Immobiliensuche auf dem Smart TV

Lange wird es vermutlich nicht mehr dauern bis die Immobiliensuche auf einem TV-Gerät genau so selbstverständlich ist wie auf einem mobilien Telefon.

Ansätze dazu findet man immer wieder. Immowelt hatte im März 2011 bereits eine App auf der NetTV-Plattform von Philips veröffentlicht. Im Herbst 2010 gab es dieses Video von einer ImmobilienScout24-App für TV-Geräte mit der Yahoo!-Plattform ConnectedTV. Daten zur Nutzungsintensität oder ähnliche Informationen sind mir bisher aber nicht über den Weg gelaufen.

Interessant fand ich auch ein Experiment von Immowelt, die mit Hilfe der Mircrosoft Kinect Gestensteurung eine Immobiliensuche (auf einer XBox?) gesteuert haben. Die Quelle finde ich leider nicht mehr.

Rightmove hat Anfang des Jahres eine App für die Smart-TVs von Samsung rausgebracht und gestern kam die passende Anwendung vom irischen Marktführer daft.ie raus – ebenfalls für Samsung-Geräte.

Nach wie vor bin ich skeptisch was die flüssige Bedienung von TV-Apps angeht. Meine bisherige Erfahrung mit Apps auf einem Samsung-TV lassen mich noch ein Weilchen warten bevor ich ernsthaft Apps auf meinem Fernsehgerät benutzen würde. Mit der normalen Fernbedienung macht das einfach keinen Spaß. Erst mit der passenden Smartphone-App läuft das einigermaßen. Auch sind die Reaktionszeiten gefühlt noch unterirdisch.

All das wird sich aber mit immer schnelleren TV-Geräten ändern und neben der guten alten Fernbedienung wird es möglicherweise die Gesten- und/oder Sprachsteuerung sein, mit der sich zukünftig solche Anwendungen einfacher steuern lassen.

Immobiliensuche auf dem TV-Bildschirm macht auf jeden Fall Sinn. Gemütlich mit der ganzen Familie im Wohnzimmer vor dem Fernseher zu sitzen und gemeinsam die Angebote zu durchstöbern ist sicher angenehmer als sich um einen Bildschirm zu drängeln.

Hier dürfte noch einiger passieren und man darf gespannt sein.

Google TV

Vor gut einem halben Jahr hatte Google für den Herbst die offene Plattform Google TV angekündigt, die Fernsehen und Internet verknüpfen soll. Basis sind das mobile Betriebssystem Android und der Google Browser Chrome. Zusammen mit Partnern wie Sony, Logitech und Intel arbeitete man an einer Lösung, die in TV-Geräte verbaut und als Settop-Box angeschlossen werden kann .

Heute hat Google eine Produktseite veröffentlicht und die ersten Google-TV-Geräte für diesen Monat angekündigt. Logitechs Revue wird eines davon sein.

Hier ein paar Videos:

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Entwickler haben die Möglichkeit eigene Anwendungen zu entwickeln, die dann über den Android Market vertrieben werden. Diese natlose Integration aller erdenklichen Anwendungen bringt mit Sicherheit auch ganz schnell die Immobiliensuche auf das Fernsehgerät. Wie das aussieht hat ImmobilienScout24 Anfang September mit einer App für Hybrid-Geräte vorgemacht:

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Die Navigation mit der normalen TV-Fernbedienung stelle ich mir jedoch etwas mühsehlig vor. Eine Internet-TV Tastatur wie die von Logitech wird die Benutzung sicherlich deutlich einfacher machen.

Hier darf man wohl noch einiges erwarten. Und die gemeinsame Immobiliensuche auf der Coach vor dem Großbildfernseher ist dabei sicher ein naheliegender Anwendungsfall der nicht lange auf sich warten lassen wird.

Google UK startet Immobiliensuche

Nachdem Google in den letzten Monaten bereits in Australien die Immobiliensuche eingeführt hat, ist seit heute nun auch die Immobiliensuche für Google UK über kleine Umwege erreichbar. Mit dabei sind kleinere Portale und Suchmaschinen wie Zoomf, Zoopla oder PropertyLive. Markführer wie Rightmove sind, ähnlich wie in Australien, nicht dabei.

Den Blog-Post von Google Produktmanager Andrew Foster gibt es im LatLong-Blog.

Immonet testet neue Suche

immonet-beta-sucheAuf der Homepage von Immonet findet sich seit heute ein kleiner Hinweis auf eine neue Suche, die sich noch in der Beta-Phase befindet aber bereits getestet werden kann.

Die neue Suche vereinfacht den Suchvorgang und befreit den Benutzer vor allem von den vielen zusätzlichen Suchschritten. Nach dem zweiten Suchschritt erhält der Benutzer bereits Suchergebnisse, die dann noch weiter verfeinert werden können.

Schritt eins erfragt wie gehabt Ort, PLZ, Preis, Größe und Zimmer. Die regionalen Suchbegriffe akzeptieren Orte, Ortschaften, Gemeinden, Städte, Ortsteile, Postleitzahlen, Landkreise und Inseln. Es würde aber auch die Eingabe eines Ortes für den ersten Schritt ausreichen. Auf der folgenden Seite können dann weitere Angaben zu Objekttyp und Ausstattungsmerkmalen gemacht sowie der Suchort weiter eingeschränkt werden.

Google pushed Immobiliensuche in Maps

us-google-maps-real-estateGoogle scheint der Immobiliensuche in Google Maps einen immer größeren Stellenwert zuzuweisen.

Seit letzter Woche ist der Immobilien-Layer direkt über das “more”-Menü selektierbar und die Immobiliensuche deutlich prominenter aufgestellt als bisher. Erst Anfang Juli wurde der Immobilien-Layer eingeführt. Vorher waren Immobilien in Google Base zu finden und relativ nebensächlich.

Die Anzeige im “more”-Menü ist nun bei Google in den USA, Australien, Neuseeland und Indien zu sehen.

us-google-maps-detailsDie Informationen im Immobilien-Layer enthalten Anzeigen aus diversen Portalen. Neu sind Mietangebote und die Einblendung von POI´s aus der Umgebung. Hinter einem Marker befinden sich Details zum Angebot und der Link zur Quelle.

Die Umstellung hatte bereits für einige Diskussionen gesorgt. Auch der erneute Vorstoß sorgt für reichlich Stoff und Spekulationen in den US-Blogs.

Welche Rolle wird Google in Zukunft einnehmen? In der FAQ findet man folgende Aussage:

Is Google a broker? A national MLS?
We’re neither. Our role is to connect users as quickly as possible with the information they need. People come to us looking for all kinds of information, including housing listings, comparable pricing, and how to find an agent or broker in their area. In all cases, we want to deliver these users to the industry experts who can provide the most useful answers.

Wir können uns wohl sicher sein, dass Google hier noch weiter vorpreschen wird. Wie relevant das für den deutschsprachigen Raum werden wird, bleibt abzuwarten. Da Google die Immobilien-Daten crawlt, ist eine gut lesbare Homepage für jeden Anbieter auf alle Fälle Pflicht.

Immobiliensuche bald am TV?

Auf der diesjährigen Funkausstellung IFA haben Hersteller wie Samsung, Philips, LG, Sony oder Loewe neue Internet-fähige Fernseher vorgestellt. Die Geräte ermöglichen Interaktivität durch kleine Anwendungen (Widgets), die über das laufende Fernsehbild gelegt werden. Geräte von Samsung werden beispielsweise mit der Technik von Yahoo Connected TV ausgeliefert. Die Widgets basieren auf der Yahoo Widget-Engine und werden in XML und JavaScript entwickelt. Angeboten werden z.B. Widgets für Ebay, Twitter und demnächst auch Flickr.

7709378_a3a9221354Axel Springer hat heute Widgets für TV Digital, Bild und Welt Online angekündigt. Wird auch bald Immonet auf den Fernsehgeräten verfügbar sein? Eine sinnvolle Anwendung wäre das sicher. Immobilien mit der ganzen Familie auf dem Großbildfernseher anschauen macht wohl mehr Spass als sich um einen Schreibtisch zu versammeln.

Bis diese Technik jedoch eine relevante Verbreitung vorweisen kann wird aber wohl noch eine Weile vergehen.

Nestoria iPhone App

Im Appstore findet man seit heute eine iPhone App namens iProperty auf Englisch, Deutsch, Italienisch und Spanisch, die auf Basis der Nestoria API eine Immobiliensuche anbietet. Leider kostet die App 3,99 Euro. Das ist es mir dann doch nicht wert. Die App wurde von einem Drittanbieter entwickelt.

Überarbeitete Immobiliensuche in Google Maps

Google hat seine Immobiliensuche überarbeitet und nun direkt in Google Maps integriert. Der Aufruf einer seperaten Seite ist nun nicht mehr notwendig. Beispielsweise gibt man homes for sale in san francisco ein und bekommt darauf hin alle Angebote in Form von Markern auf der Karte eingeblendet. Im Anschluss kann weiter gefiltert werden um das Ergebnis einzuschränken. Der Upload der Daten erfolgt weiterhin über Feeds (RSS/Atom) oder über die Google Base API.

google-maps-re

In Deutschland ist die Immobiliensuche noch nicht integriert. Eine entsprechende Suche liefert nur passende Unternehmen, jedoch keine Immobilien. Der Link auf die ehemalige Immobiliensuche in Google Base leitet weiterhin auf die US-Version weiter.

Hier ein Video am Beispiel von Google Australien:

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Lifestyle Listings Engine

lifestyle-search-engineEin interessantes Konzept bietet die Lifestyle Listings Engine von onboard informatics.
Es handelt sich hierbei um ein lizensierbares Backend, dass in eine bestehende Anwendung integriert werden kann. Die Idee ist es, die Immobiliensuche nach den Gewohnheiten und Präferenzen des Suchenden aufzuziehen.

Dafür werden passende Wohngebiete durch die Angaben des Suchenden eingegrenzt. Die Ergebnisliste kann immer wieder durch Änderung von max. Entfernungen oder Verschiebung von Prioritäten verändert werden. Am Ende werden dann Immobilien angeboten, die zumindest von der Lage optimal in den eigenen Lebenswandel passen. Diese Liste kann durch die Angabe von Objekteigenschaften noch weiter eingeschränkt werden.

In der Flash-Demo (ganz unten auf der Seite zu finden) erhält man einen ganz guten Eindruck.

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