In einem Interview mit Reuters hat Scou24-CEO Greg Ellis verlauten lassen, dass er das Unternehmen für gut finanziert halte um zunächst aus eigener Kraft und mittelfristig durch Zukäufe wachsen zu können. Dabei haben die sieben Länder Vorrang in denen Scout 24 bereits aktiv ist. Dazu zählen Deutschland, Österreich, Italien, Frankreich, Spanien, Belgien und die Niederlande.

Der Konzernumbau den Ellis seit seinem Antritt eingeleitet hatte sei weitestgehend abgeschlossen. Damals wurde die Führungsebene ausgetauscht und mehrere Scout24-Objekte abgestossen oder geschlossen.

Anfang letzter Woche gab es außerdem Gerüchte, ProSiebenSat.1 hätte Interesse an einer Beteiligung an Scout24. Die Entscheidung für einen Börsengang läge bei den Eigentümern. Es sei aber auch kein Geheimnis, dass es an den Aktienmärkten zur Zeit gut laufe und dass digitale Assets gut bewertet sind.