wunschgrundstueck.de Immowelt

Selbstbewusst sollte man sein !!!

Auf meiner Stippvisite durch die Welt der Immobilienportale bin ich mal wieder auf etwas nettes gestoßen. Das im Saarland bekannte Immobilienportal mynexthome, welches dort die Platzhirschposition beansprucht, gibt bekannt -Zitat-

“Unser Ziel ist es, die Nr. 1 in der Internet(t)-Immobilienvermarktung im 21. Jahrhundert zu werden!”

Hierbei wünschen ich natürlich viel Erfolg und bewundere Ihr Selbstbewusstsein, bezweifel aber dass Immobilienscout24 die weiße Fahne hisst und Ihnen das Feld überlässt.

Grundrisse online erstellen

gliffy1.jpgDer Service Gliffy bietet einen Service, der das Erstellen von diversen Charts und Diagrammen über ein Webinterface ermöglicht. Dabei sind auch Grundrisse möglich. Gliffy arbeitet mit einem Fullscreen Flash-Interface, das sehr an Desktop-Software wie Visio von Microsoft erinnert. Noch befindet sich Gliffy in der Beta-Phase. Preise sind noch keine bekannt, aber derzeitig ist der Service gratis. Später wird es wohl einen kostenpflichtigen und einen werbefinanzierten Zugang geben. Auf CNET gibt es eine Review zu Gliffy.

Google Maps auf Immobilienwebseiten

Ich wollte nochmal drauf hinweisen, dass Googles Kartenmaterial Google Maps auch kommerziell frei einsetzbar ist. Gerade für Immobilienwebseiten wunderbar geeignet um Immobilien-Standorte zu kennzeichnen oder die nähere Umgebung über die Satelitenbilder darzustellen. Auch Anfahrtsbeschreibungen lassen sich mit Google Maps wunderbar verwirklichen. Alles ganz komfortabel über die Google Maps API. In der Vergangenheit gab es ja oft Abmahnungen wegen unerlaubter Verwendung von lizensierungspflichtigen Kartenmaterial. Darüber muss man sich bei der Verwendung von Google Maps keine Gedanken machen. Einzige Einschränkungen: Die Dienste, für die Google Maps verwendet werden, müssen kostenlos für jeden zugänglich sein. Wer für den Einstieg ein gutes Tutorial sucht, dem kann ich das Google Maps API Tutorial von Mike Williams empfehlen.

3D Rundgänge bei immobilien.net

Das größte österreichische Immobilienportal immobilien.net hat heute ein neues Feature namens Immo3D vorgestellt, bei dem sich Immobilien in einem 3D-Rundgang begehen lassen. Dabei werden allerdings keine Fotos zu einem Rundgang zusammengesetzt, sondern der Grundriss ist dreidimensional bearbeitet. Mit den Maustasten kann man dann durch das Objekt navigieren. Alternativ gibt es auch einen Kameraflug, der alle Räume abfliegt.

Um in den Genuss dieser 3D-Rundgänge zu kommen, muß ein Plugin der Firma JamJam installiert werden. Zumindest bei der Installation direkt von immobilien.net hatte ich erstmal Probleme im Firefox. Im Internet Explorer hat es dann funktioniert. Auf der Demoseite von JamJam liess sich dann auch das Firefox-Plugin installieren.

Klicken oder Tippen - Was ist einfacher?

Das habe ich mich gerade gefragt, als ich mir Immobilienportale außerhalb von Deutschland angeschaut habe. Hierzulande ist es ja eher Standard sich durch eine Reihe von Seiten zu klicken und das Wunschobjekt immer detailierter einzugrenzen. Danach kommen die Suchergebnisse. Durch interne Abhängigkeiten in den Datenbankstrukturen, lassen sich die vielen Optionen nicht auf einer Seite darstellen. So haben z.B. Wohnobjekte andere Eigenschaften als Mietobjekte. Dadurch werden mehrere Seiten notwendig, durch die man sich als Suchender klicken muß (außer es werden Techniken wie Ajax verwendet, was aber zumindest bei den großen Portalen noch nicht der Fall ist). Gut, es werden auf diese Weise eine Menge PageImpressions erzeugt, was für die Portalvermarktung ja nicht ganz unwichtig ist. Aber ist das die benutzerfreundlichste Art?

Eine andere Form der Immobiliensuche, die ich auf ausländischen Seiten immer wieder sehe, ist die Volltextsuche. Hier werden einfach Suchbegriffe wie z.B. “Hamburg Eimbüttel” eingegeben. Danach gibt es gleich die Suchergebnisse. Und erst dann können weitere Einschränkungen gemacht werden. Z.B. nur Objekte unter 1000,- im Monat und zwischen 2 und 3 Zimmern. Bei intelligenter Wahl der Suchbegriffe und guter Auswertung auf Portalseite, kommt man damit sehr schnell zum Ziel. So z.B. auf dem amerikanischen Kleinanzeigenmarkt Craigslist oder dem britischen Portal Trovit, welches nur Objekte für London und Umgebung enthält. In Deutschland gibt es diese Art der Benutzerführung meines Wissens nur bei Ebay.

Immobilien in meiner aktuellen Umgebung finden

Eine weitere interessante mobile Immobilien-Anwendung kommt mal wieder aus den USA. Dort hat die Firma Smarter Agent ein Tool entwickelt, das per GPS Informationen zur verkauften Objekten in der direkten Umgebung anzeigt. Über diesen Location Based Service können sich Interessenten ein direktes Bild über die Marktlage am aktuellen Standort machen.

In den USA werden Mobiltelefone bereits mit GPS Empfängern ausgeliefert. In Deutschland gibt es sowas zwar auch, allerdings nicht im subventionierten Angebot der großen Netzbetreiber. Schade eigentlich. Mit GPS-Daten lassen sich sicher gerade bei der Immobiliensuche viele nette Ideen umsetzen.

Objektbilder und Informationen direkt aufs Handy

Das schwedische Immobilienportal Hemnet hat im Mai einen Suchagenten gelauncht, bei dem Interessenten sofort die wichtigsten Objektdaten mit Bildern auf ihr Handy geschickt bekommen. Das passiert sobald ein neues, dem Suchprofil entsprechendes Objekt neu eingestellt wurde. Der Dienst ist kostenlos und basiert weder auf SMS noch MMS Technologie, sondern nutzt die Content-Plattform der schwedischen Firma Mobispine. Mobispine ist ein Java Midlet, dass die MIDP 2.0 Technik benutzt, die deutlich weniger Traffic erzeugt. Das spart kosten auf Seite des Empfängers, denn Mobispine überträgt alle Daten auf IP-Basis per GPRS.

Meine Schwedischkenntnisse bewegen sich leider gegen Null und deshalb konnte ich den Dienst nicht testen. Wenn die GPRS-Trafficpreise in Schweden genauso hoch sind wie in Deutschland (ich soll für 810kb Traffic im Juni doch ernsthaft knappe 22,- zahlen!!), dann wird das wohl nicht mehr als ein zusätzliches Goodie werden. Die Entwicklung ist aber durchaus interessant. In Deutschland hat Immonet zusammen mit Vodafone ja auch schon einen ersten Versuch gestartet, das Suchen nach Immobilien mobil zu machen.

Immobilien Meta-Suche

Gerade bin ich auf ein Projekt namens immdex.de gestossen, was auf den ersten Blick nach einem reinen SEO-Projekt aussah. Interessant fand ich allerdings, dass die Suche Objekte von den Immobilienportalen immowelt.de und immopool.de ausgespuckt hat. Die sehr einfach gestalteten Objektdetails verweisen jeweils auf das vollständige Expose beim jeweiligen Portal. Ringsherum Adsense und SEO-Texte.

Die Idee finde ich allerdings nicht schlecht und ich frage mich, wieso es sowas in Deutschland noch nicht in “gut umgesetzt” gibt. Also eine Meta-Immobiliensuche, die Anzeigen von allen größeren Portalen enthält. Vermutlich tun sich die meisten Portale schwer damit ihre Objektdaten zu exportieren.

In der Schweiz gibt es diese Meta-Suche bereits. Die Web 2.0 Immobiliensuche immo.search.ch, sucht in den Anzeigen verschiedener schweizer Anzeigen- und Immobilienportale.

Expose per Wireless LAN

KnockboxEine neue interessante Technik der Immobilienvermarktung kommt aus den USA. Dort wurde eine kleine Box names Knockbox vorgestellt, die per Wireless LAN Informationen über eine Immobilie bereithält. Im Prinzip soll das so funktionieren, dass ein Interessent direkt zur Immobilie fährt, sich dort mit seinem Handheld, Smartphone oder Notebook per WLAN direkt mit der Knockbox verbindet und dort alle relevanten Informationen zur Immobilie vorfindet. Dazu gehören neben den Standardinformationen auch Innen- und Außenfotos, ein virtueller Rundgang, Informationen zum Makler und auch die Möglichkeit alles als PDF runterzuladen. Eine Verbindung ins Internet ist allerdings nicht möglich.

Der erste Lizenznehmer dieser Technologie in den USA ist eine Immobilien-Franchise-Kette namens SellSmart Real Estate. Mitgliedsmakler erhalten dort die Knockbox für $150.

Auf jeden Fall eine nette Idee. Als Ergänzung zu den klassischen Galgenschildern sicher geeignet. Und in den USA sind mobile Endgeräte ja auch viel weiter verbreitet als hier.

Web 2.0 Technologien in der Immobilienvermarktung

Dr. Stefan Krusche informiert in seinem neuen Blog Das Virtuelle Haus über die Verwendung von Web 2.0 Technologien in der Immobilienvermarktung. Seine Firma Dr. Krusche & Partner PartG bietet unter auf der Projektseite Das virtuelle Haus die Erstellung von interaktiven Webseiten (virtuelle Rundgänge, interaktive Karten) für Ferienimmobilien an. Leider fand ich dort nur Screenshots und keine Demoseite.