ImmobilienScout24 mit neuem Preismodell ab 2011

Ab dem 13.01.2011 führt ImmobilienScout24 ein neues Preismodell ein, das flexibler sein und die regionalen und saisonalen Unterschiede und Schwankungen im Immobilienmarkt berücksichtigen soll.

Dabei gibt es zwei wesentliche Neuerungen: Zum einen wird es zukünftig möglich sein alle drei Monate das gebuchte Kontingent zu ändern und somit an die eigene Geschäftsentwicklung anzupassen. Bisher ist eine Änderung alle 12 Monate vorgesehen. Gewechselt werden kann bis zu drei Mal pro Jahr kostenfrei und ohne Vertragsverlängerung. Die Mindestvertragslaufzeit ist weiterhin 12 Monate. Die zweite Neuerung ist die Einführung von regionalisierten Preisen.

Regionaler Preis

Das neue Preismodell mit dem Namen Vario-Paket führt 4 Regionen ein, die sich an der folgenden Deutschland-Karte ablesen lassen:

Die Regionen A, B, C und D sind wie folgt:

Region A: Ballungszentren
Region B: Umland von Ballungszentren
Region C: Flächenland
Region D: Strukturschwächere Gebiete

In Kombination mit den gebuchten Kontingenten ergibt sich daraus folgende Preismatrix:

Mit einem Vario-Paket für die Region A kann weiterhin deutschlandweit inseriert werden. Hat man ein Paket für die Region D gebucht, kann mit einer Regioerweiterung auf Objektbasis eine abweichende Region gebucht werden.

Das neue Preismodell ist nicht ganz einfach zu überblicken. Daher gibt es einen Regiorechner, der nach Eingabe von Objektzahl und Region die zukünftigen Preis ausgibt. Insgesamt kann wohl gesagt werden, dass in der Region D der Preis konstant bleibt, die Preise in Ballungszentren (Region A) jedoch steigen. Bei kleinen Kontingenten weniger stark, bei größeren Kontigenten stärker. Steigen tun die Preise aber fast in jeder Kombination.

Soweit eine Zusammenfassung der Änderungen. Eine Übersicht gibt es auch noch hier und ein Video-Interview mit Marc Stilke gibt es hier.

“Die Preisanpassungen seien durch die ständige Steigerung der Reichweite und Einführung von technischen Neuerungen angemessen.”, sagte Marc Stilke heute morgen am Telefon.  Außerdem werde ImmobilienScout24 auch in 2011 wieder einen zweistelligen Millionenbetrag ins Marketing investieren.

edit: Starttermin ist der 13.01.2011 nicht der 01.01.2011

ImmobilienScout24: Neue Preise in 2010

Bei ImmobilienScout24 steht in 2010 eine Preiserhöhung innerhalb der Pakete mit bis zu 15 Objekten an. Die Preisänderungen gelten ab dem 13.01.2010.

Dabei erhöht sich der Preis für die Profi Flat 5 von 129 Euro auf 149 Euro, die Profi Flat 10 von 199 Euro auf 229 Euro und die Profi Flat 15 von 268 Euro auf 299 Euro. Neu ist das 100er Paket für 990 Euro. Bis zum 12.01.2010 erhält man noch die alten Preise.

“Die jetzt erfolgte Anpassung fällt mit zwei bis vier Euro pro inseriertem Objekt moderat aus” sagt Ergin Iyilikci, Pressesprecher bei ImmobilienScout24. Das Preislevel für Immobilieninserate im Internet steige insgesamt. Auch der Wettbewerb passe seine Preise nach oben an – selbst diejenigen, die lange Zeit mit einer Preisgarantie geworben haben. Schließlich erhalten Immobilienanbieter inzwischen die meisten Kontaktanfragen über Immobilienportale. Gemessen an Anfragen und Vertragsabschlüssen biete ImmobilienScout24 nach wie vor das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Durch massive Investitionen in den Marktplatz sei in 2009 die Nachfrage für ImmobilienScout24-Kunden deutlich gesteigert worden.

Neue Preise bei Immowelt in 2010

Zum 01. Januar 2010 wird es für Neukunden bei Immowelt neue Preise geben. Bestandskunden sind erst nach Vertragsablauf, frühestens ab dem 01. April 2010, betroffen. Wird der Vertrag vorher verlängert, gelten weiterhin die bisherigen Preise.

Die Preiserhöhung ist laut Immowelt aufgrund der gestiegenen Reichweite und den Gegebenheiten des Marktes notwendig. Die neue Preisstruktur soll jedoch flexibler sein und mehr Abstufungen, wie z.B. 5er oder 20er-Pakete bieten.

Die neuen Preise werden ab dem 01.01.2010 wie folgt aussehen:

  • bis 5 Objekte 69,-
  • bis 10 Objekte 89,-
  • bis 20 Objekte 109,-
  • bis 30 Objekte 129,-
  • bis 50 Objekte 189,-
  • bis 80 Objekte 239,-
  • bis 100 Objekte 279,-
  • bis 150 Objekte 399,-

Die letzte Preisanpassung bei Immowelt war Anfang 2008.

Enormo Preisstruktur

Enormo gehört, laut aktuellen Zahlen von Comscore, zu den Top 10 Immobilienportalen/Immobiliensuchmaschinen weltweit. Mitte Februar hatte ich über den Relaunch berichtet. Zu dem Zeitpunkt war mir nicht klar, welche Kosten dem Immobilienanbieter entstehen, der Immobilien bei Enormo inserieren möchte. Eine Preisliste ist nicht öffentlich zu finden. Auch über evtl. vorhandene Schnittstellen zum Import ist nicht viel zu finden.

Daher hier mal ein paar genauere Informationen für alle Interessierten. Bei Enormo gibt es drei Insertions-Pakete. Das Basis-Paket Business Solution geht bis 100 Objekte und kostet monatlich 99 EUR. Mit dem Paket Business Plus Solution können für monatlich 145 EUR bis zu 1.000 Objekte inseriert werden und für alle die mehr als 1.000 Objekte anbieten möchten, gilt der Tarif Enterprise Solution für 599 EUR im Monat. Eine Mindestvertragslaufzeit gibt es nicht und daher auch keine Testverträge wie es oft üblich ist.

Tipp: Wer Enormo testen möchte, kann auf deutsch an info@enormo.com schreiben, sich auf immobilienportale.com berufen und 20% Vergünstigung bekommen.

Die zweite Sache sind die Schnittstellen. Hier gibt es drei Standardmethoden. Die manuelle Eingabe, FTP-Upload in diversen Formaten (u.a. OpenImmo) und das automatische Abholen von Objektdaten direkt von der Kundenwebseite.

Preiserhöhung bei Immowelt

Immowelt hat zum Jahreswechsel ein neues Preismodell eingeführt. Die letzte Preiserhöhung fand nach Angaben von Immowelt im Mai 2005 statt.

Seitdem habe Immowelt sowohl an Reichweite als auch an Attraktivität gewonnen, wodurch sich auch der Kundennutzen erhöht habe. Seit der letzten Preiserhöhung vor 2,5 Jahren seien die Page Impressions laut Nielsen Netrating 03/2007 um 425% Prozent und die Exposéaufrufe um 387% gestiegen. Zudem biete Immowelt viel Service, die schnellste Suche aller Immobilienportale und sei häufig Innovationsführer.

Kündigungen bei Immobilienscout24

In den Kommentaren zum Artikel über den Verkauf der Immobilienscout24-Anteile der Aareal Bank bei Golem.de fand ich gerade einen interessanten Beitrag u.a. zu den Preiserhöhungen bei Immobilienscout24.

[...] Darüber hinaus betreibt ImmobilienScout absolute Abzocke bei den Maklern und nutzen den Marktanteil extrem aus. Früher hat man als Makler ein 50er Paket für 180 EUR netto bekommen, heute bekommt man ein 20er für _etwas_ mehr … nämlich 268 Euro. Das 50er kostet jetzt 495 Euro netto. Die Preise wurden also fast verdreifacht.

Ich kenne eine Reihe Makler, da ich selber Maklersoftware programmiere … Es sind ca. 50% aus Scout raus gegangen, die anderen haben auf ein kleineres Paket reduziert.
[...]

Jetzt ist die Frage: sind 50% seiner Maklersoftware-Kunden die auch Kunde bei IS24 sind gemeint oder sollen es 50% aller Immoscout-Kunden sein? Letzteres kann ich mir schwer vorstellen.

Immobilienscout24 antwortet auf offenen Brief vom IVD

In der heutigen Ausgabe der Immobilien Zeitung ist die Antwort von Jürgen Böhm, Geschäftsführer von Immobilienscout24, auf den offenen Brief des IVD Bundesvorstandes bezüglich der Preisanpassungen auszugsweise zu lesen. Hier einmal das vollständige Antwortschreiben:

In Ihrem „Offenen Brief“ vom 2. März 2007 haben Sie einige interessante Thesen formuliert, auf die wir heute gerne eingehen. Da wir mit unseren Geschäftspartnern einen seriösen Umgang pflegen, antworten wir Ihnen und dem Bundesvorstand – ohne Umweg über die Presse – direkt.

Die gewerblichen Immobilienanbieter sind und bleiben wichtigster Partner von ImmobilienScout24. Harte Zahlen belegen diese Tatsache: 20.000 unserer 22.000 gewerblichen Kunden sind Makler. Darunter sind übrigens rund 4.000 IVD-Makler. Damit ist ImmobilienScout24 unangefochten Deutschlands größtes Maklerportal.
Mit den gewerblichen Immobilienanbietern, deren Verbänden und Institutionen verbindet uns seit langem eine intensive Zusammenarbeit. So bestehen mit nahezu allen Zusammenschlüssen Kooperationsvereinbarungen – stellvertretend seien hier nur der GdW, RDM-Landesverbände und natürlich auch IVD-Landesverbände, aber auch nationale und internationale Maklerkooperationen, erwähnt. Darüber hinaus arbeiten wir intensiv an Weiterbildungsmaßnahmen – gerade auch für Makler im Bereich der Immobilienvermarktung. So haben im letzten Jahr über 6.500 Makler an über 650 (!) Schulungsveranstaltungen von uns teilgenommen.

ImmobilienScout24 als Deutschlands größter Immobilienmarktplatz versteht sich als unermüdlicher Dienstleister für die gewerbliche Immobilienwirtschaft und wird auch als solcher von den Anbietern anerkannt. Die Zahl von über 700 neuen gewerblichen Immobilienanbietern allein im Februar bestätigt uns in diesem seit Unternehmensgründung eingeschlagenen klaren Kurs.

Daran wird auch unsere moderate Preisanpassung von durchschnittlich rund 4 – 6 Euro pro inseriertem Objekt pro Monat zum 1. Juli 2007 nichts ändern. Die breite Akzeptanz unseres neuen Preismodells rührt sicher auch daher, dass wir für den größten Teil unserer Kunden unsere Preise letztmalig im Januar 2005 angepasst haben.
Unsere Kunden und unabhängige Studien bestätigen, dass wir nach wie vor das mit Abstand beste Preis-Leistungs-Verhältnis aller Immobilienportale im deutschen Internet bieten. Im Vergleich zu traditionellen Medien fällt dieser Vergleich noch drastischer aus, da für die neuen Internet-Monats-Preise von 8 – 13 Euro pro Objekt kaum Wocheninsertionen in Zeitungen zu tätigen sind.

Die Zahl der aktuellen Kündigungen bewegt sich im Bereich der natürlichen Fluktuation. Per Saldo haben wir erneut mehr Neukunden hinzugewonnen, als in der Zwischenzeit Kunden aufgrund einer offensichtlich kurzfristigen Verärgerung abgesprungen sind. Das hat gute Gründe. Makler denken und handeln betriebswirtschaftlich. Makler wissen als ehrbare Kaufleute eine gute Dienstleistung leistungsgerecht zu honorieren. Makler haben auch Verständnis dafür, dass die „Alles-Kostenlos-Mentalität“ der Gründerjahre im Internet vorbei ist und professionelle Anbieter nach den Gesetzen der Marktwirtschaft funktionieren.

ImmobilienScout24 leistet seit Jahren als kooperativer Partner der Immobilienwirtschaft wertvolle Arbeit und hat bei der Immobilienvermarktung über das Medium Internet von Anfang an die Vorreiterrolle übernommen. Den immensen Vorinvestitionen zum Aufbau des Marktplatzes mit hohen Anfangsverlusten folgen nach wie vor Ausgaben in zweistelliger Millionenhöhe zur Weiterentwicklung der Plattform. Mit über 250 Mitarbeitern investiert kein uns bekanntes Portal mehr in Betrieb, Support, Ausbau und Bewerbung der Plattform. Für jede dieser Aufgaben stehen auch 2007 wieder jeweils zweistellige Millionenbeträge bereit.

Zum Anfang April werden wir einen komplett überarbeiteten ImmobilienScout präsentieren. Viele Maklerwünsche sind dort eingeflossen, so z.B. die Gliederung nach Immobilienwelten wie Gewerbe, Mieten, Kaufen bzw. Ferien oder der Verzicht auf Bannerwerbung und die damit verbundenen Umsätze sowie besseres Kartenmaterial, um nur einige Punkte zu nennen.

Wir sind mit der Branche eng verbunden. Selbstverständlich sprechen wir laufend mit unseren Partnern. Und wir freuen uns über die weit verbreitete Ansicht und Bereitschaft – übrigens auch bei den IVD-Maklern in den Ländern – unsere Leistungen zu einem fairen und reellen Preis honorieren zu wollen.

Wir teilen Ihre Einschätzung, dass Kunden und Verbraucher den Ruf eines Immobilienportals erkennen. Die auch zum Anfang dieses Jahres wieder deutlich gestiegenen Nutzungszahlen belegen dies eindruckvoll. Gerne legen wir diesem Brief auch neueste Marktzahlen bei, die Ihnen helfen können, die manchmal doch schwer zu durchschauende Wettbewerbssituation im Internet zu verstehen. Im erwachsen gewordenen Internetmarkt wird es immer wichtiger, nicht nur Paketpreis mit Paketpreis zu vergleichen, sondern eben auch Preis-Leistungsdaten.

Neben den vielen positiven Stimmen auch aus Ihren Reihen erreichen uns jedoch auch Signale, die wenig Verständnis für den derzeitigen Stand unserer Kooperationsverhandlungen mit dem IVD zeigen. Für viele IVD-Mitglieder ist der Wegfall der bisherigen Sonderkonditionen nicht nachvollziehbar. Ich denke, es ist jetzt an uns, ein für Ihre Mitglieder und unsere Kunden positives, nachvollziehbares Ergebnis zu erreichen. Deutschlands größter Maklerverband und Deutschlands größtes Immobilienmedium haben aus unserer Sicht nicht nur die Aufgabe, sondern auch die Pflicht, eine Kooperation im Sinne unserer gemeinsamen Kunden und Mitglieder abzuschließen. Ein erster Vorschlag von uns liegt Ihnen bereits vor.

Zum Schluss möchten wir Ihnen noch eines versichern: ImmobilienScout24 bleibt für alle Makler und andere Immobilienprofis und deren Vereinigungen ein verlässlicher Partner und ist stets offen für den konstruktiven Dialog.

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