leboncoin
Größter Kleinanzeigenmarkt Frankreichs mit eigener Immobilienrubrik; nach Reichweitenmessungen die meistgenutzte Adresse für Immobiliensuche im Land.
Hintergrund
leboncoin ging am 28. April 2006 an den Start, gegründet vom norwegischen Schibsted-Konzern und betrieben von der LBC France mit Sitz in Paris. Mit der Ausgliederung der internationalen Schibsted-Rubrikenmärkte kam das Portal 2019 zu Adevinta.
Marktstellung
leboncoin gehört zu den meistbesuchten Websites Frankreichs: 2017 zählte es 28 Millionen Nutzerinnen und Nutzer im Monat und lag damit auf Rang vier hinter Google, Facebook und YouTube; im Februar 2021 verzeichnete es an einem einzigen Tag 20,4 Millionen Besuche.
Nach Reichweitenmessungen ist es auch für die Immobiliensuche die meistgenutzte Adresse des Landes — vor SeLoger.
Zielgruppe und Nutzung
Anders als die reinen Immobilienportale ist leboncoin ein allgemeiner Kleinanzeigenmarkt mit eigener Immobilienrubrik. Für Privatleute ist das Inserieren kostenlos; Erlöse kommen von gewerblichen Anbietern und kostenpflichtigen Sichtbarkeits-Optionen.
Produkt und Funktionen
Seit 2018 tritt leboncoin über eine Partnerschaft mit dem Zahlungsdienstleister Adyen auch als Treuhänder bei Transaktionen auf — zunächst für Konsumgüter und Ferienvermietung.
Pro & Contra
- Reichweitenstärkste Adresse für die Immobiliensuche in Frankreich
- Für Privatleute kostenlos — auch beim Inserieren
- Viele private Angebote, die auf reinen Maklerportalen fehlen
- Allgemeiner Kleinanzeigenmarkt, kein spezialisiertes Immobilienportal
- Weniger strukturierte Objektdaten als bei den Fachportalen
- Keine Prüfung der Anbieter — private Inserate stehen ungefiltert neben gewerblichen
Daten aus frei verfügbaren Quellen.