In der heutigen Print-Ausgabe des Handelsblatt gibt Scout24-CEO Greg Ellis einen kleinen Ausblick auf die zukünftige Ausrichtung des Geschäftsmodells der Scout24-Gruppe.

Demnach werde man sich auf die Bereiche Immobilien und Autos konzentrieren. FriendScout24 wird möglichst abgestossen, Finanzscout bleibt dabei. Das Geschäftsmodell werde auf die Vermarktung von Benutzer-und Kundendaten ausgerichtet.

Mit Amazon als Vorbild sollen zukünftig Daten besser aufbereitet werden und für Kunden als Mehrwert präsentiert werden. Als Beispiel wird die Berechnung der Wahrscheinlichkeit eines Wohnungsverkaufs in einer Region genannt. Die Kunden sollen dafür natürlich mehr zahlen. Ob das dann in Form von allgemeinen Preiserhöhungen oder durch Optionen umgesetzt wird bleibt abzuwarten.

Die Zukunft der Scout24-Gruppe hänge von der Datensensibilität der Suchenden sowie der cleveren Nutzung der preisgegebenen Daten durch Scout24 ab.