Spidern von Immobilienanzeigen in der Schweiz legal

In der Schweiz gibt es, anders als in Deutschland, gleich mehrere Metasuchmaschinen für Immobilien (anzeiger.ch, alle-immobilien.ch, immo.search.ch, etc), die die Exposés aller (größeren) Immobilienportale in der Schweiz listen. Wer auf der Suche nach einer Immobilie ist, muß nicht erst alle Portale durchsuchen, sondern sucht nur auf einem und wird dann auf das Exposé auf dem Portal weitergeleitet, auf dem der Anbieter die Immobilie eingestellt hat.

Die Anzeigen werden automatisch über Suchmaschinenroboter bei den Portalen ausgelesen, aufbereitet und in eigener Form dargestellt. Außerdem werden die Informationen meistens noch mit eigenen Inhalten aufbereitet.

Aus Sicht der Immobilienportale ist das natürlich nicht so schön, denn die Besucher kommen nur dann, wenn auch ein interessantes Angebot gefunden wurde und klicken sich nicht durch die eigene Suche. Dadurch gehen Page Impressions verloren und evtl. auch der ein oder andere Klick auf die Anzeige eines Werbekunden.

In der Schweiz haben aus diesem Grund die vier großen Immobilienportale Immoscout24, Homegate, Tamedia (diverse Anzeigenportale) und Swissclick (immoclick.ch) gegen die Metasuchmaschine anzeiger.ch durch drei Instanzen bis zum Bundesgericht geklagt. Im Frühjahr 2005 wurde die Klage jedoch vom Bundesgericht abgewiesen. Ein Grund dafür war, daß die Daten der Portale noch mit zusätzlichen Informationen aufbereitet worden sind.

Der Traffic scheint so gut gewesen zu sein, daß Homegate z.B. alle-immobilien.ch übernommen hat. Auch die Partnerportal-Liste von Homegate zeigt, daß mit Metasuchmaschinen mittlerweile zusammengearbeitet wird.

Aber wie ist das ist Deutschland? Mir ist nur eine Immobiliensuche bekannt, die Anzeigen mehrerer Portale vereint. Und das ist immdex.de. Allerdings ist immdex.de meiner Meinung nach ziemlich schlecht umgesetzt. Bei mir funktioniert z.B. die Google Map zur Zeit nicht, die Benutzerführung ist umständlich und die Preise werden auch nicht ordentlich dargestellt. Die Anzeigen scheinen aber auch gespidert zu sein.

Ich frage mich deshalb, ob es von den Portalen dazu schon irgendwelche Reaktionen gab. Andererseits… Traffic ist Traffic. Besser einen Link von einer Immobiliensuchmaschine als von einer spammigen Pseudosuchmaschine.

Mietspiegel für ganz Deutschland in der Übersicht

Auf der Seite mietspiegeltabellen.de hat Rolf Schubert Links zu saemtlichen Mietspiegeln in Deutschland zusammengestellt, die meistens kostenlos oder gegen eine geringe Gebuehr verfuegbar sind. Ueber ein Dropdown-Menü laesst sich die Uebersicht bequem nach Bundeslaendern, Staedten und Gemeinden filtern. Die Tabelle enthaelt je nach Verfuegbarkeit Mietspiegel zu Wohnraum und/oder Gewerberaeumen mit Angabe zum Erscheinungsdatum.

Schönes Beispiel für Video-Exposés

Auf floridagulfcoaststories.com hat Tim ein paar nette Video-Exposés entdeckt. Natuerlich wieder in den USA. Das sind natuerlich recht aufwendige Produktionen fuer exklusive Immobilien.

Rahmenvertrag zwischen Immonet und Engel & Völkers

Engel & Völkers setzen (wieder) auf Immonet. Die weltweit über 200 Büros des Immobilienunternehmens, das hauptsaechlich hochwertige Immobilien vermarktet, stellen ihre Objekte allesamt bei Immonet ein. Ein Hauptgrund ist dabei die starke Reichweite von Immonet in den Printmedien. Dabei ist es aber auch kein Geheimnis, daß Engel & Völkers vor einigen Jahren noch einer der Hauptinvestoren vom Immonet-Vorgaenger PropertyGate.com war. Zwischenzeitlich gab es auch eine Kooperation mit Immobilienscout24.

Rundflug über Immobilien in Kapstadt mit Google Earth

Wer sich mal ein paar nette Immobilien in Kapstadt aus der Naehe anschauen moechte, der kann sich auf capetown-online.com eine Sammlung von Geodaten runterladen. In Google Earth lassen sich dann die Objekte anfliegen und man kann sich die naehere Umgebung  und natuerlich weitere Informationen zur Immobilie anschauen.

Video Exposés im Social TV ?

Der Hype, der in letzter Zeit um Videos im Internet gemacht wurde und heute abend durch Googles Kauf von YouTube.com fuer schlappe 1,65 Milliarden US-Dollar seinen vorlaeufigen Hoehepunkt fand, laesst mich erneut ueber Video-Exposés nachdenken.

Dazu kommt noch das Venice Project, das von den Skype- und Kazaa Gruendern derzeitig entwickelt wird. Das Venice Project ist ein P2P-Netzwerk fuer professionelle und hochwertige gestreamte Videodaten, in das jeder seine eigenen Inhalte einstellen kann. Momentan werden wohl Verhandlungen mit Inhabern von Filmrechten gefuehrt. Finanziert wird der Breitband-Sender ueber Werbung und ist nach eigenen Aussagen

“…the most effective, creative and targeted advertising
platform anywhere in the TV world…”.

Viele Informationen findet man leider noch nicht dazu. In der Business Week gibt es einen laengeren Artikel.

Microsoft hat eine Kooperation mit blinkx.tv geschlossen, die zukuenftig alle Video-Anwendungen bei MSN und Live.com versorgen werden und Pro7 hat schon vor einiger Zeit MyVideo.de gekauft. Robert Basic hat das alles sehr schoen dokumentiert.

Auch wenn es kaum konkrete Informationen zum Venice Project gibt, kann man sich einiges im Kopf zusammen spinnen. Die Entwickler scheinen großen Wert auf ausgekluegelte Werbemoeglichkeiten zu setzen. Schon ueber die IP-Adresse lassen sich die Standorte der Besucher ermitteln. Kombiniert mit Inhalten die Fernsehqualitaet haben, entsprechend vielen Zuschauern und den Daten ueber ihre TV-Vorlieben ergeben sich erstklassige Moeglichkeiten einzelne Zielgruppen anzusprechen. Bei entsprechender Verbreitung koennte man dort sogar Video-Exposés schalten.

Aber irgendwie ist es auch unwahrscheinlich, daß dieser Sender in absehbarer Zeit in Deutschland so verbreitet ist, daß man jetzt schon ueber solche Sachen nachdenken muß.

Internet Explorer 7 kommt noch im Oktober

Das war heute bei heise.de zu lesen. Im Oktober noch wird die finale Version zum Download bereit stehen und ein paar Wochen spaeter per automatischem Update installiert werden. Man kann sich jetzt darueber freuen, weil durch die integrierte Live-Suche sicher mal mehr Traffic von MSN kommen wird und sich die Optimierung dort z.Z. noch weitaus weniger kompliziert gestaltet als bei Google. Andererseits kann man sich u.U. schon mal auf einige Umbauten vorhandener Webseiten einstellen. Genauere Informationen dazu gibt es im IEBlog.

Man darf gespannt sein, denn durch die enorme Verbreitung des Internet Explorers duerfte auch die Live-Suche jetzt mal Benutzer bekommen.

Wenn ich mir mal die aktuellen Platzierungen beim Suchbegriff Immobilien anschaue, muß ich allerdings erstmal schmunzeln. Auf Platz 1 steht hier nicht www.immobilienscout24.de, sondern das Regionale Verzeichnis immobilien.immobilienscout24.de. Es folgt immonet.de an Platz 2 und immobilien.de an Platz 3 und 4. An Platz 5 steht immowelt.de und erst auf Platz 7 findet sich www.immobilienscout24.de.

Das ultimative Immobilienportal

Wie das aussehen müßte, hat sich The Phoenix Real Estate Guy überlegt. Neben jeder Menge Fotos zum Objekt, werden viele Informationen zur jeweiligen Umgebung, z.B. Schulen, Nachbarschaft oder Kriminalitaetsrate, gewünscht. Außerdem die Wahl zwischen einer Kartensuche und der klassischen Suche durch Auswahl verschiedener Kriterien. Ein weiterer Punkt ist mehr Moeglichkeit zur Interaktion, angefangen mit einem Blog.

Die Wünsche sind wohl alle nicht auf den deutschen Markt übertragbar. Eine Kartensuche findet man ja bei kleineren Portalen schon, die gewünschten statistischen Informationen habe ich aber noch bei keinem deutschen Immobilienportal gesehen. Auch Blogs gibt es bei den Großen Portalen (noch) nicht. Bei Immowelt habe ich zwar mal ein Forum gesehen, das sah allerdings nicht sehr aktiv aus.

die 3 führenden europäischen Immobilienportale

ComScore World Metrix ist nach eigenen Angaben führend in der Erforschung von digitalem Medienverhalten. Gestern abend wurden die besten europäischen Internet-Adressen, auf Basis der im August ermittelten Daten, veröffentlicht.

In der Kategorie Immobilien stieg der Traffic im August um 11 Prozent. Das ComScore-Ranking der europäischen Immobilienportale sieht wie folgt aus:

  1. Immobilienscout24.de (+18% auf 3,8 Millionen Besucher)
  2. rightmove.co.uk (+7% auf 3,2 Millionen Besucher)
  3. Immonet.de (+13% auf 2 Millionen Besucher)

Die Daten wurden über den ComScore World Metrix Publikum-Bewertungs-Service ermittelt. Wie aussagekräftig die Daten wirklich sind, kann ich nicht sagen. Interessant finde ich dieses Ranking aber schon.

US-Immobilienportal nur für Vermietungen

Etwas verspielt wirkt das auf Vermietungen spezialisierte US-Immobilienportal hotpads.com. Die blauen halbtransparenten Menüs, die Icons im Comic-Style und allgemein die freundlichen Farbkombinationen aus Orange, Blau und Gelb.

Bei hotpads.com geht es nur um Vermietungen. Jeder kann hier kostenlos inserieren, am besten direkt vom Vermieter. Aber auch wer einfach nur von einer freien Wohnung weiß, kann diese eintragen.

Die Immobilien werden mit unterschiedlichen Symbolen in der Karte gekennzeihnet. So stehen Hochhäuser z.B. für Wohnungen, die sich in Mehrfamilienhäusern befinden, ein kleines Haus steht für ein einzelnes Haus.

Über die Kartenansicht bekommt man eine Übersicht über die Nachbarschaft. Neben einigen Kurzinformationen bei einem Klick auf einen Stadtteil, bekommt man auf Wunsch auch genauere Informationen. Es werden z.B. die Beschreibungen der Wikipedia für einen Stadtteil angezeigt. Außerdem gibt es Bilder von Microsofts Bird Eye, einige Statistiken zu den Bewohnern und zur Preishistorie. Auf der Karte werden außerdem diverse Points of Interest wie z.B. Schulen dargestellt. Um die Suchkriterien anzupassen, werden einige ausblendbare Menüs mit Checkboxen und Schiebereglern angeboten. Die meisten Fenster und Menüs lassen sich schließen, so daß auf Wunsch nur die große Übersichtskarte gezeigt wird.

In der Detailansicht bekommt man ein sehr übersichtliches Expose angezeigt. Fotos und Grundrisse sind über seperate Reiter zugänglich. Für die Vogelansicht wird Google Maps verwendet. Die Hauptkarten scheinen nicht von Google zu kommen. Hier wird auf eine Flash-Lösung gebaut.

Hotpads.com wurde von drei ehemaligen Studenten gegründet, die meinten, die Immobiliensuche verbessern zu müssen. Für ihr Vorhaben gab es sogar noch Venture Capital. Ich finde, daß ihnen das gut gelungen ist.

Facebook-Fan werden Auf Twitter folgen Feed abonnieren