Bundesvereinigung Spitzenverbände der Immobilienwirtschaft
Im Rahmen der seit heute geöffneten Expo Real in München, wurde bekannt gegeben, daß die wichtigsten Interessenvertretungen aus der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft künftig stärker zusammenarbeiten wollen. Unter dem Namen Bundesvereinigung Spitzenverbände der Immobilienwirtschaft (BSI) sollen noch stärker als in der Vergangenheit die Interessen der Mitgliedsverbände in Politik und Öffentlichkeit vertreten werden.
Zu den Mitgliedsverbändern zählen der Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen (BFW), der Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen (GdW), Haus & Grund, der Bundesfachverband Wohnungs- und Immobilienverwalter (BFW), der Dachverband Deutscher Immobilienverwalter (DDIV) und der Verband deutscher Pfandbriefbanken (vdp).
35 Millionen Dollar für Villa von Nicolas Cage
Hollywood-Star Nicolas Cage will seine Villa (Bj. 1940) nahe des Hollywood Boulevard in Los Angeles verkaufen. Und das für schlappe 35 Millionen US-Dollar. Gekauft hatte er sie 1998 für etwa 7 Millionen US-Dollar. Frühere Besitzer des Anwesens waren u.a. Tom Jones und Dean Martin.
Spidern von Immobilienanzeigen in der Schweiz legal
In der Schweiz gibt es, anders als in Deutschland, gleich mehrere Metasuchmaschinen für Immobilien (anzeiger.ch, alle-immobilien.ch, immo.search.ch, etc), die die Exposés aller (größeren) Immobilienportale in der Schweiz listen. Wer auf der Suche nach einer Immobilie ist, muß nicht erst alle Portale durchsuchen, sondern sucht nur auf einem und wird dann auf das Exposé auf dem Portal weitergeleitet, auf dem der Anbieter die Immobilie eingestellt hat.
Die Anzeigen werden automatisch über Suchmaschinenroboter bei den Portalen ausgelesen, aufbereitet und in eigener Form dargestellt. Außerdem werden die Informationen meistens noch mit eigenen Inhalten aufbereitet.
Aus Sicht der Immobilienportale ist das natürlich nicht so schön, denn die Besucher kommen nur dann, wenn auch ein interessantes Angebot gefunden wurde und klicken sich nicht durch die eigene Suche. Dadurch gehen Page Impressions verloren und evtl. auch der ein oder andere Klick auf die Anzeige eines Werbekunden.
In der Schweiz haben aus diesem Grund die vier großen Immobilienportale Immoscout24, Homegate, Tamedia (diverse Anzeigenportale) und Swissclick (immoclick.ch) gegen die Metasuchmaschine anzeiger.ch durch drei Instanzen bis zum Bundesgericht geklagt. Im Frühjahr 2005 wurde die Klage jedoch vom Bundesgericht abgewiesen. Ein Grund dafür war, daß die Daten der Portale noch mit zusätzlichen Informationen aufbereitet worden sind.
Der Traffic scheint so gut gewesen zu sein, daß Homegate z.B. alle-immobilien.ch übernommen hat. Auch die Partnerportal-Liste von Homegate zeigt, daß mit Metasuchmaschinen mittlerweile zusammengearbeitet wird.
Aber wie ist das ist Deutschland? Mir ist nur eine Immobiliensuche bekannt, die Anzeigen mehrerer Portale vereint. Und das ist immdex.de. Allerdings ist immdex.de meiner Meinung nach ziemlich schlecht umgesetzt. Bei mir funktioniert z.B. die Google Map zur Zeit nicht, die Benutzerführung ist umständlich und die Preise werden auch nicht ordentlich dargestellt. Die Anzeigen scheinen aber auch gespidert zu sein.
Ich frage mich deshalb, ob es von den Portalen dazu schon irgendwelche Reaktionen gab. Andererseits… Traffic ist Traffic. Besser einen Link von einer Immobiliensuchmaschine als von einer spammigen Pseudosuchmaschine.
Mietspiegel für ganz Deutschland in der Übersicht
Auf der Seite mietspiegeltabellen.de hat Rolf Schubert Links zu saemtlichen Mietspiegeln in Deutschland zusammengestellt, die meistens kostenlos oder gegen eine geringe Gebuehr verfuegbar sind. Ueber ein Dropdown-Menü laesst sich die Uebersicht bequem nach Bundeslaendern, Staedten und Gemeinden filtern. Die Tabelle enthaelt je nach Verfuegbarkeit Mietspiegel zu Wohnraum und/oder Gewerberaeumen mit Angabe zum Erscheinungsdatum.
Schönes Beispiel für Video-Exposés
Auf floridagulfcoaststories.com hat Tim ein paar nette Video-Exposés entdeckt. Natuerlich wieder in den USA. Das sind natuerlich recht aufwendige Produktionen fuer exklusive Immobilien.
Rahmenvertrag zwischen Immonet und Engel & Völkers
Engel & Völkers setzen (wieder) auf Immonet. Die weltweit über 200 Büros des Immobilienunternehmens, das hauptsaechlich hochwertige Immobilien vermarktet, stellen ihre Objekte allesamt bei Immonet ein. Ein Hauptgrund ist dabei die starke Reichweite von Immonet in den Printmedien. Dabei ist es aber auch kein Geheimnis, daß Engel & Völkers vor einigen Jahren noch einer der Hauptinvestoren vom Immonet-Vorgaenger PropertyGate.com war. Zwischenzeitlich gab es auch eine Kooperation mit Immobilienscout24.
Rundflug über Immobilien in Kapstadt mit Google Earth
Wer sich mal ein paar nette Immobilien in Kapstadt aus der Naehe anschauen moechte, der kann sich auf capetown-online.com eine Sammlung von Geodaten runterladen. In Google Earth lassen sich dann die Objekte anfliegen und man kann sich die naehere Umgebung und natuerlich weitere Informationen zur Immobilie anschauen.
Video Exposés im Social TV ?
Der Hype, der in letzter Zeit um Videos im Internet gemacht wurde und heute abend durch Googles Kauf von YouTube.com fuer schlappe 1,65 Milliarden US-Dollar seinen vorlaeufigen Hoehepunkt fand, laesst mich erneut ueber Video-Exposés nachdenken.
Dazu kommt noch das Venice Project, das von den Skype- und Kazaa Gruendern derzeitig entwickelt wird. Das Venice Project ist ein P2P-Netzwerk fuer professionelle und hochwertige gestreamte Videodaten, in das jeder seine eigenen Inhalte einstellen kann. Momentan werden wohl Verhandlungen mit Inhabern von Filmrechten gefuehrt. Finanziert wird der Breitband-Sender ueber Werbung und ist nach eigenen Aussagen
“…the most effective, creative and targeted advertising
platform anywhere in the TV world…”.
Viele Informationen findet man leider noch nicht dazu. In der Business Week gibt es einen laengeren Artikel.
Microsoft hat eine Kooperation mit blinkx.tv geschlossen, die zukuenftig alle Video-Anwendungen bei MSN und Live.com versorgen werden und Pro7 hat schon vor einiger Zeit MyVideo.de gekauft. Robert Basic hat das alles sehr schoen dokumentiert.
Auch wenn es kaum konkrete Informationen zum Venice Project gibt, kann man sich einiges im Kopf zusammen spinnen. Die Entwickler scheinen großen Wert auf ausgekluegelte Werbemoeglichkeiten zu setzen. Schon ueber die IP-Adresse lassen sich die Standorte der Besucher ermitteln. Kombiniert mit Inhalten die Fernsehqualitaet haben, entsprechend vielen Zuschauern und den Daten ueber ihre TV-Vorlieben ergeben sich erstklassige Moeglichkeiten einzelne Zielgruppen anzusprechen. Bei entsprechender Verbreitung koennte man dort sogar Video-Exposés schalten.
Aber irgendwie ist es auch unwahrscheinlich, daß dieser Sender in absehbarer Zeit in Deutschland so verbreitet ist, daß man jetzt schon ueber solche Sachen nachdenken muß.
Internet Explorer 7 kommt noch im Oktober
Das war heute bei heise.de zu lesen. Im Oktober noch wird die finale Version zum Download bereit stehen und ein paar Wochen spaeter per automatischem Update installiert werden. Man kann sich jetzt darueber freuen, weil durch die integrierte Live-Suche sicher mal mehr Traffic von MSN kommen wird und sich die Optimierung dort z.Z. noch weitaus weniger kompliziert gestaltet als bei Google. Andererseits kann man sich u.U. schon mal auf einige Umbauten vorhandener Webseiten einstellen. Genauere Informationen dazu gibt es im IEBlog.
Man darf gespannt sein, denn durch die enorme Verbreitung des Internet Explorers duerfte auch die Live-Suche jetzt mal Benutzer bekommen.
Wenn ich mir mal die aktuellen Platzierungen beim Suchbegriff Immobilien anschaue, muß ich allerdings erstmal schmunzeln. Auf Platz 1 steht hier nicht www.immobilienscout24.de, sondern das Regionale Verzeichnis immobilien.immobilienscout24.de. Es folgt immonet.de an Platz 2 und immobilien.de an Platz 3 und 4. An Platz 5 steht immowelt.de und erst auf Platz 7 findet sich www.immobilienscout24.de.
Das ultimative Immobilienportal
Wie das aussehen müßte, hat sich The Phoenix Real Estate Guy überlegt. Neben jeder Menge Fotos zum Objekt, werden viele Informationen zur jeweiligen Umgebung, z.B. Schulen, Nachbarschaft oder Kriminalitaetsrate, gewünscht. Außerdem die Wahl zwischen einer Kartensuche und der klassischen Suche durch Auswahl verschiedener Kriterien. Ein weiterer Punkt ist mehr Moeglichkeit zur Interaktion, angefangen mit einem Blog.
Die Wünsche sind wohl alle nicht auf den deutschen Markt übertragbar. Eine Kartensuche findet man ja bei kleineren Portalen schon, die gewünschten statistischen Informationen habe ich aber noch bei keinem deutschen Immobilienportal gesehen. Auch Blogs gibt es bei den Großen Portalen (noch) nicht. Bei Immowelt habe ich zwar mal ein Forum gesehen, das sah allerdings nicht sehr aktiv aus.
