ImmobilienScout24 Österreich

ImmobilienScout24 hat heute Informationen zur Expansion nach Österreich veröffentlicht. Der Markeintritt in Österreich sei Teil einer umfassenden Wachstumsstrategie und der erste Schritt hin zu weiteren internationlen Wachstumsmärkten (hier darf man dann wohl demnächst noch mehr erwarten).

Die Leitung des Country-Offices übernimt Dr. Patrick Schenner, zuvor Bereichsleiter Marketing bei immobilien.net, zusammen mit einem 30-köpfigen Team. Mittelfristig angestebt wird die Marktführerschaft in Österreich. 28 von 30 der wichtigsten Makler und Maklervereinigungen seien bereits zum Start mit dabei. Bis Ende 2012 rechne man mit etwa 400 gewerblichen Kunden, was in etwa 50 Prozent des gesamten relevanten Kundenpotentials entspricht.

Bis zum 31.03.2012 kann auf immobilienscout24.at kostenlos inseriert werden. Anschließend werde man ein sehr moderates und faires Preismodell einführen.

ImmobilienScout24 Österreich

Offenbar ist ImmobilienScout24 gerade dabei die Aktivitäten in Österreich auszubauen.

Unter immobilienscout24.at präsentiert sich eine Suchmaske mit einem Eingabefeld für den gewünschten Ort und einem Dropdown-Feld für die Einschränkung der zu suchenden Immobilienart.

Dahinter findet sich eine schlichte, übersichtliche und (noch?) werbefreie Suchergebnisseite mit den üblichen Filtern in der linken Sidebar.

Über der Objektliste findet sich eine kleine Karte, die mit einem Klick eingeblendet werden kann.

Die Wiener Niederlassung von “Immobilien Scout GmbH – Niederlassung Österreich (in Gründung)” befindet sich laut Impressum gerade in Gründung.

finden.at – neues Anzeigenportal von derStandard.at

Die österreichische Zeitung derStandard.at hat heute mit finden.at ein eigenes Anzeigenportal gestartet. Abgedeckt werden die Rubriken Immobilien, Auto und Jobs. Zum Start sind in der Kategorie Immobilien über 32.000 Anzeigen verfügbar.

Die Preise für gewerbliche Anbieter bewegen sich monatlich zwischen 159,- für bis zu 25 Objekte und 409,- für bis zu 500 Objekte. Optisch ist finden.at wenig spektakulär, bietet jedoch alle wichtigen Funktionen und Suchfilter.

mikawo.com – neues Immobilienportal für Österreich

Die Abkürzung mikawo(.com) steht für mieten, kaufen, wohnen und dahinter verbirgt sich ein neues Immobilienportal für Österreich, das jetzt in einer Beta-Version verfügbar ist.

Mit einer auffällig farbenfrohen und leicht verspielten Oberfläche hebt sich mikawo.com bereits auf den ersten Blick von anderen Immobilienportalen ab. Einige Formularelemente in der Suche erinnern beispielsweise stark an das iPhone, Ausstattungsmerkmale lassen sich aus einer Tagcloud auswählen, Anzeigen über ein kleines Herzchen in die Merkliste übernehmen.

Gesucht wird entweder mit Volltextsuche über den Suchschlitz auf der Startseite oder über eine geführte Detailsuche (w0bei Ersteres bei mir nicht so recht wollte). Die Ergebnisliste läßst sich in fünf unterschiedlichen Ansichten darstellen. Von der Listenansicht, über eine Gallerie bis hin zu einer Immobilienshow auf schwarzem Hintergrund. Im Exposé werden wichtige Punkte aus der Umgebung aufgelistet, die Daten kommen aus Foursquare.com und natürlich läßt sich jede Anzeige bei Facebook liken.

In der jetzigen Version können Anzeigen nur von Privat oder von Studenten aufgegeben werden. Allerdings nicht umsonst. Wer inserieren möchte, muss 1 Euro an ein Projekt spenden, das den Ausbau von Schulen in Afrika unterstützt. Gewerbliche Anbieter können sich aber an die Betreiber wenden.

Auch der Anbieter-Login ist etwas anders. Man wird von einem geschlossenen roten Vorhang begrüßt und kann sich dann mit einem vorhandenen Facebook, Twitter oder Google-Account anmelden.

Hier und da fällt die Bedienung noch etwas schwer, manche Elemente wackeln noch und an der einen oder anderen Stelle muss man etwas anders agieren als man das von anderen Immobilienportalen gewöhnt ist. So ist das aber bei beta-Version nun mal. Auf jeden Fall haben sich die Macher Gedanken gemacht und zumindest bei mir hinterläßt mikawo einen sympatischen Eindruck.

Immobilien.NET kündigt Relaunch an

Immobilien.NET aus Österreich kündigt einen großen Relaunch für den Herbst an. Auf Basis einer Usability-Studie wurde die Benutzeroberfläche stark verbessert und die Immobiliensuche dabei deutlich in den Vordergrund gestellt.

Geschäftsführer Markus Ertler:

“Mit unserem neuen Auftritt verfolgen wir mehrere Ziele für den User. Zum einen möchten wir die Übersichtlichkeit der Seite erhöhen: Mit wenigen Klicks zu einem optimalen Suchergebnis – das ist die Prämisse! Zum anderen sollen Immobiliensuchende und Makler vermehrt aktiv mit uns in Kontakt treten – und das jederzeit und über die üblichen Social Media Kanäle hinaus.”

Vor zwei Jahren wurde der letzte Relaunch von Immobilien.NET angekündigt, der dann Ende Oktober 2008 live geschaltet wurde.

Ball der österreichischen Immobilienwirtschaft 2009

Am 22. Januar findet zum 4. Mal der Ball der österreichischen Immobilienwirtschaft in der Wiener Hofburg statt, bei dem sich über 2.500 Besucher zum Walzer tanzen, Netzwerken und Feiern treffen. Als Show-Einlage gibt es ab Mitternacht Live-Musik von Weltstar Bonnie Tyler.

Karten können zum Preis von 80 Euro (bzw. ermäßigt für 30 Euro) auf der Homepage zum Immobilienball bestellt werden. Videos vom Immobilienball 2008 gibt es hier.

Update 23.01.2009: Hier ein paar Fotos vom gestrigen Immobilienball 2009. Hier gibts noch mehr.

Immobilienverlosungen / Immobilienlotterien

Die private Verlosung von Immobilien scheint ein neuer Trend zu sein, von dem man in den letzten Wochen immer mehr hört. Für Immobilien, die auf herkömmlichen Wegen u.U. keine Abnehmer finden, werden Lose zu kleinen Preisen, meist unter 100,- verkauft. Über den neuen Besitzer entscheidet dann die Losziehung, jedoch oft erst dann, wenn die Loseinnahmen dem gewünschten Verkaufspreis der Immobilie entsprechen. Sollten sich nicht genügend Abnehmer finden lassen, wird die Rückzahlung des Kaufpreises versprochen.

Beispiele für Immobilienverlosungen findet man in mehreren europäischen Ländern. Spanien, Großbritannien, Deutschland und, momentan aktuell durch bevorstehende Ziehungen, Österreich. Jedoch ist mir bisher kein Fall untergekommen, wo es zu einem tatsächlichen Besitzerwechsel kam. Denn bei diesen Veranstaltungen handelt es sich um eine Lotterie, bei der die Teilnehmer gegen Zahlung eines Einsatzes die Möglichkeit haben etwas zu gewinnen.

Da das Monopol für die Ausrichtung von Lotterien in vielen Ländern aber beim Staat liegt, gab es, insbesondere bei den bisherigen Versuchen in Deutschland, Probleme mit den Behörden. In Deutschland besagt §284 Abs. 1 des StrafgesetzbuchesWer ohne behördliche Erlaubnis öffentlich ein Glücksspiel veranstaltet oder hält oder die Einrichtungen hierzu bereitstellt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft. Hier gibt es aber wohl Ausnahmen, die auf Bundeslandebene geregelt sind. Beispielsweise wenn die Verlosung gemeinnützig ist und etwaige Mehrerlöse gespendet werden. Auch das Werben für Glücksspiele im Internet ist mit dem am 1. Januar 2009 in Kraft getretenen Glücksspielstaatsvertrag in Deutschland untersagt. Die Lotto-Plattform Tipp24 ist daher bereits ins Ausland gezogen.

In Österreich ist diese Art des Glücksspiel laut kürzlich veröffentlichter FAQ des Finanzministeriums erlaubt, solange es nur einmalig und nicht gewerbsmäßig betrieben wird. Und so gibt es in Österreich, neben selbstorganisierten Seiten der Verkäufer, bereits mehrere Internet-Dienste, die eine Plattform für Verlosungen anbieten, jedoch besonders betonen, dass sie nur technischer Dienstleister, nicht aber Veranstalter oder Organisator sind. Nebenkosten wie Notar, Grunderwerbssteuer oder Grundbucheintrag, vor denen Medien u.a. warnen, werden bei einigen Anbietern bereits beim Loskauf mit abgedeckt.

Auch in Deutschland gibt es einen Verlosungsanbieter. Noch werden jedoch keine Gelder eingezogen. Angeblich hat man einen legalen Weg gefunden, der am 1. Februar bekanntgegeben werden soll.

Botschafter für glücklicheres Wohnen

In Wien hat man in nächster Zeit die Chance auf die Immo-Leuchte, den Botschafter für glücklicheres Wohnen, zu stossen. Entsendet von immobilien.net.

Ausgestattet mit einem Beamer, einer Autobatterie, einem Stromwandler und einem Rucksack streift er durch die Straßen und nutzt Wände, Gehwege und andere Flächen um Werbebotschaften zu projezieren. In den Botschaften sind Codes versteckt, die Passanten mit etwas Glück zu einer Urlaubsreise verhelfen können. Nette Idee.