Harald Blumenauer sorgte Ende 2007 für einige Aufregung mit seinem iMakler-Konzept, bei dem nicht der Käufer eine Provision bei erfolgreicher Vermittlung einer Immobilie zu zahlen hat, sondern der Käufer eine Pauschalgebühr von kanpp unter 1000,- entrichtet.

Anfang 2008 war man noch davon überzeugt, innerhalb der nächsten 5 Jahre zum größten Makler zu wachsen. In den vergangenen Jahren gab es noch weitere Firmen, die mit dem gleichen Geschäftsmodell an den Markt gegangen sind.

Nun hat iMakler laut Haufe den Insolvenzantrag gestellt:

„Leider ist es uns nicht gelungen, vor Abschluss der aussichtsreichen Gespräche mit Investoren, eine Zwischenfinanzierung unter und mit den Altgesellschaftern abzuschließen, insofern war es geboten, die Gesellschaft unter Gläubigerschutz zu stellen“ sagt Harald Blumenauer, Mitglied der Geschäftsleitung. „Hierin liegt auch eine Chance, das zukunftweisende Konzept, Verkauf von privaten Wohnimmobilien ohne hohe Provisionen, mit einer neuen Gesellschafterstruktur und verbesserten Systematik, weiter zu verfolgen“ so Blumenauer weiter. Das Management sei weiter vom zukunftweisenden Konzept überzeugt. Derzeit gäbe es weitere Gespräche mit Investoren. Bis zum Abschluss der Gespräche sollen, so Blumenauer, zusammen mit einem Insolvenzverwalter, die Geschäfte weitergeführt werden.