In einigen US-Blogs wird seit Anfang März lebhaft über die Nutzung von Geo-Fencing zur mobilen Vermarktung von Immobilien diskutiert.

Beim Geo-Fencing werden Städte, Regionen, Stadtteile, Straßen oder andere Flächen geokodiert um dann über GPS-Ortung das Betreten oder Verlassen dieser Flächen gemeldet zu bekommen. Die Vorstellung ist, dass Interessenten ein Suchprofil hinterlegen und dann zufällig beim Sonntagsspaziergang an einer passenden Immobilie vorbeigehen, worüber sie dann umgehend per Push-Notification, E-Mail oder SMS informiert werden. In der Benachrichtigung könnten noch weitere Informationen zu finden sein. Für die Wahrnehmung eines Galgen oder Schildes ist Sichtkontakt notwendig. Geo-Fences könnten auch beim Betreten der Parallelstraße informieren.

Ein entsprechender Dienst wird für die Immobilienbranche wohl noch nicht angeboten. In den Kommentaren vom Ursprungsartikel findet sich jedoch der Hinweis auf einen Dienst namens Xtify, der eine Geo-Targeting Plattform für mobile Geräte anbietet. Datenschutzrechtlich ist sowas natürlich äußerst problematisch. Durch dauerhafte Positionsübermittlung ließen sich optimal Bewegungsprofile erstellen.

Ob sich sowas wohl durchsetzen würde? Zudem wäre ja ein Mobiltelefon mit GPS und einer Online-Verbindung erforderlich, was nach einem aufklärenden Artikel von Heike Scholz bei der Masse der Handy-Besitzer nicht der Fall ist und auch erst mal nicht sein wird.