für Immowelt.
Im Februar 2011 soll die crossmediale Kampagne starten. Auch die B2B-Kommunikation wird übernommen.

Anzeigen, Plakate und massive Online-Maßnahmen sollen für mehr Bekanntheit, Sympathie und Visits sorgen. Emotional und sympathisch wird der neue Auftritt sein und die Immowelt unverwechselbar positionieren. Grundgedanke ist dabei eine individuelle Ansprache, die Träume, Wünsche und Sehnsüchte der Menschen adressiert. “Denn diese suchen mehr als Immobilien, sie suchen ein Zuhause”, erläutert Stefan Kolle, GF Kreation bei Kolle Rebbe.

Die aktuelle Genau meine Welt-Kampagne wurde von McCann Erickson entwickelt.

Anfang der Woche wurde von ImmobilienScout24 die Vergabe des Etats für eine integrierte Markenkampagne an NERGER//Radical Ideas Management GmbH veröffentlicht. Ziel wird es sein ImmobilienScout24 nicht mehr nur als reine Immobiliensuche darzustellen, sondern auch die zahlreichen Zusatzangebote ins Licht zu rücken. Die Kampagne soll ab Ende des Jahres in TV, Online und Print zu sehen sein.

ImmobilienScout24 mit neuem Preismodell ab 2011

Ab dem 13.01.2011 führt ImmobilienScout24 ein neues Preismodell ein, das flexibler sein und die regionalen und saisonalen Unterschiede und Schwankungen im Immobilienmarkt berücksichtigen soll.

Dabei gibt es zwei wesentliche Neuerungen: Zum einen wird es zukünftig möglich sein alle drei Monate das gebuchte Kontingent zu ändern und somit an die eigene Geschäftsentwicklung anzupassen. Bisher ist eine Änderung alle 12 Monate vorgesehen. Gewechselt werden kann bis zu drei Mal pro Jahr kostenfrei und ohne Vertragsverlängerung. Die Mindestvertragslaufzeit ist weiterhin 12 Monate. Die zweite Neuerung ist die Einführung von regionalisierten Preisen.

Regionaler Preis

Das neue Preismodell mit dem Namen Vario-Paket führt 4 Regionen ein, die sich an der folgenden Deutschland-Karte ablesen lassen:

Die Regionen A, B, C und D sind wie folgt:

Region A: Ballungszentren
Region B: Umland von Ballungszentren
Region C: Flächenland
Region D: Strukturschwächere Gebiete

In Kombination mit den gebuchten Kontingenten ergibt sich daraus folgende Preismatrix:

Mit einem Vario-Paket für die Region A kann weiterhin deutschlandweit inseriert werden. Hat man ein Paket für die Region D gebucht, kann mit einer Regioerweiterung auf Objektbasis eine abweichende Region gebucht werden.

Das neue Preismodell ist nicht ganz einfach zu überblicken. Daher gibt es einen Regiorechner, der nach Eingabe von Objektzahl und Region die zukünftigen Preis ausgibt. Insgesamt kann wohl gesagt werden, dass in der Region D der Preis konstant bleibt, die Preise in Ballungszentren (Region A) jedoch steigen. Bei kleinen Kontingenten weniger stark, bei größeren Kontigenten stärker. Steigen tun die Preise aber fast in jeder Kombination.

Soweit eine Zusammenfassung der Änderungen. Eine Übersicht gibt es auch noch hier und ein Video-Interview mit Marc Stilke gibt es hier.

“Die Preisanpassungen seien durch die ständige Steigerung der Reichweite und Einführung von technischen Neuerungen angemessen.”, sagte Marc Stilke heute morgen am Telefon.  Außerdem werde ImmobilienScout24 auch in 2011 wieder einen zweistelligen Millionenbetrag ins Marketing investieren.

edit: Starttermin ist der 13.01.2011 nicht der 01.01.2011

Google Street View in Deutschland gestartet

Heute ist Google Street View in den angekündigten 20 deutschen Großstädten Berlin, Bielefeld, Bochum, Bonn, Bremen, Dortmund, Dresden, Duisburg, Düsseldorf, Essen, Frankfurt am Main, Hamburg, Hannover, Köln, Leipzig, Mannheim, München, Nürnberg, Stuttgart und Wuppertal gestartet. Nachdem im Sommer gefühlt von nichts anderem mehr berichtet wurde, dürfte nun so ziemlich jeder Bürger wissen, was hinter Street View steckt. Als Partner zum Start ist u.a. ImmobilienScout24 dabei (hier die Landingpage). Mitte September wurden hier bereits die Karten auf Google Maps umgestellt (z.B. in der beta-Suche auf Umgebungskarte klicken).

Meine ersten kurzen Tests in Hamburg zeigten zumindest, dass doch ein recht großer Anteil des Straßenbildes verwischt wurde. Um die Street View Ansicht zu aktivieren muss man sich in einer der 20 Städte in Google Maps befinden und dann das kleine orange Männchen auf die blaumarkierten Straßen ziehen.

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Hier noch ein Video zur Street View Integration bei ImmobilienScout24:

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Wohnungsübergabe auf iPhone und iPad

Aus dem Hause Haufe-Lexware kommt eine neue App für iOS-Geräte die sich an Immobilienmakler, Eigentümer, Vermieter und Verwaltungen richtet. Mit ihr läßt sich eine Wohnungsübergabe bequem am mobilen Gerät durchführen.

Nach der Erfassung von allgemeinen Daten wie Übergabe/Abnahme-Datum, Anschrift, Wohneinheit, Mieter und Vermieter, erfolgt die Aufnahme von Mängeln in der Mängelliste. Dafür können Räume angelegt und mit beliebig vielen neuen Mängeln versehen werden. Als Beleg kann direkt ein Foto mit der integrierten Kamera gemacht oder ein bereits vorhandenes Bild auf dem Gerät ausgewählt werden.

Auch die Schlüsselübergabe ist abgebildet. Es können Schlüsselarten und jeweils eine Anzahl der übergebenen Schlüssel angegeben werden. Für die Erfassung von Zählerständen sind Eingabefelder für Gas, Wasser und Strom vorgesehen. Sollten weitere Zähler verfügbar sein, können drei weitere Felder frei belegt werden.

Sind alle Daten erfasst, kann man sich eine Zusammenfassung der Daten anzeigen lassen. Eine Übersicht der verknüpften Bilder ist ebenfalls möglich. Zur Unterzeichnung des Protokolls wird der Finger benutzt. Felder für die Unterschriften von Mieter und Vermieter sind vorhanden. Sollten bei der Übergabe Mängel aufgenommen worden sein und der Mieter Nachbesserung verlangen, so fragt die App das vorher ab und erlaubt die Eingabe von Ausnahmeregelungen.

Insgesamt erscheint die App äußerst hilfreich und für einen Preis von 79 Cent zur Einführung auch erschwinglich ;) Die App heißt Wohnungsübergabe-Protokoll und ist im App-Store verfügbar.

Hier noch ein paar Bilder:

Und ein Video gibt es auch noch.

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Yoom.de: Anpassung des Geschäftsmodells

Yoom.de, ein Marktplatz für die Suche von Nachmietern, hat eine Vereinfachung seines Geschäftsmodells angekündigt. Offenbar war die Ermittlung neuer Mieter per Auktion zu kompliziert. Daher werde die Auktion nun durch einen Festpreis ersetzt.

Bisher wurde der Vermieter nur mit den Unterlagen des Höchstbietenden versorgt. Künftig werden die Unterlagen von allen Interessenten weitergereicht. Der Ausziehende bekommt vom Nachmieter pauschal eine Netto-Kaltmiete als Ablöse, Yoom erhält einmalig 99 Euro vom Nachmieter.

Google Streetview Testlauf in Oberstaufen

Seit heute ist testweise die Streetview-Ansicht in Google Maps für den Ort Oberstaufen aktiviert. Dort kann man sich schon mal umschauen und hinter der Ortsgrenze auch einen Blick ins schöne Allgäu werfen. Bei meiner kleinen “Testfahrt” ist mir übrigens kein verpixeltes Gebäude begegnet, was sicher auch damit zu tun hat, dass Oberstaufen durch die frühzeitige Aktivierung auf mehr Touristen hofft.

Größere Kartenansicht

Außerdem sind einige Bilder von Sehenswürdigkeiten und öffentlichen Plätzen fünf großer Städte verfügbar. Bis Jahresende sollen dann alle 20 Städte freigeschaltet werden. Google hat einige Bilder zusammengestellt.

Google Places Suche

Google Places ist der nicht mehr ganz so neue Name für das ehemalige Google Local Business Center, quasi dem Branchenverzeichnis von Google. Wer dort einen Eintrag hat, und das sollte jedes lokal tätige Unternehmen heutzutage haben, erhält dort eine Unternehmensseite, eine Place Page. Auf dieser Seite werden Informationen zum Unternehmen dargestellt. Die Basisdaten gibt man selber ein, ebenso wie Videos, Fotos, Öffnungszeiten etc.

Bis vor ein paar Tagen wurden bei ortsbezogenen Suchanfragen noch bis zu sieben relevante Einträge aus Googles Branchenverzeichnis neben einer kleinen Google Map in der Suchergebnisliste dargestellt. Je nach Suchbegriff und Ort, konnte eine gute Platzierung innerhalb dieser prominenten Ergebnisse einen enormen Traffic bedeuten, auch wenn die Unternehmensseite in den organischen Suchergebnissen nicht ganz so gut gelistet ist.

Nun hat Google Place Search eingeführt, das die lokalen Ergebnisse direkter und prominenter in die Suchergebnisliste aufnimmt.  Lokale Suchanfragen werden entweder anhand der IP-Adresse, durch eine manuelle Eingabe oder durch einen Ort in der Suchanfrage erkannt. Die lokalen Einträge werden jetzt in der gleichen Größe wie andere Elemente der Suchergebnisliste dargestellt und unterscheiden sich vor allem durch einige Zusatzinformationen, die aus den Google Place Pages stammen. So wird der Eintrag mit einem kleinen Google Maps Marker, wenn vorhanden dem Logo und der Adresse auf der linken Seite ergänzt. Rechtsbündig findet man den Link zur Places Page und, wenn vorhanden, Hinweise auf Bewertungen.

Wer eine Google Place Page erstellt, muss sich damit abfinden, dass es ab jetzt möglich ist Bewertungen zum Unternehmen abzugeben. Das kann sowohl direkt bei Google, als auch auf einer der angeschlossenen Content-Partner wie etwa Qype.de passieren. Sind Bewertungen von verschiedenen Partnerseiten vorhanden, werden die Links direkt unter der Kontaktadressen im Eintrag zusammengefasst. Wirklich Einfluss nehmen kann ein Unternehmen hier nicht. Zwar kann ein Kommentar als unangemessen gemeldet werden, wie darauf reagiert wird entscheidet Google bzw. das jeweilige Unternehmen das den Content liefert.

Das Thema Maklerbewertungen wurde hier ja schon öfter diskustiert. Auch wenn es noch kein größeres dediziertes Portal für diesen Zweck gibt, kann längst an den unterschiedlichsten Stellen ein Kommentar zu jedem Unternehmen abgegeben werden. Google aggregiert diese Bewertungen nun schön prominent in den Suchergebnissen. Entziehen kann man sich dem nur über die Entfernung der Places Page.

Die typische Bewertung wird jedoch über einen Freitext und eine 5-Sterne Skala abgegeben. Differenziertere Bewertungskritierien sind nicht vorhanden, was nicht selten zu “sehr emotionalen” Texten auf den Bewertungsseiten führt.


Ich wundere mich, dass noch immer kein relevantes Portal für Maklerbewertungen entstanden ist. Bei den ganzen verstreuten Bewertungen wäre auch schon fast ein eigener Aggregator für Maklerbewertungen denkbar. Kombiniert mit gängigen Tools des Social Media Monitorings, etwa die automatische Einstufung der Stimmung eines Forenkommentars oder eines Tweets, der  Identifizierung von influencern u.ä., könnte das für Unternehmen wichtige Informationen liefern. Aber das ist ein anderes Thema.

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