ImmobilienScout24 Android-Entwicklerwettbewerb

Die ImmobilienScout24-API ist schon einige Jahre alt. An einer moderneren REST-API wurde schon länger gearbeitet und nun wird sie für Entwickler freigegeben. Naja fast. ImmobilienScout24 startet heute im Rahmen des Droid-Camps in Berlin einen Entwickler-Wettbewerb. Bis dahin ist die REST-API noch einem geschlossenen Kreis vorbehalten.

Am 30. Mai findet dann in Berlin der REST-API LaunchDay statt, wo auch die Sieger des Entwickler-Wettbewerbs verkündet werden. Auch wenn die Rechte an den Entwicklungen der Sieger vorerst bei den Verfassern bleiben, räumt sich ImmobilienScout24 in den Teilnahmebedingungen ein Vorkaufsrecht ein und schließt eine weitere Förderung im Rahmen von YOUISNOW nicht aus.

Auch wenn der Zugang noch nicht öffentlich ist, kann man schon mal einen Blick in das Developer-Wiki werfen. Dort findet man bereits einige Detailinformationen.

Immowelt API

ImmobilienScout24 hat eine, Immonet hat eine und Immowelt hatte sicher auch schon länger eine. Eine Programmierschnittstelle (API), mit der sich auf die Datenbestände und Funktionen aus externen Anwendungen zugreifen läßt. Jedoch war die Immowelt-API bisher nicht öffentlich verfügbar.

Wer seine Webseite jedoch frei von jeglichen Vorgaben, frei von iFrames oder JavaScript gestalten möchte, wer eine Gemeinschaftsauftritt mit mehreren Anbietern oder einen Marktplatz betreiben möchte, für den ist ein API-Zugriff wichtig, denn nur so können eigene Vorstellungen auf Basis der Immowelt-Daten frei umgesetzt werden.

Die API wird als SOAP-Webservice angeboten und ermöglicht Zugriff auf die Geodaten, die Immobiliensuche inkl. Umkreissuche, auf die Detailinformationen einzelner Objekte und auf die Kommunikationsfunktionen wie Kontaktanfragen oder Empfehlungen. Damit nicht der gesamte Datenbestand “gebackuped” wird, werden pro Suchanfrage nur 500 Ergebnisse ausgeliefert.

Leider ist die Nutzung der API mit einem gültigen Vertragsverhältnis bei Immowelt gekoppelt. Das verhindert, dass Drittentwickler z.B. Widgets oder andere Tools auf Immowelt-Basis bauen.

OpenEstateXML Entwickler-Tools veröffentlicht

openestatexml-devtoolFür den OpenEstate XML-Standard wurden gestern die Entwickler-Tools veröffentlicht.

In einer eigenen Anwendung werden alle Informationen zur Spezifikation gelistet. Die verschiedenen XSDs von OpenEstateXML werden übersichtlich als Baum dargestellt. Es lassen sich Beispiel XML-Dateien generieren und in oder aus anderen Formaten wie OpenImmo, ImmoXML, IS24-CSV und IS24-XML konvertieren.

Ein weiteres nützliches Tool ist der XML-Validator. Hier lassen sich XML-Dateien einfügen und direkt validieren. Entwickler brauchen so nicht unbedingt einen eigenen Validator schreiben.

Immonet API im Testbetrieb

Die bereits vor einiger Zeit angekündigte Programmierschnittstelle von Immonet befindet sich derzeitig im Testbetrieb. Auch wenn noch nicht alle geplanten Funktionalitäten implementiert sind, so scheint mir die API wirklich sehr gelungen und vor allem gut dokumentiert zu sein.

Die Kommunikation kann wahlweise über XML-RPC, JSON-RPC oder SOAP erfolgen. Ausgeliefert werden die Ergebnisdaten in XML. Exposé-Daten werden beispielsweise im OpenImmo-Format ausgegeben.

Ein nützliche Funktion ist die z.B. die Volltextsuche, die alle gängigen Suchfeatures wie Verknüpfung durch Operatoren, Wildcardsuche, Phrasensuche oder Gruppierung von Ausdrücken unterstützt. Außerden kann über alle Felder und über Geodaten gesucht werden. In Kürze wird dann auch eine hierarchische Suche über Staat, Bundesland, Ort, etc. möglich sein.

Anders als z.B. bei der API von ImmobilienScout24 ist die Schnittstelle auch für Affiliates interessant, da keine Beschränkungen auf einzelne Account gemacht werden. Es kann also prinzipiell eine Immobiliensuche auf Basis von Immonet gebaut werden. Kunden von Immonet können sich nun eine Homepage mit einer individuellen Suche erstellen und auf die Einbindung von Ergebnislisten in Frames verzichten.

DIACS Immoplain OpenImmo-Lösung

Eine OpenImmo-Lösung auf PHP-Basis bietet DIACS mit Immoplain. Immoplain importiert OpenImmo-Daten in eine MySQL-Datenbank, wo sie dann durch andere Software weiterverarbeitet werden können. Seit der aktuellen Version ist das Script kompiliert, der Quellcode ist also nicht mehr offen und änderbar. Das Script eignet sich meiner Meinung nach  besonders für diejenigen, die für eine bestehende Anwendung eine OpenImmo-Schnittstelle benötigen und diese nicht selber implementieren möchten. Die Lizenzkosten liegen bei 50,- und sind somit auch für jeden erschwinglich.

StudiVZ und Facebook

Laut FAZ-Netzökonom, wird das Studentennetzwerk StudiVZ noch in diesem Quartal seine Plattform für externe Entwickler öffnen. Konkurrent Facebook will spätestens Ende März auf den deutschen Markt und StudiVZ möchte vorbereitet sein, um sich gegen das technisch überlegende Facebook behaupten zu können. Außerdem steht der Start eines weiteren Netzwerkes für Nicht-Studenten und Ehemalige bevor.

Beide Netzwerke haben Millionen registrierter Mitglieder. Vielleicht sollten die Immobilienportale mal an eine Facebook-Applikation denken. Nestoria hats bereits vorgemacht.

US-Immobilienportale beschliessen einheitliches Format zur Datenübertragung

Vor gerade mal einer Woche hatte Michael Wurzer, Chairmain der Real Estate Standards Organization, an die US-Immobilienportale appelliert einen einheitlichen Standard zur Übertragung von Immobilieninformationen zu etablieren. Heute bereits fand am Rande der Real Estate Connect Conference in New York ein Treffen mit Vertretern der großen Portale statt, auf dem man sich auf die Einführung eines einheitlichen, auf XML basierenden Formats, geeinigt hat.

Unter den Teilnehmern befanden sich Vertreter von Yahoo! Real Estate, Zillow und Trulia. Auch andere Portale wie Homes.com, Homescape, Oodle, Point2 Technologies, RealEstates.com, Vast.com und vFlyer haben der Einführung zugestimmt. Auch die Franchisemarken CENTURY21(R), Coldwell Banker(R), ERA(R) und Sotheby´s International Realty(R) der Realogy Franchise Group werden sich beteiligen.

Noch in diesem Jahr soll das Format eingeführt werden. Weitere Firmen haben bereits ihr Interesse bekundet.

WordPress Plugin für Immobilienscout24

Da ich immer häufiger gefragt werde, wann denn mein WordPress Plugin für Immobilienscout24 veröffentlicht wird, habe ich mich gerade nochmal rangesetzt. Ich habe jedoch alle überflüssigen Funktionen rausgeworfen und mich auf die reine Auflistung von Objekten beschränkt. Also ganz simpel und eher als Grundlage für einen weiteren Ausbau geeignet.

Installation

  1. Plugin downloaden und entpacken (Update: Das Plugin ist in aktuellen WP-Versionen nicht mehr funktionsfähig. Daher habe ich den Download-Link entfernt)
  2. Verzeichnis is24 in /wp-content/plugins und Datei is24.php in /wp-content/themes/[aktives Theme] kopieren
  3. Plugin aktivieren
  4. Unter Einstellungen -> Immobilienscout24 die VendorID und den API-Key eintragen.
  5. Eine Seite Immobilien anlegen, in die Code-Ansicht wechseln und dort < ! – - is24 – - > (ohne Leerzeichen) eintragen

Die Seite muss in der Voreinstellung Immobilien heissen. Soll der Pfad anders lauten, kann das in der Plugin-Datei geändert werden. Danach sollten die Objekte aufgelistet werden. Viel Spaß damit. Es wäre toll, wenn bei Einsatz des Plugins ein Link auf diesen Blog gesetzt würde.

Voraussetzungen
1. aktiver Account bei ImmobilienScout24
2. IS24-API Key
3. PEAR im include_path
4. Aktiviertes mod_rewrite

Demo
Ich habe eine kleine Demoseite installiert. Dort kann man das Plugin sehen. Demo ist erstmal offline.

Update 07.01.
- diverse Sortiermöglichkeiten
- Auswahl der Objektkategorien

Update 08.01.
- Demo online

Einheitlicher Standart zur Objektübertragung in den USA gefordert

In einem offenen Brief an die Big Player der US-Immobilienportale, darunter Zillow, Trulia, Yahoo! und Google, apelleliert Michael Wurzer, neuer Chairman der Real Estate Standards Organization, an die Betreiber einen einheitlichen Standart zur Übertragung von Immobilien voranzutreiben. Das würde nicht nur den Anbietern helfen ihre Objekte einfacher in die unterschiedlichen Portale zu importieren, sondern auch Softwareherstellern und anderen Dienstleistern viel Kosten und Mühe ersparen.

In Deutschland hat es diese Entwicklung in Richtung OpenImmo (früher ImmoXML) ja bereits recht frühzeitig gegeben.

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