Google Base Immobilien leitet weiter auf US-Version

Ich hab nach längerer Zeit mal wieder einen Blick auf den aktuellen Stand bei Google Base Immobilien werfen wollen und war überrascht, dass ich auf die US-Version weitergeleitet wurde. Ein paar Portale haben doch regelmäßig ihre Objekte übertragen. Ein direkter Aufruf der URL führt weiterhin zur deutschen Version. Aktueller Stand: 76.399 Angebote. Anfang Januar 2007 waren es noch über 350.000 Angebote.

Wer hat Immobilien in Google Base

Ich frage mich schon eine ganze Weile, wann die Immobilien aus Google Base Deutschland auch in den normalen Suchergebnissen auftauchen. Bei google.com wurden ja bereits Objektvorschläge gesichtet. Wegen des plötzlichen Anstiegs der Objekte vorgestern, habe ich nochmal geschaut, über welche Quellen die aktuell 351.000 Objekte zustande kommen.

  1. Immopool (227.000)
  2. FREE!Immo (42.900)
  3. Immonet (30.000)
  4. Wohnfinder (18.700)
  5. Vermietung-online.de (14.600)
  6. Quoka.de (10.200)
  7. HomeCompany (6.810)
  8. FastHome GmbH (2.940)
  9. Grünewald & Niesing Immobilien und Finanzierungen (227)
  10. drei private Inserenten (3)

Vor einiger Zeit hat man auch reedb.com und bluehome.com noch gefunden und vorgestern hatte Immonet nur 10 Objekte im Index. Hier wird anscheinend noch viel getestet. Immobilienscout24 habe ich bisher allerdings noch überhaupt nicht gesehen. Alle Objekte verwiesen jeweils direkt auf die Homepage der Quelle. Nur Grünewald & Niesing verwendet die Google Base eigenen Anzeigen mit Verweis auf die eigene Homepage.

Über 300.000 Immobilien bei Google Base

Im Objektbestand von Google Base Deutschland gab es einen großen Sprung in der Objektanzahl. Bisher waren es immer weit unter 100.000 Immobilien, die bei Google in der Datenbank erfaßt waren. Nun ist die Marke mit einem Schlag auf 324.000 Objekte gestiegen (in den USA sind es 1,4 Millionen Objekte). Den Sprung kann man sehr schön auf den Grafiken sehen, die ich täglich aktualisieren lasse. Der Grund scheint Immopool zu sein, die scheinbar einen großen Teil ihres Objektbestandes (227.000) bei in Google gepumpt haben.

Entwicklung Google Base Immobilien

Da die Anzahl der Immobilienobjekte im Immobilienteil von Google Base bisher sehr stark geschwankt hat, habe ich mal angefangen die taegliche Objektanzahl zu tracken. Ueber den Nutzen laesst sich sicher streiten, aber mich hat das halt interessiert.

Hier die Grafik zu Google Base Immobilien Deutschland. Und zum Vergleich nochmal die Entwicklung von Google Base Immobilien USA. Die Grafiken aktualisieren sich taeglich.

Irgendwie haben die Grafiken das Layout im Internet Explorer zerschossen. Deshalb jetzt nur noch die Links.

Google Base wird wichtiger werden

Wie Jojo berichtet, hat Google vor kurzem gegenüber Ebay Powersellern erwähnt, daß Google Base Produkte in nächster Zeit häufiger in den normalen Suchergebnissen auftauchen werden. Was Immobilien angeht, so wurden ja schon vor einiger Zeit Google Base Einträge gesichtet. Mir persöhnlich sind in der deutschen Suche zwar noch keine Immobilien aus Google Base unter gekommen, aber ich habe von anderen gehört, daß das durchaus schon vorgekommen ist.

Wenn man sich das Immobilien-Angebot bei Google Base heute einmal anschaut, hat sich nicht sonderlich viel getan. Die Objektanzahl war Anfang Juli noch bei ca. 15.000 Immobilien, gegen Mitte Juli waren es 20.000 und Ende Juli gab es dann knapp 40.000 Objekte, wobei die Verdopplung wohl aus einem Test von Immonet entstanden ist, deren Objekte kurzzeitig aufgetaucht waren. Mitte August waren dann knapp 60.000 Objekte vorhanden und heute sind es etwa 64.000. Davon hat Immonet aber gerade mal einen Anteil von 10 Objekten. Immobilienscout24 ist noch überhaupt nicht zu finden. Gleiches gilt für Immowelt. Den größten Anteil hat heute scheinbar freeimmo.de mit ca. 40.000 Objekten.

Das Schöne an Google Base ist ja eigentlich auch die Tatsache, daß jeder die Möglichkeit hat Objekte kostenlos einzustellen. Und einfach ist es auch. Entweder über eine Eingabemaske oder über die Google Base API, die vor Kurzem veröffentlicht wurde.

Google Base API freigegeben

Gestern hat Google die API für Google Base veröffentlicht. Damit lassen sich ganz einfach neue Anzeigen einstellen, verändern und löschen. Die Google Base API setzt auf das GData Protokoll, was eine Mischung aus den XML-Formaten RSS und Atom ist. Mit diesem einfachen Format lassen sich Anfragen schnell und einfach formulieren und die Anworten vom Server auswerten.

Der Immobilienbereich bei Google Base ist mit 59.000 Objekten noch immer recht mau. Mit der Base API gibt es nun aber endlich eine komfortable Lösung um massig Objekte zu importieren.

Durch die neue API werden jetzt mit Sicherheit diverse neue Anwendungen entstehen. Z.B. Kleinanzeigenmärkte die auf den Google-Daten basieren. Auch wenn die Base-Daten nicht in den normalen Serps auftauchen, werden Anwendungen Dritter sicher möglichst viele Seiten versuchen in den Google-Index zu bekommen. Und deshalb könnte es langsam interessant werden, Immobilienobjekte in Base einzustellen.

Google Base und die Immobilien in den USA

Googles Kleinanzeigensparte Google Base ist in Deutschland erst vor wenigen Monaten an den Start gegangen, die Immobiliensuche befindet sich noch immer im Aufbau. In den USA sieht das ein wenig anders aus. Dort sind bereits knapp 100.000 Immobilien im Angebot, die Suchfunktion verfügt über mehr Möglichkeiten zur Einschränkung der Ergebnisse und auf Stadtebene werden alle Objekte über Google Maps dargestellt. Im deutschen Google Base sind heute knapp 20.000 Objekte vorhanden.

Mehr Immobilienportale in Google Base

Meine Beobachtung von heute Nacht war scheinbar nicht ganz korrekt. Zumindest hat sich bei einem erneuten Besuch einiges getan. Man findet nun nicht mehr nur Objekte von einem Portal, sondern schon von zweien. Diesmal sind es reedb.com und blueHome.com. vermietung-online.de ist nicht mehr zu finden. Die Anzahl der Objekte ist von gestern 14.900 auf 15.500 gestiegen. Ich vermute mal, dass sich bei Google nun einiges tut in die Richtung. Mich würde es nicht wundern, wenn in den nächsten Tagen auch große Portale wie ImmobilienScout24 oder Immonet dort auftauchen würden. Im deutschen Google AdSense Blog wurde auch gerade erst auf die BulkUpload Funktion hingewiesen.

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