Nestoria wechselt von Google Maps zu OpenStreetMaps

Anfang 2011 kündigte Google an, künftig für den Google Maps Service ab einem gewissen Traffic Nutzungsgebühren erheben zu wollen. Wird dieses Level von 25.000 Kartenladevorgängen täglich überschritten, wird in Abhängigkeit des Traffics die Gebühr kalkuliert.

In einem langen Blog-Post beschreibt Ed Freyfogle von der Immobiliensuchmaschine Nestoria, warum Google Maps nun durch die Karten des freien, Community-getriebenen  OpenStreetMaps-Projektes, das bereits seit Jahren von Nestoria aktiv unterstützt wird, ausgetauscht wurden. Bereits Anfang 2008 gab es Experimente mit OpenStreetMaps-Karten.

Es dürfte nicht überraschen, dass die Kosten für  Googles Enterprise Kartendienste für ein Startup möglicherweise schnell zu einem kritischen Faktor werden können, auch wenn das Unternehmen sonst profitabel ist.

[..] Finally he quoted a price to continue using Google Maps (just on nestoria.co.uk, one of eight countries we operate in) that would have bankrupted our company. [..]

Auch in den Kommentaren gibt es einige interessante Pros und Kontras. Z.B.:

[..] In our case, that meant paying $200,000-$400,000 a year for maps. Versus spending two weeks implementing our own maps, based on OSM data, with our own custom tiles, and tilemill. Sure, we’ll have to pay for bandwidth for the tiles, and spend more time making sure it looks good. [..]

 

 

Google stellt Immobiliensuche ein

Vor zwei Jahren hatte Google in den USA, Neuseeland, Australien, Großbritanien und Japan eine Immobiliensuche auf Basis von Google Maps gestartet. In zahlreichen Immobilienblogs wurde darüber spekuliert welche Absichten Google verfolgt und wie weit Google hier vorspreschen würde. Auch gab es kurzzeitig Gerüchte Google hätte Interesse an einer Übernahme von Trulia.com.

Heute gab Google bekannt, dass alle weiteren Bemühungen in diese Richtung ab dem 10.02.2011 eingestellt werden. Man werde das Thema aber Auge behalten. Grund für den Rückzug sind u.a. die wohl bisher geringe Nutzung und die exzelleten auf Immobilien spezialisierten Websites.

Kartenwechsel bei ImmobilienScout24

ImmobilienScout24 wechselt den Kartenanbieter und stellt nach und nach von Bing Maps (früher Virtual Earth) um auf Google Maps.

Dabei ist die Einbindung von Google Maps unter anderem die Vorbereitung auf Google Street View, was in Kürze auch in Deutschland verfügbar sein wird. Außerdem bietet Google Maps die Möglichkeit Zusatzdienste und Informationen einzublenden.

Nun darf man gespannt sein ob auch andere Immobilienportale hier einen Wechsel vollziehen und zeitnah auf den Google Street View Zug mit aufsteigen.

Google UK startet Immobiliensuche

Nachdem Google in den letzten Monaten bereits in Australien die Immobiliensuche eingeführt hat, ist seit heute nun auch die Immobiliensuche für Google UK über kleine Umwege erreichbar. Mit dabei sind kleinere Portale und Suchmaschinen wie Zoomf, Zoopla oder PropertyLive. Markführer wie Rightmove sind, ähnlich wie in Australien, nicht dabei.

Den Blog-Post von Google Produktmanager Andrew Foster gibt es im LatLong-Blog.

Google Immobilien-Kampagne in Australien

Google Australien hat heute eine Marketing Kampagne vorgestellt, welche die Vorzüge von Google Maps bei der Immobiliensuche herausstellen soll. Google hat außerdem Kooperationen mit großen Immobilienfirmen und mehreren Portalen geschlossen. Marktführer realestate.com.au ist jedoch nicht an Bord.

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Offline wird auch geworben:

Google pushed Immobiliensuche in Maps

us-google-maps-real-estateGoogle scheint der Immobiliensuche in Google Maps einen immer größeren Stellenwert zuzuweisen.

Seit letzter Woche ist der Immobilien-Layer direkt über das “more”-Menü selektierbar und die Immobiliensuche deutlich prominenter aufgestellt als bisher. Erst Anfang Juli wurde der Immobilien-Layer eingeführt. Vorher waren Immobilien in Google Base zu finden und relativ nebensächlich.

Die Anzeige im “more”-Menü ist nun bei Google in den USA, Australien, Neuseeland und Indien zu sehen.

us-google-maps-detailsDie Informationen im Immobilien-Layer enthalten Anzeigen aus diversen Portalen. Neu sind Mietangebote und die Einblendung von POI´s aus der Umgebung. Hinter einem Marker befinden sich Details zum Angebot und der Link zur Quelle.

Die Umstellung hatte bereits für einige Diskussionen gesorgt. Auch der erneute Vorstoß sorgt für reichlich Stoff und Spekulationen in den US-Blogs.

Welche Rolle wird Google in Zukunft einnehmen? In der FAQ findet man folgende Aussage:

Is Google a broker? A national MLS?
We’re neither. Our role is to connect users as quickly as possible with the information they need. People come to us looking for all kinds of information, including housing listings, comparable pricing, and how to find an agent or broker in their area. In all cases, we want to deliver these users to the industry experts who can provide the most useful answers.

Wir können uns wohl sicher sein, dass Google hier noch weiter vorpreschen wird. Wie relevant das für den deutschsprachigen Raum werden wird, bleibt abzuwarten. Da Google die Immobilien-Daten crawlt, ist eine gut lesbare Homepage für jeden Anbieter auf alle Fälle Pflicht.

Google Maps Monopoly

Wer das altbekannte Brettspiel Monopoly gerne mal in anderen Dimensionen spielen möchte, der sollte sich Monopoly City Streets anschauen. Auf Basis von Google Maps und Open Street Maps wurde gestern ein Monopoly-Spiel gestartet, das die ganze Welt als Spielbrett hat. Ziel ist es der reichste Immobilienhai der Welt zu werden. Dazu können reale Straßen und Plätze gekauft und verkauft werden. Um den Wert von konkurrierenden Gegenden zu mindern, lassen sich z.B. Mülldeponien platzieren. Mit Hilfe von Google SketchUp und Google Earth läßt sich das Spielfeld mit 3D-Objekten erweitern. Derzeitig sind die Server jedoch stark überlastet.

Überarbeitete Immobiliensuche in Google Maps

Google hat seine Immobiliensuche überarbeitet und nun direkt in Google Maps integriert. Der Aufruf einer seperaten Seite ist nun nicht mehr notwendig. Beispielsweise gibt man homes for sale in san francisco ein und bekommt darauf hin alle Angebote in Form von Markern auf der Karte eingeblendet. Im Anschluss kann weiter gefiltert werden um das Ergebnis einzuschränken. Der Upload der Daten erfolgt weiterhin über Feeds (RSS/Atom) oder über die Google Base API.

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In Deutschland ist die Immobiliensuche noch nicht integriert. Eine entsprechende Suche liefert nur passende Unternehmen, jedoch keine Immobilien. Der Link auf die ehemalige Immobiliensuche in Google Base leitet weiterhin auf die US-Version weiter.

Hier ein Video am Beispiel von Google Australien:

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dies & das

Hier nur kurz ein paar Themen aus den letzten Tagen:

Google Maps mit Immobiliensuchoption
Bei der US-Variante von Google Maps lassen sich nun auch Immobilien suchen und anzeigen. Bisher war die Immobiliensuche bei Google Base zu finden.

Makler dürfen Rechtsberatung geben
Ab dem 1. Juli dürfen neben den Rechtsanwälten auch andere Berufsgruppen eingeschränkte Rechtsberatung geben. Mehr dazu bei Haufe.

REA Group erhöht Anteile an casa.it
Die REA Gruppe hat ihre Anteile am italienischen Marktführer casa.it von 59,4% auf 69,4% erhöht. Die übrigen Anteile hält der Pay TV Sender SKY Italia, der zu 100% zu News Corp gehört.

BeatYouThere.com
Das kürzlich gelaunchte BeatYouThere.com erlaubt Usern Immobilienangebote zu kommentieren und Immobilienmakler ausführlich in einem Text zu bewerten. User können außerdem nach Käufern, Banken, Investoren etc. zur weiteren Kontaktaufnahme suchen. Momentan werden nur Kaufobjekte angeboten.

Schweizer Immobiliensuchmaschine geht an chinesischen Markt
Das schweizer Startup Immolist verzeichnet nach eigenen Angaben bereits wenige Monate nach dem Launch über 100.000 Immobilienangebote. Nun fühlt man sich bereit um auch am chinesischen Markt sein Glück zu versuchen.

Immobilien-Mashup für München

Almos Pocs hat im Rahmen einer Facharbeit an einem Gynasium ein Mashup aus Google Maps und  Immobiliendaten von ImmobilienScout24 für den Großraum München erstellt. In der Karte werden sowohl die Objekte als auch diverse Points of Interest angezeigt.

Die Immobilien lassen sich über Ajax-Slider selektieren. POIs lassen sich nach Bedarf ein- und ausblenden. Außerdem gibt es noch eine Exposé-Ansicht.

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