Generator für Exposé-Überschriften
Die iPhone-App Headliner von Flowfact erstellt per Zufall Überschriften für Exposés. Wenn das Ergebnis nicht gefällt, schüttelt man sein Telefon und bekommt den nächsten Vorschlag.

Dabei kommen dann Vorschläge wie “Freundliche Vermieter brauchen elitäre Details“, “Volltreffer für Junggesellen in toller Lage mit liebenswerter Bar im Erdgeschoss” oder “Exklusive Renditefüchse bevorzugen hochwertige Innenstädte“.
Relaunch auch bei wunschgrundstück.de
Nach Immowelt und Immobilien.NET kündigt nun auch wunschgrundstück.de einen Relaunch für Ende September an.
Eine Agentur hat beim Redesign das Thema “Immobilien verkaufen sich über emotionale Ansprache” in den Mittelpunkt gestellt. Außerdem wird der Fokus noch mehr auf kommunales Bauland und Grundstücke gelegt sein, wobei aber Häuser, Wohnungen und Gewerbeimmobilien nicht untergehen werden.
Neben der optischen Überarbeitung wird es eine ganze Reihe neuer Features und technischer Verbesserungen geben. Die Import-Schnittstelle soll zukünftig auf über 10.000 Immobilien die Minute kommen. Weiterhin soll die Gesamtperformance deulich gesteigert worden sein.
Für den Suchenden wird es einen persönlichen Bereich geben, in dem Suchaufträge, Merkzettel, Notizen und Anfragen verwaltet werden können. Die Überarbeitung des Backoffices für Anbieter soll ebenfalls noch dieses Jahr stattfinden.
Axel Springer AG beteiligt sich an SeLoger.com
Die Axel Springer AG hat sich mit 12,4 Prozent an SeLoger SA beteiligt, die in Frankreich u.a. die führenden Immobilienportale seloger.com und immostreet.com betreibt. Die verbleibenen Anteile sollen ebenfalls übernommen werden. Ein entsprechendes Angebot zu einem Preis von 34,- pro Aktie soll öffentlich abgegeben werden. Hier muss jedoch die Kartellbehörde noch zustimmen. Insgesamt wird das Unternehmen mit 566 Millionen Euro bewertet.
Auf den sechs Immobilienportalen seloger.com, immostreet.com, selogerneuf.com, bellesdemeures.com, vacances.seloger.com und agorabiz.com sind rund 1,1 Millionen Immobilienangebote zu finden. Die monatliche Reichweite liegt bei 14,1 Millionen Visits. Die EBITDA-Marge lag im ersten Halbjahr 2010 bei 52 Prozent.
Springer möchte mit der Übernahme die europäische Präsenz bei den Online-Rubrikenmärkten stärken.
Update 13.09.:
Der Großaktionär Groupe Arnault hat das Springer-Angebot von 34,- pro Aktie abgewiesen. Der Wert des Unternehmens sei deutlich höher. Groupe Arnault wünscht sich eine stärkere Berücksichtigung des Wachstumspotentials von seloger.com bei der Preisfindung.
Update 16.09.:
Die australische Caledonia Investment hat 10 Prozent von seloger.com erworben. Außerdem könnte die französische Zeitung Le Figaro und der französische Konzern Lagardere ebenfalls Interesse haben. Springer hat bisher das Angebot nicht erhöht. Seinen Aktionären rät seloger.com ihre Anteile derzeitig nicht zu verkaufen.
Update 17.09.:
seloger.com hat nun eine Investmentbank als Berater hinzugezogen, mit der das weitere Vorgehen und mögliche Strategien untersucht werden soll.
Update 28.09.:
Die Axel Springer AG hat ihr Übernahmeangebot der französischen Wertpapieraufsicht vorgelegt. Das Angebot von 34,- pro Aktie, das bereits abgelehnt wurde, ist nicht verändert worden. Man ist davon überzeugt, dass SeLoger.com das Angebot attrativ bewerten würde.
Update 29.09.:
SeLoger.com hat das Angebot von gestern erneut abgelehnt. Mal abgesehen vom Preis, sieht man keinerlei mögliche Synergien. Außerdem wurde keine Mindestannahmeschwelle für das Angebot festgelegt. SeLoger.com werde alles tun um eine schleichende Übernahme durch Springer zu verhindert.
Update 26.10.:
Die Aktien von SeLoger.com wurden auf eigene Bitte vom Handel ausgesetzt. In Kürze soll dazu eine Mitteilung veröffentlicht werden.
Update 27.10.:
SeLoger.com hat ein Gutachten in Auftrag gegeben, um den tatsächlichen Unternehmenswert zu ermitteln. Laut dem Gutachten liegt der Preis pro Aktie zwischen 37,10 Euro und 40,00 Euro. Springer bietet jedoch nur 34,00 Euro je Aktie.
Update 05.11.:
Die französische Kartellbehörde hat das öffentliche Angebot zur Übernahme sämtlicher Anteile an SeLoger.com durch Axel Springer genehmigt. Nun muss nur noch die französche Börsenaufsicht AMF zustimmen.
Update 19.11.:
Die französiche Kartellbehörde hat der Übernahme sämtlicher Anteile an SeLoger.com durch die Axel Springer AG vorbehaltslos zugestimmt.
Update 30.11.:
Die Französische Wertpapieraufsicht hat das öffentliche Übernahmeangebot genehmigt. Ein Zeitplan soll in Kürze veröffentlicht werden.
Update 01.12.:
Seloger.com kündigt an, man werde die Übernahmeerlaubnis der französischen Börsenaufsicht beim Pariser Berufungsgericht anfechten.
Update 16.12.:
Das Springer-Angebot wird wegen ausstehender Gerichtsentscheidung verlängert. Ursprünglich sollte das Angebot bis zum 11. Januar gelten.
Update 04.01.:
SeLoger.com beruft außerordentliche Hauptversammlung für den 20. Januar ein. Aktionäre sollen dort über die Beschränkung der Stimmrechte großer Aktionäre auf 15% entscheiden.
Update 05.01.:
Springer hat die Stimmrechtsbeschränkung großer Aktionäre kritisiert. Die Maßnahme sei nicht im Interesse des Unternehmens und der Aktionäre. Man glaube fest an das Prinzip “ein Anteil, eine Stimme”.
Update 18.01.:
Springer macht neues Angebot. Ausichtsrat empfiehlt Aktionären die Annahme.
Google Instant – Suchergebnisse in Echtzeit
In den letzten Tagen gab es schon mehrere Hinweise auf die neue Echtzeitsuche von Google. Scheinbar sind nun noch mehr User freigeschaltet. Ein Post im Google Blog gibt mehr Infos.
Wie das am Beispiel Immobilien aussieht habe ich mal gescreenshotet. Nachdem Google Suggest bei dem Keyword Immobilien eine ganze Zeit von ImmobilienScout24 “gebranded” war, scheint diesen Platz nun Immonet eingenommen zu haben.
Auf den ersten Blick erscheint mir dieses Feature eher als nervig. Glücklicherweise läßt es sich deaktivieren.




Immobilienmakler-Tools für Facebook
Immobilienunternehmen die eine eigene Facebook-Page betreiben und pflegen, haben vermutlich Interesse an einer einfachen Integration ihrer Immobilien-Angebote.
ImmoStudio von makler-apps.com ist genau dafür gemacht. Momentan befindet sich die Anwendung noch in der Beta-Phase und ist daher kostenlos. Danach soll sie 5,- monatlich kosten. Dafür lassen sich dann Objekte einfach im Facebook-Profil oder auf einer Facebook-Page einbinden. Eine Integration von OpenImmo ist bereits geplant.
So ein Feature bietet sich auch für Immobilienportale an, die ihren Kunden eine solche Anwendung zur Verfügung stellen könnten. In den USA macht das z.B. realtor.com schon eine ganze Weile. Flowfact stellt für Kunden der 2010er Version ihrer Immobiliensoftware ein Facebook-Addin zur Verfügung.
Es geht ja nicht nur um die Listings an sich, sondern vor allem auch darum, Interessenten die aus dem Netzwerk kommen, direkt und auf einfachem Wege passende Angebote zur Verfügung zu stellen. Diese können dann mit den eigenen Freunden besprochen werden. Der Anbieter hat die Möglichkeit in die Diskussion mit einzusteigen und evtl. Fragen direkt zu beantworten. Eine ähnliche Funktion hatte ImmobilienScout24 Ende letzten Jahres in ihrer Vision für 2010 skizziert. Vielleicht kommt von dieser Seite ja auch noch was.
Immobilien.NET kündigt Relaunch an
Immobilien.NET aus Österreich kündigt einen großen Relaunch für den Herbst an. Auf Basis einer Usability-Studie wurde die Benutzeroberfläche stark verbessert und die Immobiliensuche dabei deutlich in den Vordergrund gestellt.
Geschäftsführer Markus Ertler:
“Mit unserem neuen Auftritt verfolgen wir mehrere Ziele für den User. Zum einen möchten wir die Übersichtlichkeit der Seite erhöhen: Mit wenigen Klicks zu einem optimalen Suchergebnis – das ist die Prämisse! Zum anderen sollen Immobiliensuchende und Makler vermehrt aktiv mit uns in Kontakt treten – und das jederzeit und über die üblichen Social Media Kanäle hinaus.”
Vor zwei Jahren wurde der letzte Relaunch von Immobilien.NET angekündigt, der dann Ende Oktober 2008 live geschaltet wurde.
Immowelt Relaunch Preview
In den letzten Wochen gab es hier den den Kommentaren schon einige Male einen Hinweis auf den geplanten Relaunch von Immowelt.
Seit gestern gibt es nun eine Ankündigungsseite mit einem kleinen Video, dass einen ersten Eindruck der neuen Immowelt vermittelt. Der Termin für den Relaunch ist Anfang Oktober. Zu diesem Zeitpunkt, laut Countdown, genau in 30 Tagen, 22 Stunden und 42 Minuten.
Neue Funktionen lassen sich nur erahnen. Das Design wirkt jedoch frisch und sehr viel aufgeräumter als zur Zeit. Der letzte Relaunch von Immowelt war am 08. Oktober 2007.
Social Media und Immobilienmarketing – „Schöne neue Mitmachwelt“ auch in der Immobilienbranche?
Wie bereits angekündigt, kommt hier der erste Teil einer kleinen Serie von Gast-Beiträgen zum Thema Social Media Marketing in der Immobilienwirtschaft. Die Fortsetzungen folgen in den nächsten Wochen.
Daniel Görs, “Kommunikationsberater 2.0″ und Geschäftsführer Eyecansee – Agentur für PR, Marketing, Vertrieb -, über grundlegende Fragen und Fakten rund um den professionellen Einsatz des Web 2.0 durch Immobilienprofis.
“Social Media” ist längst nicht mehr nur etwas für Technikfreaks (so genannte “Nerds”), sondern bereits in weiten Teilen der Bevölkerung angekommen. Weltweit, in Deutschland – und auch in der Immobilienwirtschaft. So wie vor einem Jahrzehnt die Vision belächelt wurde, dass Immobilien künftig vor allem über das Internet vertrieben werden, so steht mit dem Web 2.0 und seinen “sozialen Medien” ein neuer Paradigmenwechsel bevor – so zumindest die Meinung vieler (vermeintlicher wie tatsächlicher) “Experten”.
Zwei Videos, die eine gute schnelle Einführung zur “Social Media Revolution” bieten:
Keine Frage, dass Social Media ein Hype ohnegleichen ist – aber wie viel Substanz steckt darin? Kann man “die Kirche tatsächlich im Dorf lassen”, wenn laut weltweit führenden Markforschern wie Forrester die Social Media Marketing Budgets in den kommenden fünf Jahren um ein Drittel steigen sollen, sodass im Jahr 2014 satte 3,1 Milliarden Euro allein in Social Media Kampagnen fließen?
Ja, man kann. Denn vor dem Hintergrund der Übertreibungen und der Lobpreisungen der “New Economy” und dem Platzen der Dotcom-Blase, winken heute viele (zu Recht) ab, wenn selbst ernannte “Social Media Experten”, “Coaches” oder so genannte “Evangelisten” ihre farbenfrohen Powerpoints an die Wände der Konferenz- und Seminarräume der Republik projizieren. Das Problem: die guten Ideen und Konzepte sind Legion, nur praxisbewährte Vermarktungs- und Businessmodelle sind Mangelware. Aber es gibt Erfolgsbeispiele, bei denen es sich lohnt, näher hinzusehen – und für sein eigenes (Immobilien-) Unternehmen Bewährtes zu adaptieren.
“Finance 2.0″ und “Social Banking” sind bereits etabliert: (wann) folgen die Immobilientransaktionen 2.0?
Ein Blick auf das “Social Banking” und erfolgreiche “Finanzdienstleister 2.0″ wie bspw. die FIDOR Bank AG mit ihrem Claim “Banking mit Freunden!” oder smava, die Kreditplattform, bei der sich Privatpersonen untereinander Geld leihen, belegen einen Trend, dem sich auch die Immobilienbranche letztlich nur schwer entziehen kann: An die größere Transparenz, den Austausch über und das Ranking von Dienstleistern wie Immobilienmakler, Baufinanzierer und -träger etc. innerhalb des persönlichen Netzwerks oder auf professionellen Plattformen im “Mitmach-Web” werden sich auch Immobilienexperten gewöhnen (müssen).
Schon heute ist die “Online Reputation” von Immobilienprofis im Internet mit wenigen Klicks ermittelt. Was denken Sie, was potenzielle Kunden und Interessenten machen, bevor sie einen Makler, Berater oder Verwalter beauftragen? Sie tun das Gleiche, was für Konsumenten beim Produkt- und Preisvergleich oder bei der Hotelsuche im Internet längst Standard ist: sie informieren sich über die avisierten Produkte / Dienstleistungen, sehen sich Bewertungen anderer Personen dazu an und entscheiden sich erst dann. Mit klassischer Werbung lassen sich diese “smart shopper” nur noch sehr schwer ansprechen – vom Überzeugen wollen wir gar nicht erst sprechen…
Während sich die Immobilienportale und Immobiliennetzwerke in Deutschland noch schwer tun, Social Media in ihren Businessmodellen zu integrieren, ist dies in den USA bspw. Trulia schon sehr gut gelungen.

Während in Deutschland aufgrund der Maklerprovisionierungspraxis insbesondere damit zu rechnen ist, dass viele Social Media Anwendungen im Immobilienbereich in Richtung “Peer-to-Peer”, also von privat an privat entwickelt werden, zeigt das Beispiel “Trulia Adivice”, wie Immobilienprofessionals von Social Software Integrationen auch profitieren können. Denn den Interessenten werden zusätzlich zur Immobiliensuche auch “soziale Mehrwertdienste” angeboten:
“The best place to start your real estate search. It’s an all-in-one real estate site that’s jam-packed with the most useful and timely information on homes for sale, apartments for rent, neighborhoods, markets and trends to help you figure out exactly what, where and when to buy. And you can get advice and opinions from local experts on Trulia Voices, your online real estate community.”

“Trulia Voices is a community where you can get advice and share your knowledge with local experts.” Auch werden bspw. Immobilienblogs und Profile von (mit Trulia kooperierenden = zahlenden) Maklern und Immobilienprofis gelistet und promotet.
Die Marktentwicklung der Immobilienportale in Deutschland lässt sicher die These zu, dass “die großen Drei” entsprechende “Profi-Services” über kurz oder lang ebenfalls implementieren und vermarkten werden. Wie in meiner Kommunikationsberatungs-Praxis und in Workshops möchte ich auch hier deshalb zu bedenken geben, ob es sich nicht lohnt, die (noch) kostenfreien Social Networks wie Facebook, Twitter, Xing, LinkedIn sowie “Local Based Services” wie Foursquare und Meine-Stadt im Immobilienmarketing aktiv einzusetzen? Immobilienprofis schaffen so (mit überschaubarem Aufwand, wenn professionell konzipiert und umgesetzt) “Multiple Customer Touch Points”. Auf gut Deutsch: Ihre potenziellen Kunden und Interessenten haben mehr Chancen, über Sie im Web “zu stolpern”. Und da tummeln sich einfach immer mehr Menschen – und da tauschen sie sich über Sie und Ihr Unternehmen, Ihre Marke, Ihre Dienstleistungen und Ihre Produkte aus. Das macht die Kommunikation 2.0 und die “Markenführung” im Web so schwierig.
ZDF: Zahlen, Daten, Fakten über Social Media
Teile der deutschen Gesamtbevölkerung sind, ebenso wie die Immobilienwirtschaft, noch nicht einmal (ganz) im Internet 1.0 angekommen, wie bspw. die Immostudie der Ludwig-Maximilians Universität und der NOnlineratlas immer noch nachweisen - trotz steigender Tendenz. Da kann Social Media doch erst recht kein Massenphänomen sein, oder? Schauen wir deshalb auf die Fakten, die für sich sprechen. Im Juli 2010 konnten die Top20 der Social Networks allein in Deutschland folgende eindeutige Besucher (Unique Visitors) verzeichnen:

Laut Google Ad Planner hat Facebook.com im Verlauf der vergangenen 12 Monate 143,2% Nutzer in Deutschland hinzugewonnen; die Besucherzahlen stiegen in Deutschland von 7,40 Mio. auf 18,00 Mio. (!) Aufsteiger in den Top 20 waren außer Facebook nur weitere fünf: Xing, Twitter, LinkedIn, Stayfriends und Jappy (weitere Daten)
Facebook hat in Deutschland die 10 Millionen Nutzergrenze gesprengt und verzeichnet weltweit bereits eine halbe Milliarde User. Damit wäre Facebook nach “seiner Einwohnerzahl” das drittgrößte Land der Welt … Rein rechnerisch erreicht Facebook beim aktuellen Wachstum eine Milliarde Nutzer im Jahr 2012. Wenn bereits heute rund ein Achtel der Deutschen auf Facebook aktiv ist, liegt es doch auf der Hand, dass sich hier auch viele Umzugswillige, Häuslebauer und -verkäufer sowie viele Immobilienprofis und mögliche Kooperationspartner tummeln, oder? Deshalb werde ich in den nächsten Beiträgen dieser Social Media Immobilienmarketing Serie noch direkt auf Facebook, Xing & LinkedIn, Twitter & Co. und ihre professionelle Nutzung eingehen. Denn während in Deutschland, auch und gerade in der Immobilienwirtschaft, über die Finanzierungs- und Wirtschaftskrise sowie sinkende Kundenzahlen lamentiert wurde, haben sich die Immobilienpros in den USA und dem UK statt dessen lieber Gedanken gemacht, wie man den Trend Social Media für die eigenen (Vermarktungs-) Belange auch professionell einsetzen kann. Sie fragten sich: wie können meine eigenen (Offline-) Stärken adäquat ins Social Web übertragen werden?
Die Antworten und Lösungen fielen ganz unterschiedlich aus. Fotos und Videos eigener Objekte und Projekte werden nicht nur auf der eigenen Homepage und bei den großen Immobilienportalen hochgeladen, sondern auch auf geeigneten Social Networks wie FlickR und YouTube. Exposés, Kataloge und Präsentation stehen bspw. auch auf Scribd zur Verfügung.
Nicht nur Markenbildung via “E-Branding” wurde forciert, sondern Immobilienanzeigen wurden per Twitter promotet, zur Adressgenerierung, zur Bekanntheitssteigerung und zur Direktansprache genutzt. Schließlich wurden die eigenen Profile auf Business-Networks wie LinkedIn “grundsaniert” und mit allen wichtigen – und suchmaschinenrelevanten – Informationen ausgestattet. Denn Google und die anderen Suchmaschinen lieben Social Media. Aktive Social Media Accounts können aufgrund ihrer Aktualität und Interaktivität sehr gut gerankt werden. Google erfasst seit Kurzem auch in Deutschland die “Tweets” und zeigt diese in der Suchergebnisliste binnen Sekunden an. Schneller kann man nicht kommunizieren – und werben. Damit wurde aber dem “Black Hat SEO” (Suchmaschinenoptimierung mit “unerwünschten Methoden”) und dem “Spamming” Tor und Tür geöffnet. Das von E-Mails bekannte Spamming ist ein Problem, unter dem heute auch die Twitternutzer leiden, wenn sie unseriöse Direct Messages und @-Replies erhalten. Aber dazu mehr, wenn es um Twittern in der Immobilienbranche geht.
Was sind Ihre Erfahrungen? Ich freue mich über Austausch, Vernetzung, Kritik und Anfragen.
dgoers[at]eyecansee.de
www.xing.com/profile/daniel_goers
www.twitter.com/goers
www.facebook.com/goers
www.twitter.com/eyecansee
www.facebook.com/eyecansee
Immonet mit App für Samsung-Endgeräte
Während nun mittlerweile fast alle größeren Immobilienportale eine App für das iPhone und/oder Android-Geräte im Angebot haben, kam von Immonet bisher nichts in diesem Bereich. Die webbasierte mobile Version von Immonet ist auf iPhone und andere Smartphones ausgelegt, was offenbar den Bedarf bisher gedeckt hat.
Nun hat Immonet eine App für Samsung Mobiltelefone herausgebracht. Angaben zu besonderen Funktionalitäten konnte ich nicht finden. Es gibt ein paar Screenshots im Appstore von Samsung. Rein optisch sieht das für mich aus wie eine App die einfach nur die mobile Immonet-Seite aufruft.
Social Media im Immobilien Marketing
Die Immobilien Zeitung hat heute ein interessantes Interview zum Thema Social Media im Immobilien Marketing gebracht. Hauptsächlich ging es um Twitter.
Das Gespräch wurde mit Daniel Görs geführt, der bis vor Kurzem für die Unternehmenskommunikation bei Immonet zuständig war und jetzt Geschäftsführer der Hamburger PR-Agentur Eyecansee ist.
An dieser Stelle möchte ich schon mal eine kleine Serie von Gastbeiträgen von Daniel Görs zum Corporate Social Media Marketing in der Immobilienwirtschaft ankündigen, in der es einige interessante Einblicke in die Beraterpraxis geben wird.
